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Hardware

Google Glass wird cool(er): Oakley und Ray Ban designen Glass

    Google Glass wird cool(er): Oakley und Ray Ban designen Glass
(Bild: Google)

Google Glass findest du cool, das Design der Brille hat dich bisher aber nicht wirklich überzeugt? Dann kommt jetzt vielleicht deine Rettung: Luxottica, das Mutter-Unternehmen der Brillen-Legenden Ray Ban und Oakley soll Glass massentauglich machen.

Die Spekulationen über die Zukunft von Google Glass sind vielfältig und oft geht es darum, wann und wie endlich die Endkunden-Version von Google Glass erscheinen wird. Die Anzeichen sprechen im Moment dafür, dass es mit spürbaren Schritten in Richtung Massenmarkt gehen könnte: Google kündigt am gestrigen Abend im offiziellen Google-Glass-Blog die Zusammenarbeit mit dem Hersteller der Luxusmarken Oakley und Ray Ban an.

Die neuen Titanium-Gestelle waren ein erster Schritt zu mehr Vielfalt. Jetzt folgen mit Oakley und Ray Ban zwei Design-Spezialisten. (Quelle: google.com/glass)
Die neuen Titanium-Gestelle waren ein erster Schritt zu mehr Vielfalt. Jetzt folgen mit Oakley und Ray Ban zwei Design-Spezialisten. (Quelle: google.com/glass)

Google Glass by Oakley und Ray Ban

Nach der Vorstellung der neuen Glass Version erweitert Google jetzt Schritt für Schritt das Brillen-Portfolio: zuerst veröffentlicht Google eine Glass Version mit Sehstärken und im neuen „Titanium-Design“, jetzt folgt eine Zusammenarbeit mit Luxottica, ein Luxusbrillen-Hersteller, der zukünftig Google Glass mit Brillen von Oakley und Ray Ban kombinieren soll, wie Mashable vermeldet. Luxottica könnte nicht nur für die Herstellung der Gestelle eingespannt werden, sondern auch in die Serienfertigung von Google Glass – ein Hinweis auf eine Zusammenarbeit bei der Produktion könnte zumindest in Googles Betonung der Herstellerqualitäten von Luxottica liegen. Sinnvoll wäre die Entscheidung wahrscheinlich: Der Brillen-Hersteller hat bereits Erfahrung in der Produktion von High-Tech-Brillengestellen wie der MP3-Sonnenbrille von Oakley oder verschiedenen HUD-Devices.

Luxottica understands how to build, distribute and sell great products that their clients and consumers love..

Google Glass Ankündigung | 24.03.2014

Die neuen Google-Glass-Modelle im Vergleich: Curve, Split, Thin und Bold (v. l. o.) (Quelle: google.com/glass)
Die neuen Google-Glass-Modelle aus der Titanium-Serie im Vergleich: Curve, Split, Thin und Bold (v. l. o.) (Quelle: google.com/glass)

Kommt jetzt endlich der Massenmarkt?

Google betont zwar in der offiziellen Ankündigung im Blog-Post dass Glass nicht gleich Morgen auf deinen Lieblingsmodellen von Oakley oder Ray Ban erscheinen wird, erklärt aber wenige Zeilen davor, dass sich Google der Vertriebskanäle von Luxottica über den Groß- und Einzelhandel bedienen will – der US-Brillengigant betreibt beispielsweise mehr als 5000 Brillen-Filialen in den USA. Im ersten Schritt wird Luxottica den Google-Glass-Explorern mehr Vielfalt in der Design Auswahl bringen – dann geht es in Richtung Massenmarkt. Details zum Zeitplan gibt es leider noch nicht: Auf eine Anfrage von Mashable konnte ein Luxottica-Sprecher erwartungsgemäß keine Informationen zur Preisgestaltung oder zur Verfügbarkeit liefern.

Nebenbei bemerkt: Auch wenn Google Glass nun in Richtung Massenmarkt marschiert, viele Fragen zur Datenbrille bleiben noch offen, wie mein Kollege Daniel in seinem Artikel „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo: Darum wird Google Glass scheitern“ ausführt.

Eine Endkunden-Version von Glass: Wir sind gespannt, wann es endlich soweit ist. Ihr auch?

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7 Reaktionen
Hoffentlich gibts das bald zu kaufen
Hoffentlich gibts das bald zu kaufen

Wenn die erste Version schon überzeugt, setzt es sich vermutlich schneller durch. "Der erste Eindruck zählt.". Nerds ist das zwar vielleicht egal, aber das Ziel ist ja, den gesetzteren Firmen-Boss und Luxus-Rentner anzusprechen der $1300 für so etwas übrig hat.
Der Massenmarkt ist dann wohl eher "Glass Up" (300 Euro glaube ich), Oculus Rift ($500 glaube ich) und Dive(? 50 Euro oder so glaube ich).
In 2 Jahren sieht das anders aus. Aktuell braucht man die Fertigungs-Kapazitäten ja noch für Fernseher, Tabletts und Smartphones. Brillen-Projekte haben vermutlich das Problem, überhaupt Hersteller zu finden. Das erklärt wohl auch den gegenüber Glass Up höheren Preis von Google Glass.

Schön wäre aber wirklich, wenn die Sachen endlich in den Läden zu haben wären. Dann wird 2014 (und hoffentlich nicht erst 2015) evtl der Start des Siegeszuges der Brillen. In 3-5 Jahen sind Monitore dann vielleicht die neuen Schallplattenspieler bzw. VHS-Rekorder.

Im Firmenkundenbereich gibts wohl erste Fluglinien wo die Betreuer der ersten Klasse Glass Up tragen und die Infos über die Passagiere sehen können. Wer die Kosten für Firmen-Geräte kennt, weiss genau, das sowas bald der Normalfall sein wird. Postbote und Schaffner können dann die Barcodes der Tickets bzw. Pakete gleich scannen und mit dem (freiwillig hinterlegten) Foto vergleichen damit keiner mehr Pakete vom Nachbarn klaut oder schwarzfährt. Für personalisierte Event-Karten und VIP-Bereiche und Eintrittskarten ginge das dann auch. In der Paket-Halle würde man die Barcodes erkennen und z.B. Pfeile eingeblendet in welche Wanne das Paket gehört. Oder Busfahrer die optisch die Tickets scannen.
Einen Großteil der Firmenrechner sind bald Google Glasses weil der Nutzen die gängigen Terminals alt aussehen lässt und man vielleicht auch von den Anbietern los kommen will wenn man Einzel- und Großhandel kennt. Das wirklich spannende und innovative sind nur die Eingabe- und Bedienungs-Systeme.

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Jochen G. Fuchs

@Seb
Danke für den Hinweis. Da hat sich ein noch übermüdeter Buchstabendreher sehr kosntant äh konstant eingeschlichen. ;-)

Viele Grüße aus der Redaktion,
Jochen

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Seb
Seb

Die Firma heißt Luxottica und nicht Luxicotta..

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Philipp Blum
Philipp Blum

@Fuchs Naja, Google wird da wohl auch noch ein Wort mitreden. Daher glaube ich schon, dass das etwas wird :D Offen für neue Technik scheinen sie aber zu sein: Das stimmt.

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Benny Lava
Benny Lava

Ob vom Designer oder nicht: Glasshole bleibt Glasshole.

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Jochen G. Fuchs

@Philipp
Die habe ich auch eher erwähnt als Verweis auf deren Fähigkeit auch High-Tech-Devices herzustellen – es gibt wirklich schönere Oakley Brillen, da hast du schon recht.

Aber zum Glück gehts ja nicht um die MP3-Brille. ;-)

Viele Grüße aus der Redaktion,
Jochen

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Philipp Blum
Philipp Blum

Habt ihr überhaupt die MP3 Sonnenbrille von Oakley gesehen? Also von schönem Design kann da wohl nicht die Rede sein...

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