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Schlechte Nachrichten für Google: Rekordstrafe aus Brüssel erwartet

    Schlechte Nachrichten für Google: Rekordstrafe aus Brüssel erwartet

(Foto: Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)

Wegen Bevorzugung der eigenen Preisvergleichsplattform könnte die EU-Kommission eine Rekordstrafe gegen Google verhängen.

Financial Times: EU-Kommission könnte Google eine Rekordstrafe aufbrummen

Seit nunmehr sieben Jahren ermittelt die EU-Kommission gegen Google. In wenigen Wochen soll das Ergebnis verkündet werden, das berichtet zumindest die Financial Times. Nach Informationen des Wirtschaftsblatts könnte die Strafe höher ausfallen als je zuvor. Treffen die Informationen zu, dann wäre Google zu einer Zahlung von mehr 1,06 Milliarden Euro verpflichtet. So viel musste der Chiphersteller Intel im Jahr 2009 an die europäischen Kartellwächter zahlen.

Die EU-Kommission könnte gegen Google eine empfindliche Strafe verhängen. (Foto: dpa)

Im konkreten Fall geht es darum, dass Google seine Preisvergleichsplattform gegenüber Mitbewerbern in der Suche bevorzugt hat. Google wiederum ist sich keiner Schuld bewusst und verweist darauf, dass andere Preissuchmaschinen trotz des Verhaltens der Suchmaschine steigenden Traffic und Umsätze vorweisen könnten. Die Kartellwächter aus Brüssel scheinen jedoch anderer Meinung zu sein.

Google untermauert seinen Standpunkt gegenüber der EU-Kommission bezüglich der Vielfalt des Marktes mit Statistiken wie dieser. (Grafik: Google)
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Keine offizielle Bestätigung aus Brüssel

Von Seiten der EU-Kommission wurde der Bericht der Financial Times bislang nicht bestätigt. Schon im Mai 2016 hatte der britische Telegraph berichtet, das Verfahren sei kurz vor dem Abschluss und würde mit einer Strafe in Höhe von drei Milliarden Euro für Google enden. Theoretisch kann eine Strafe für Monopolmissbrauch bis zu zehn Prozent des Gesamtumsatzes eines Unternehmens betragen. Bei Googles Mutterkonzern Alphabet lag der Umsatz im letzten Jahr bei mehr als 90 Milliarden US-Dollar. Derzeit stehen noch zwei weitere EU-Verfahren gegen Google aus.

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