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Google Handwrite: So gut klappt die Finger-Stift-Eingabe

Bei ruckelnden Autofahrten oder im Gehen auf dem Wörter zu tippen stellt eine echte Herausforderung dar. Nun hat eine Funktion herausgebracht, mit der Worte auf dem Smartphone- oder Tablet-Display per Finger gemalt werden können. Und das nicht nur im kleinen Such-Fenster, sondern auf dem gesamten Display. t3n zeigt die neue Funktion und erklärt, wie man sie installiert.

Google Handwrite: So gut klappt die Finger-Stift-Eingabe

Es kann so einfach sein: Statt ständigem Vertippen auf der Mini-Tastatur einfach Buchstaben auf das Handy- oder Tablet-Display malen. Die eingegebenen Wörter werden sofort konvertiert und im Suchfeld angezeigt. Wie zu erwarten klappt Google Handwrite noch nicht perfekt, ist aber durchaus schon nutzbar.

Bei den Sonderzeichen macht Google Handwrite noch Probleme

Zwar bittet Google darum, in deutlichen Druckbuchstaben zu schreiben, erstaunlicher Weise erkennt das System aber vor allem Wörter, die in bester Grundschul-Schreibschrift auf das Display gemalt werden. Mit den Sonderzeichen hapert es noch ein bisschen – ein König, wem es gelingt, das richtige @-Zeichen zu malen! Da Nutzer zum Schreib-Malen das gesamte Display nutzen können, ist es – vor allem im Breitbildformat – gar nicht so schwierig. Automatisch werden Leerzeichen zwischen den Wörtern eingefügt, zusätzlich ist unten im Bild eine Leertaste und ein Korrektur-Zeichen eingeblendet.

Das Finger-Malen bei Google Handwrite macht auch Spaß.

In manchen Ansichten wie zum Beispiel Google Shopping, Google News, Google Maps und in der Flugsuche ist die Handschrift-Funktion noch nicht verfügbar, kommt aber bestimmt bald. Insgesamt eine tolle Funktion, die sicherlich in den kommenden Monaten noch weiter perfektioniert wird. In unserer Fotogalerie zeigen wir, wie ihr mit Google Handwrite loslegt.

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Eine Antwort
  1. von Neue Ideen und mehr am 28.07.2012 (20:10 Uhr)

    Flüssiges Schreiben mit aneinandergereihten Buchtstaben (echte Schreibschrift anstatt händische Druckbuchstaben) kann man sich dann also vielleicht bald trivialpatentieren lassen.

    Wurde die M$-Schrifterkennung für 2000-Euro-Tabletts vor ca. 10 Jahren schon gut gefunden ? Soweit ich weiss, wusste die Schrifterkennung welche Buchstaben als nächstes (Email-Adressen, Postleitzahlen, ...) in Frage kommen so das man sich nicht ganz so präzise anstrengen musste wenn man keine überraschenden Buchstaben geschrieben hat oder an dieser Stelle nur Zahlen erlaubt sind.
    Palmpilot-Schreiber und Apple-Newton-Besitzer können es evtl. auch bewerten.

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