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Google Glass 2.0: So sieht die nächste Generation der Datenbrille aus

Google Glass 2.0: So sieht die nächste Generation der Datenbrille aus

Bei der US-Kommunikationsbehörde hat erste Bilder des Nachfolgers. Die neue hat zwar immer noch Züge der ersten Version, soll aber für den Arbeitsbereich spezialisiert werden.

Google Glass 2.0: So sieht die nächste Generation der Datenbrille aus

Google Glass zum Einstecken

Die Google Glass steht vor einem Comeback. Im Januar stellte Google nach monatelangen Gerüchten das Explorer-Programm ein, nachdem Entwickler die Datenbrille fast zwei Jahre lang testen konnten. Das Unternehmen betonte danach mehrmals, dass das Projekt nicht gestorben sei. Jetzt gibt es eine Bestätigung dafür, dass das Projektteam tatsächlich einen Nachfolger entwickelt hat.

Bei der US-Kommunikationsbehörde FCC hat Google erste Bilder eingereicht, die am Montag veröffentlicht wurden. Das Design weicht den Fotos zufolge nicht zu sehr von der ersten Generation ab. Neu ist, dass das Mittelteil und der linke Bügel fehlt. Die Google Glass 2.0 kann außerdem gefaltet werden, sodass sie zum Beispiel in eine Tasche gesteckt werden kann.

Google hat tatsächlich eine neue Version der Glass entwickelt. (Bild: FCC)
Google hat tatsächlich eine neue Version der Glass entwickelt. (Bild: FCC)

Für den Arbeitseinsatz optimiert

Das Vorderteil der Glass 2.0 lässt sich einklappen. (Bild: FCC)
Das Vorderteil der Glass 2.0 lässt sich einklappen. (Bild: FCC)

Neben einer Verbesserung der Akkulaufzeit hat Google auch das Glasteil am rechten Bügel verlängert, sodass das Display größer ist. Schon im Sommer sickerte durch, dass der Nachfolger eine Enterprise-Edition sein soll. Die neue Generation soll deshalb auch robuster sein und an Startups des „Glass for Work“-Programms verteilt werden.

Das Unternehmen hat sich zu den veröffentlichten Bildern noch nicht geäußert. Die Einreichung bei der Kommunikationsbehörde ist jedenfalls offizieller als die bisherigen Leaks.

via 9to5google.com

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Eine Antwort
  1. von Business macht alles besser am 29.12.2015 (11:44 Uhr)

    In einer US-TV-Serie werden alle Künstlichen-Intelligenz-Firmen aufgekauft damit das Böse weitermachen kann.

    Wenn man will, das das Volk weiter 10-15 Jahre auf die Verbesserung warten muss, macht man es "Business".

    Wer sich für NAS interessiert erkennt schnell:
    - Handy-ARM-CPUs und Funktionen und Features werden alle 6 Monate upgedated und wandern oft in die Handy-Klasse $50 tiefer.
    - NAS-CPUs werden vielleicht alle 2 Jahre upgedatet. Alle Laptops haben USB3. Günstige NAS immer noch nicht.

    Business bedeutet also:
    - Langsamere Weiterentwicklung der Hardware.
    - Oft viel viel seltenere Software-Updates
    + Stetigkeit: Auch neue Chips gibts meist pin-kompatibel noch ein paar Jahre in den alten Bauformen der alten Vorgänger damit die Hersteller die alten Boards weiter mit den neuen Chips bestücken können bis sie ein neues Board-Design für die kleineren Ausführungen derselben neuen Chips in den Fabriken bestücken können.
    - viel teurer weil Firmen ja vieles absetzen können und die Umsatz-Steuer einen Monat später in der Vorsteuer-Verrechnung auch. D.h. von 1000 Euro können sich Privatleute nach Steuern usw. das 600 Euro iPhone kaufen und die Firma das 1000+190=1190-Euro-Modell. Da wünscht man sich doch wirklich das Holding-Ketten Steuer-Erleichterungen kriegen und hoffentlich Startups vom Mindestlohn ausgenommen werden.

    - Google Wave wurde lizensiert. Das Volk wartet also weiter auf die versprochenen (und auch problemfrei erzielbaren) Verbesserungen dank Wave... Stattdessen muss man für Ausschreibungen und im Kundenkontakt leider immer noch immer endlos länger werdende Emails benutzen...
    - Google Body-Sensors wurden wohl auch lizensiert. Teststreifen sind vermutlich ein Milliardengeschäft und die alternde Gesellschaft kostet immer mehr.

    Vor 10-15 Jahren gabs schon FullHD-Videobrillen fürs Volk oder auch von Sony (ich glaube 720). Sie wurden aufgekauft und gingen Business... oder sind wie Sony nicht wirklich günstig so das man sich einen Giga-Groß-FullHD oder 4k-Display (ab 430 laut c't-Bericht) holt. Auch Oculus wurde für unter $400 ich glaube inclusive Spiel versprochen:
    http://www.golem.de/news/oculus-rift-endkundenversion-fuer-200-bis-400-us-dollar-1409-109029.html

    RasPi-Zero oder GoogleCardboard zeigen wie mans preislich richtig machen sollte. RasPi hat 10-30 interessante Distros.

    Aktuell gehen die 3D-Drucker Business und alles wird immer teurer... obwohl das Volk es sofort brauchen könnte...

    Und auch Videobrillen sind sinnvoll um Auto-Teile zu verbauen, Öl zu wechseln oder natürlich Ikea-Möbel und Spielzeuge oder komplexe mehrteilige Geräte (also Ikea und was ich sonst noch vergessen habe) aufzubauen... In guten Ländern und natürlich bei Amazon als Rezensions-Ergänzung könnte man ein Wiki dafür aufbauen... Aber wahrscheinlich sind Waffenhändler die ersten die sowas triviales für Wartung, One-Click-Teile-Nachkauf und Reinigung oder Ziel-Übungs-Hilfe aufbauen und dafür natürlich nicht existenzvernichtet werden...

    Davon abgesehen kann man die Cardboard usw. sofort auf Augmentation umstellen indem man die Handy-Kamera einschaltet und somit alle Google-Glass-Apps (die nicht das Auge beobachten was aber die Front-Kamera vom Handy erledigen könnte) also ohne Mehraufwand auch auf Cardboard betreiben. Google-Glass ist also quasi nur die Ultra-Slim-Variante der VR-Brillen bzw. Adapter für Handies.
    Hoffentlich erkennen das App-Entwickler in Ländern wo man programmieren darf und ignorieren einfach die bedauerliche "business-only-barrier" (bad B-o-b) und Glass2.0-Apps sind dann überall im Cardboard nutzbar. Dummerweise sind die meisten Cardboard-Apps für Cardboard nicht wirklich gut benutzbar obwohl der Rest der Technik tut was es soll und Preis-Leistung stimmen... Hoffentlich erkennen IKEA oder Ergänzungs-Teile-Produzenten das Potential und alle müssen folgen...

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