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Google: Larry Page über Nexus 4, Motorolas Zukunft und neue Technologien

    Google: Larry Page über Nexus 4, Motorolas Zukunft und neue Technologien

Googles CEO Larry Page hat am gestrigen Dienstag bei der Verkündung der letzten Quartalszahlen nicht nur Gewinne und Verluste des Konzerns bekanntgegeben, sondern auch weitere Themen angesprochen. Unter anderem ging es um die Zukunft Motorolas, die Verfügbarkeit vom Nexus 4 sowie zukünftige Technologien, mit denen Smartphones verbessert werden sollen.

Googles aktuelle Quartalszahlen Börsenwert steigen

Laut Earning Call konnte Google im letzten Quartal den Umsatz von etwa 38 Milliarden US-Dollar auf über 50 Milliarden US-Dollar steigern. Der Reingewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal von 9,74 auf 10,74 Milliarden US-Dollar – und das trotz der Übernahme von Motorola Mobility, die mit 12,5 Milliarden US-Dollar zu Buche schlug. Diese positiven Nachrichten führten dazu, dass der Aktienkurs des Konzerns nachbörslich um stattliche fünf Prozentpunkte anstieg.

(Bild: flickr/Carlos Luna)

Auch die Quartalszahlen der Smartphone-Sparte Motorola wurden bekanntgegeben. Demnach erzielte das Tochterunternehmen einen Erlös von 1,51 Milliarden US-Dollar, der operative Verlust lag bei 353 Millionen US-Dollar. Trotz dieser letzten weniger berauschenden Zahlen sehe man jedoch keinen Grund zur Sorge. Denn einerseits habe man sich von der hochdefizitären Home-Sparte Motorolas getrennt, zum anderen wurde mit der Übernahme des Unternehmens ein Produktportfolio von 12 bis 18 Monaten übernommen, das man derzeit noch sichtet, erklärte Googles CFO Patrick Pichette.

Google und Motorola arbeiten an besser Akkulaufzeit und robusteren Geräten

In der Ansprache, die Larry Page im Laufe der Verkündung der Quartalszahlen gab, ging er auch auf Motorola und den mobilen Markt ein. Es sehe demnach großes Potenzial in der Multi-Screen-Welt mit diversen Geräten, mit denen man aufs Internet zugreifen kann. Allerdings gibt es einige Herausforderungen, derer man sich bei Google annehmen wolle. Ein Faktor sei beispielsweise die zumeist viel zu kurze Akkulaufzeit von Smartphones und Tablets. Eine weitere Baustelle, an der man bei Google bzw. Motorola arbeitet, sei die Robustheit von Smartphones. Die kleinen mobilen Begleiter sollen zukünftig nicht nach einmaligem Fallenlassen kaputtgehen. Laut Page sei ein Team rund um Motorola CEO Dennis Woodside bereits dabei, erste vielversprechende Erfolge zu erzielen. Ob diese Resultate bereits beim sagenumwobenen X Phone zu sehen sein werden, das gerüchteweise im Mai dieses Jahres vorgestellt wird, ist zu hoffen.

Nexus 4: bessere Verfügbarkeit hat hohe Priorität

Auch über die recht überschaubare Verfügbarkeit des Nexus 4 hat sich Googles CEO geäußert. Bislang hielt Google sich diesbezüglich sehr reserviert. Auch Page hielt sich sich dabei recht bedeckt und fasste sich kurz. Allerdings gab er zu, dass auf diesem Sektor Nachholbedarf bestehe. Die verantwortlichen Teams seien eifrig daran, der starken Nachfrage nach dem  Nexus-Flaggschiff gerecht zu werden.

Glaubt man den Aussagen von LG-Frankreich-Chefin Cathy Robin, wird etwa ab Mitte Februar mit einer besseren Liefersituation des Nexus 4 zu rechnen sein. Ihren Aussagen zufolge habe Google die Nachfrage um das Zehnfache unterschätzt. Angesichts dessen, dass das Nexus 4 bereits seit November theoretisch verfügbar ist, ist es auch langsam an der Zeit, dass die frustrierenden Lieferengpässe behoben werden.

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