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Google+: Echtzeitsuchmaschine Topsy integriert das neue soziale Netzwerk

    Google+: Echtzeitsuchmaschine Topsy integriert das neue soziale Netzwerk

Mit dem heutigen Tag integriert die Echtzeitsuchmaschine Topsy auch Google+ in ihre Suchergebnisse. Topsy hat natürlich nur Zugriff auf öffentliche Beiträge. Die Echtzeitsuchmaschine verwendet einen firmeneigenen Algorithmus, der Faktoren wie Relevanz und Einflussmöglichkeit berücksichtigt und im Wesentlichen danach sortiert.

Topsy: Erste echte Suchmaschine für Google+

Ich habe in den letzten zwei Stunden relativ intensiv mit Topsys Google+ Suche gearbeitet. Und ich muss sagen, ich bin beeindruckt. Topsy liefert brauchbare Ergebnisse mit etlichen Hntergrundinformationen. Der Suchumfang geht sehr in die Tiefe.

Google+: Topsys Suchergebnisseite - der Algorithmus ist auf den ersten Blick weniger eingängig
Google+: Topsy bietet weitere Hintergrundinfos an

Neben Google+ indexiert Topsy seit geraumer Zeit auch Twitter. Mittlerweile werden mehr als 220 Millionen Tweets pro Tag in den Topsy Index übernommen. Man darf entsprechend davon ausgehen, dass die Topsy-Technologie durchaus skalierbar ist. Das dachten sich wohl auch einige Venture Capitalists, die bislang rund 30 Millionen Dollar bereit stellten.

Im Gegensatz zur Twitter-Indexierung, die bei Topsy über eine Vereinbarung mit Twitter nahezu jeden einzelnen Tweet erwischt, kann die Google+ Indexierung nur die öffentlichen Beiträge erfassen. Dennoch werden auf diese Weise für Google+ etwa 100.000 Videos indexiert, während es das vollumfänglich verfügbare Twitter auf nur 200.000 Videos bringt. Das mag einen Eindruck der tatsächlichen Größe von Google+ geben.

Topsy versuchte, nach eigenen Angaben mit großer Intensität, Facebook in den Index zu nehmen. Das ist laut Topsy nicht etwa nur deshalb schwierig, weil auf Facebook weniger öffentlich gepostet wird. Vielmehr sei es so, dass Facebook den Zugriff auf die API willentlich verlangsame und auf andere Weise behindere.

Topsy will daher künftig eher weitere andere Dienste integrieren und sich nicht länger mit Facebook belasten.

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