Blick hinter die Kulissen von Google+
Den Darstellungen Smarrs zufolge baut Google+' Servercode auf Java Servlets auf, das browserseitige User Interface fuße auf JavaScript, entwickelt mit dem Open Source Framework Closure. Außerdem wende man ein paar raffinierte Tricks an, so Smarr: Zum Beispiel nutze man die HTML5 History API um URLs ansehnlich zu halten und man führe das Rendern der Closure Templates serverseitig durch, damit die Website rendert bevor das JavaScript geladen wird. Das JavaScript finde dann die passenden DOM Nodes und schalte Event Handler und anderes hinzu um Reaktionsfähigkeit zu gewährleisten. Die Backends basieren laut Smarr hauptsächlich auf Googles hauseigenem Datenbanksystem BigTable sowie auf dem Google File System. Auch weitere Google Technologien wie MapReduce würden Verwendung finden, erklärt Smarr.
Erfolgsfaktor Circles: Welche Rolle spielt das Google+-Feature?
Auf die Frage, für wie wichtig Smarr das Circles User Interface für den Gesamterfolg von Google+ hält, gibt der Entwickler eine differenzierte Anwort. Sicherlich sei das Circles User Interface ein wichtiger Bestandteil, der es den Usern erleichtere und der ihnen Spaß vermittle das Circles Feature zu nutzen. Die Funktionen die das Kreieren von Circles an sich mitbringe, sei aber der schwerwiegendere Erfolgfaktor: Das Modell ermöglicht Usern beliebig ausgewählte Personen zu individuell erstellbaren Kreisen hinzuzufügen. Dabei müssen die hinzugefügten Personen nicht zustimmen oder ihrerseits eine Einordnung in einen Kreis vornehmen. Zudem ist die Wahl der Kreise und die Zuordnung der Personen privat und von niemandem einzusehen. Smarr erklärt, er halte die beschriebene Funktionsweise der Circles für den Schlüssel zum Erfolg für Google+, da sie den Usern ermögliche, ihren Social Graph wie im realen Leben aufzubauen – ohne künstliche Grenzen oder sogenannter „social awkwardness“.
Zukünftige Features von Google+
Welche Features fehlen Google+ noch? Entwickler Smarr schließt sich einiger der Forderungen an, die auch schon in der Community geäußert wurden. Er selbst habe keinen umfassenden Einfluss auf die zukünftige Marschrichtung des Projekts. So hält er bessere Möglichkeiten zur Organisation des Streams und der Notifications für wünschenswert. Konkret nennt er intelligenteres Ranking, einen verbesserten Filter sowie die Option, Benachrichtigungen zu verbergen. Zudem hält Smarr die Integration zusätzlicher Google Produkte in das Netzwerk für notwendig. Als Beispiel führt er die Möglichkeit an, Artikel vom Google Reader einfach in Google+ teilen zu können. Als letzten Punkt der für die Zukunft wünschenswerten Google+-Features führt Smarr die Bereitstellung einer API an.
Weiterführende Links:
- I'm a technical lead on the Google+ team. Ask me anything. - anyasq.com
- Google+: Das Team hinter Googles Social Network - t3n News
- Google+: Eure Wunschliste für neue Features - t3n News




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8 Answers
von Manuel Sychold via facebook 12.07.2011 (16:26Uhr) 1.
doppelt ;)
von t3n Magazin via facebook 12.07.2011 (16:27Uhr) 2.
doppelt?
von Manuel Sychold via facebook 12.07.2011 (16:28Uhr) 3.
japp, der Link ist doppelt angekommen. 4 Minuten früher gabs den schonmal.
von Manuel Sychold via facebook 12.07.2011 (16:30Uhr) 4.
Asche auf mein Haupt... Weg ist der doppelte Link....
von Bruno Jennrich via facebook 12.07.2011 (19:00Uhr) 5.
die frage "wann?" wurde z.b. nicht beantwortet... hört doch auf mit euren reisserischen "bild"-titeln.
von Übersicht zu Google+ (wird immer wieder… 12.07.2011 (20:09Uhr) 6.
[...] t3n: Kurzer Blick hinter die Kulissen [...]
von felix 13.07.2011 (08:33Uhr) 7.
Ich habe keine Lust in Facebook zu antworten..
@Bruno: laber net so an Müll, wenn der Entwickler net weiß, wann das passiert und er daran auch nichts entscheiden kann, dann gibts diese Antwort auch NICHT!..
von Ask me anything: 10 extrem spannende Ins… 21.07.2011 (14:17Uhr) 8.
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