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Google Maps jetzt auch mit Karten zu Afghanistan und der Antarktis

Es gibt Regionen der Erde, in denen Googles Kamerawagen nicht fahren können, mindestens nicht fahren sollten. Nicht nur, aber insbesondere für diese Regionen gibt es den Map Maker, ein Tool, mit dessen Hilfe jeder engagierte Bewohner zur Genauigkeit des Kartenmaterials beitragen kann. Etliche Länder und sogar ein ganzer Kontinent wurden erneut so kartografiert und jetzt offiziell in den Datenbestand übernommen.

Google Maps jetzt auch mit Karten zu Afghanistan und der Antarktis

Google Map Maker: Kartografie crowdsourced

Mit Hilfe des Tools Map Maker wurden mittlerweile hinreichend komplette und hinreichend redundante Kartendaten erfasst, um Google zu veranlassen, den Datenbestand der folgenden Regionen in den Status der offiziellen Maps-Anzeige zu integrieren:

  • Afghanistan
  • die Antarktis
  • Ecuador
  • Georgien
  • Guatemala
  • Heard Island
  • die McDonalds Inseln
  • Irak
  • Norfolk Island
  • Saint Pierre und Miquelon
  • Saudi Arabien

Einige Vorher-Nachher-Bilder zeigen den imposanten Effekt, den die Bürgerkartografen erzielen konnten:

Google Maps: Vorher <> Nachher: Tsibilisi
Google Maps: Vorher <> Nachher: Kabul
Google Maps: Vorher <> Nachher: Bagdad

Jedes Kartografieprojekt hat seine eigene Geschichte. So ist die georgische Karte im Wesentlichen durch Regierungsstellen entstanden, während die afghanische Stadt Herat nahezu vollständig durch sechs Studenten als Gruppenprojekt kartografiert wurde.

Besonders deutlich werden die Fortschritte, wenn man eines der Time-Lapse-Videos auf YouTube betrachtet, von denen wir hier beispielhaft eines zeigen:

Wer den Fortschritt aktueller Kartografie-Projekte im Auge behalten will, sollte Map Maker Pulse bookmarken. Zuletzt sei noch der Hinweis gegeben, dass Map Maker natürlich nicht nur in Krisenregionen oder schwer zugänglichen Stellen der Welt eingesetzt werden kann. Vielmehr könnt ihr auch in Köln-Porz den neuesten Kreisverkehr per Map Maker einpflegen.

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