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Google-KI schlägt weltbesten Go-Spieler

    Google-KI schlägt weltbesten Go-Spieler
Komplexer als Schach: Google-KI schlägt weltbesten Go-Spieler. (Foto: dpa)

Ke Jie aus China gilt als weltbester Spieler des Brettspiels Go. Trotz eines spektakulären Zuges musste er sich jedoch KI-Software Alpha Go geschlagen geben.

KI-Software schlägt weltbesten Go-Spieler nach außergewöhnlichen Zug

Die Google-Software Alpha Go erregte im vergangenen Jahr einiges an Aufsehen, als sie einen der weltbesten Spieler im Brettspiel Go schlug. Damals unterlag Lee Sedol aus Südkorea der künstlichen Intelligenz (KI) im Duell. Jetzt gewann das Computerprogramm das erste Spiel im Match gegen einen weiteren Champion und setzt damit die Siegesserie fort. Am Dienstag unterlag der 19-jährige Chinese Ke Jie – aktuell weltbester Spieler – der Software. Das Treffen war die erste Begegnung eines Drei-Spiele-Matchs.

Kenner des Spiels hatten lange nicht damit gerechnet, dass eine KI gegen einen Menschen gewinnen könnte. Das Spiel, in dem abwechselnd weiße und schwarze Steine auf dem Brett platziert werden, galt lange als zu komplex für einen Computer. Es kennt wesentlich mehr mögliche Kombinationen als Schach. Experten glaubten, dass es zu viele seien, um sie jedes Mal komplett durchzurechnen. Alpha Go berechnet deshalb die Züge, die ein Mensch wahrscheinlich spielen würde, und konzentriert sich nur darauf.

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Deepmind-Gründer äußert sich auf Twitter

Deepmind-Gründer Demis Hassabis zollte Ke Jie über Twitter seinen Respekt. (Screenshot: t3n.de)

Die von Google aufgekaufte britische Firma Deepmind zeichnet verantwortlich für das Programm. Die Macher fütterten es zunächst mit Millionen verschiedener Züge aus Spielen menschlicher Meister. Erst in der Folge spielte die KI-Software eigene Partien gegen sich selbst und analysierte, welche Züge sie ans Ziel brachten. Der Deepmind-Gründer Demis Hassabis zollte Ke Jie über Twitter seinen Respekt. Der startete das Spiel nämlich mit einem für Go-Spieler außergewöhnlichen Zug, um Alpha Go zu verwirren. Ein Wagnis, das die Software jedoch durchschaute.

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