Google Wave - eine Kommunikations- und Collaborations-Plattform
Google nimmt mit dem neuen Tool Wave zwei aktuelle Trends auf und verbindet sie auf elegante Weise. Zum einen werden immer mehr Aktivitäten auf Online-Plattformen ausgelagert und zum anderen gewinnt die Zusammenarbeit über das Internet zunehmend an Bedeutung. Wave möchte nun beides sein: Eine Plattform zur Kommunikation per Mail oder Chat und gleichzeitig auch ein Collaborations-Tool, mit dem sich Daten wie Texte, Bilder und Videos austauschen und gemeinsam bearbeiten lassen. Streng genommen kommt dann noch ein dritter Trend hinzu, denn Wave soll in Echtzeit funktionieren.
Web Elements - Dynamische Inhalte für statische Webseiten
Mit den Web Elements erfindet Google die Widgets neu. Als einzelne Bausteine mit dynamischen Inhalten lassen sich die Elemente ohne große Programmierkenntnisse in bestehende Webseiten integrieren. So können auch technisch weniger versierte Nutzer ihre eigene Webseite beispielsweise mit einer angepassten Google-Suche ausstatten oder per Google Maps ihren Standort anzeigen lassen.
O3D - 3D-Darstellung im Browser
Google hat eine frühe Version einer 3D-Programmierschnittstelle vorgestellt, die Browser zukünftig 3D-Grafik beibringen soll. Das Open-Source-Projekt soll für verschiedene Betriebssysteme und als Plugin für die Browser Firefox, Safari, Chrome und Internet Explorer bereitgestellt werden. Man wolle mit O3D aber keinen eigenen isolierten Standard etablieren, sondern eine offene Diskussion über die 3D-Grafik in Browsern anschieben, erklärte Google.
Neues für Entwickler
Bisher war es nur einer ausgewählten Gruppe von Entwicklern möglich, die App Engine auch mit Java zu nutzen, statt auf Python beschränkt zu sein. Diese Testphase ist nun beendet und alle Java-Entwickler können die App-Engine-Plattform jetzt nutzen.
Für die Entwickler von Android-Apps könnte die zweite Auflage der Android Developer Challenge interessant sein. In insgesamt zehn verschiedenen Kategorien werden knapp zwei Millionen US-Dollar an Preisgelder vergeben. Google möchte damit noch mehr Entwickler für Android begeistern und die Entwicklung von Android-Apps pushen. Und um der Sache noch mehr Nachdruck zu verleihen, gab es für alle Teilnehmer der I/O gleich ein limitiertes Android-Handy als Geschenk.





![Die ungewöhnlichsten Android-Maskottchen [Bildergalerie]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-362831_android-Figuren-mitani_medium.jpg)


4 Antworten
von t3n-Linktipps: Reaktionen auf Google Wav… 29.05.2009 (16:15Uhr) 1.
[...] Jetzt registrieren!Passwort vergessen? « vorheriger Beitrag [...]
von Christopher 02.06.2009 (10:36Uhr) 2.
Zum Wave: Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass der Suchmaschinenriese die Benutzer dazu animieren will, immer mehr und meher Text zu publizieren.
Die neueartige Email-Kommunikation was eher einem Chat ähnelt, wird dafür sorgen, dass die Kontentanzeigen-Einblendungen rasch zunehmen werden.
Für die Benutzer ist das zum Teil ein Mehrwert, denn sie bekommen Produktempfehlungen, die sie vielleicht wirklich brauchen - nur das wissen sie noch nicht.
Für Google ist das eine außerordentliche geniale Idee weiterhin die Marktstellung zu erweitern.
von Google Entwicklerkonferenz: Womit verblÃ… 17.05.2010 (12:01Uhr) 3.
[...] offiziellen Keynotes werden, auf denen Google sicherlich wieder einige neue Dinge vorstellen wird. Im letzten Jahr wurde beispielsweise erstmals Google Wave [...]
von Kommunikations-Experiment gescheitert: G… 05.08.2010 (08:29Uhr) 4.
[...] ist endgültig gescheitert und wird zum Jahresende aufgegeben. Als Google Ende Mai 2009 auf der I/O seine neue Kommunikationsplattform vorstellte, wurde zunächst ein großer Hype ausgelöst, und Wave wurde schnell das Potential zugeschrieben, [...]