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Wie Google+ die Google-Suche beeinflusst – und wie ihr euch das zunutze machen könnt

Wie Google+ die Google-Suche beeinflusst – und wie ihr euch das zunutze machen könnt

Manche Aussagen zum Einfluss von Links aus auf die Google-Suchergebnisse sind widersprüchlich. Eric Enge hat jetzt einen Zusammenhang zwischen Google+-Beziehungen und Suchergebnissen nachgewiesen.

Wie Google+ die Google-Suche beeinflusst – und wie ihr euch das zunutze machen könnt
Google+ wirkt sich auf die Suchergebnisse aus. (Screenshot: plus.google.com)

Google+ beeinflusst die Suchergebnisse der Google-Suche über die Personalisierung. Wenn euch jemand auf Google+ folgt (also euch in seinen Kreisen hat), ist die Chance, dass er Beiträge von euch in den Suchergebnissen weiter vorne sieht, laut Eric Enge relativ groß. Ein Beispiel, anhand dem er diesen Zusammenhang verdeutlicht:

Das Suchergebnis zeigt den Link, der es durch Personalisierung und viele +1 auf Platz 2 der Suchergebnisse geschafft hat (Quelle: searchenginewatch.com)
Das Suchergebnis zeigt den Link, der es durch Personalisierung und viele +1 auf Platz 2 der Suchergebnisse geschafft hat (Quelle: searchenginewatch.com)

Der hervorgehobene Treffer „Link Builduing Strategies” erscheint auf der Seite der Suchergebnisse auf Platz 2. Aber nur, wenn Enge bei gleichzeitig mit seinem Google+-Profil angemeldet ist. Nutzt er die Suche, ohne angemeldet zu sein, kommt der gleiche Treffer erst auf Position 12 und damit erst auf der zweiten Seite. Da sich viele Google-Nutzer nicht mehr die Mühe machen, die Seite 2 überhaupt aufzurufen, wenn sie auf der ersten schon fündig geworden sind, hat das einen großen Einfluss. Die hohe Platzierung hat wohl etwas damit zu tun, dass viele seiner Kontakte auf Google+ dem Artikel ein +1 gegeben haben.

Auch an einen weiterem Beispiel zeigt er, dass sich eine hohe Anzahl von +1 womöglich auf die Suchergebnisse auswirken – und zwar für jeden, der Enge in seinen Kreisen hat und für jeden, der jemanden in seinen Kreisen hat, der dem Beitrag ein +1 gegeben hat.

Google+-Beiträge auf den Ergebnisseiten

Ein in Google+ ersteller Inhalt hat es auch bis ganz nach oben geschaftt. (Quelle: searchenginewatch.com)
Ein in Google+ ersteller Inhalt hat es auch bis ganz nach oben geschaftt. (Quelle: searchenginewatch.com)

Ein weiteres Ergebnis hat nichts mehr mit der Personalisierung zu tun. Das hier mir einer 1 markierte Suchergebnis (der Google+-Beitrag von Mark Traphagen) kommt auch in der Suche ohne Anmeldung auf Platz 4 der Suchergebnisseite und damit sehr weit oben. Somit landet ein eigentlich in Google+ erstellter Beitrag weit oben auf den Ergebnisseiten. Google scheint Inhalte aus Google+ zu bevorzugen. Das originäre Video, ein YouTube-Hangout auf Google+, landet auf Platz 2 der Suchergebnisse (im Screenshot auch mit 2 markiert), weil Videos ebenfalls von Google sehr hoch gerankt werden.

Update vom 20. November 2013: Wir haben diesen Beitrag aufgrund der eingegangenen Kommentare korrigiert. Es handelt sich bei den oben genannten Beispielen nur um konstruierte Indizien, aber keine Beweise. Wie auch im Rahmen jeglicher Korrelationsanalysen (hier bspw. von Searchmetrics) beweisen die oben genannten Suchergebnisse nicht, dass bestimmte Rankings aus sozialen Signalen resultieren.

Vielen Dank für den Hinweis, Torsten Maue.

via searchenginewatch.com

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4 Antworten
  1. von n1kkx am 18.11.2013 (23:38 Uhr)

    Na das werde ich doch gleich mal ausprobieren. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag

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  2. von Torsten am 19.11.2013 (09:00 Uhr)

    Gefährliches Halbwissen, was ihr hier wieder verbreitet. Ich habe dazu mal etwas gebloggt und den Artikel dabei teilweise auseinander genommen.

    http://www.suchmaschinenoptimierung-spezialist.de/die-auswirkungen-von-google-auf-die-google-suche/

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  3. von olaf kopp am 19.11.2013 (11:38 Uhr)

    sehe ich auch skeptisch... zumal Cutts im Sommer noch gesagt hat dass soziale Signale eins der derzeit überschätztesten Rankingsignale sind. Die beschriebenen unterschiedlichen Darstellungen der SERPs können auch auf das Klickverhalten in der SERPs von Enge zurückzuführen sein, was mir wahrscheinlicher erscheint.

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  4. von Timo Stoppacher am 20.11.2013 (16:34 Uhr)

    Hallo Torsten,

    danke für Deine Kritik. Die möchten wir nicht so ganz stehen lassen (und haben deshalb den Artikel aktualisiert, siehe oben):

    Deiner Meinung nach "verbreiten wir gefährliches Halbwissen". Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Da Du zum Schluss Deines Beitrags beinahe die identische Handlungsempfehlung wie wir gibst, kann unser "Halbwissen" so gefährlich nicht sein.

    In diesem Sinne, frohes SEOen

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