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Offline-Navigation für Google Maps: Android-App wird aufgebohrt

    Offline-Navigation für Google Maps: Android-App wird aufgebohrt

(Foto: Roman Pyshchyk / Shutterstock.com)

Google Maps dürfte eine der meist verbreiteten Karten-Apps überhaupt sein – und was viele Nutzer sich lange gewünscht haben, wird jetzt Wirklichkeit: die Offline-Navigation. Zumindest für Android-User.

Google Maps: Offline-Navigation für Android-Nutzer

Auf der Google-I/O in diesem Jahr hatte der Konzern das Feature schon vorgestellt, jetzt ist es in einem Blogpost auf dem Google-Blog offiziell verkündet worden. 60 Prozent der Menschen weltweit hätten nach wie vor kein Internet, heißt es in dem Beitrag von Produkt-Managerin Amanda Bishop – und selbst da, wo es Netz gebe, sei es oft nicht besonders gut.

Google Maps bekommt endlich eine Offline-Navigation. (Grafik: Google)
Google Maps bekommt endlich eine Offline-Navigation. (Grafik: Google)

Zeit also für Google, seiner Karten-App Maps eine Offline-Navigation zu spendieren, zumindest für die Android-Variante. Konkret funktioniert das dann so: Nutzer können sich das Kartenmaterial für bestimmte Gebiete runterladen, so wie es auch bei klassischen Navigations-Apps üblich ist. Die App soll dann, sobald das Smartphone ohne Empfang ist, auf dieses Kartenmaterial zurückgreifen. Verkehrsdaten bekommt der Nutzer in dieser Zeit natürlich nicht, die reine Navigation aber soll nahtlos fortgesetzt werden können

Google Maps: Zusatzinfos für die Offline-Navigation

Was jedoch durchaus auch offline abrufbar sein soll, sind Informationen über bestimmte Orte, beispielsweise Öffnungszeiten von Restaurants und Tankstellen oder Kontaktinformationen von Sehenswürdigkeiten. Auch die Suche nach auf Google Maps gespeicherten Orten soll im Offline-Modus problemlos möglich sein.

google-maps-offline-02

Um eine Karte runterzuladen, muss der Nutzer nur nach einer Stadt, einer Region oder einem Land suchen und anschließend auf „Download“ klicken. Alternativ kann er in der Google-Maps-Apps auch zum Bereich „Offline Areas“ navigieren und über das Plus eine neue Karte hinzufügen. Hier ist Google also durchaus flexibler als die meisten Navigations-Apps, bei denen meist nur ganze Länder oder Kontinente runtergeladen werden können. Und: Natürlich hat Google den entscheidenden Vorteil, seinen Dienst kostenlos anbieten zu können. Wann die Funktion auch für iOS-Nutzer verfügbar sein wird, ließ Google zunächst offen, sie müssen sich mit einem „Coming soon“ begnügen.

Maps – Navigation, Bus & Bahn
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

 

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4 Reaktionen
Assisted GPS
Assisted GPS

Wegen Assisted GPS hat man ohne SIM-Karte bei iOS doch eh kein GPS.
Android ist da wohl etwas flexibler und mus den Diensten und Mobilfunkdiensten nicht per SIM-Karten-Connect an die Mobilfunk-Station jederzeit die Position mitteilen...
Apple ist nicht immer besser...

Aber wenigstens geben die endlich zu was ich schon seit über 10 Jahren schreibe: Internet ist nicht überall und wenn schon dann meist ziemlich lamer als zu Hause oder auf der Arbeit.
Youtube kann in Teilen von Asien auch offline genutzt werden damit die Leute unterwegs ihre Serien am Phablett gucken können...

Antworten

Kritiker
Kritiker

Der Fall, dass man ohne SIM Karte unterwegs ist, sollte ein Problem einer eher kleinen Gruppe sein. Die meisten sind nun mal mit SIM Karte unterwegs, auch im Ausland (Internet kann man ja trotzdem abschalten).

Ich bin der Meinung "Here Maps" ist "Google Maps" immer noch weit (weit) überlegen.

Antworten

Florian Blaschke

Das tut Apple schon, beispielsweise in seiner Karten-App für iOS. Auch da werden beim Navigieren Live-Daten hinzugezogen.

Holle
Holle

Das mag für die Karten selbst evtl. stimmen, jedoch kann ich als Vielfahrer sagen, dass nichts, aber auch rein gar nichts, auch nur ANNÄHERND an die Livedaten zur Staumumfahrung von Google Maps rankommt. Das festeingebaute Navi nutz ich nur für Kurzstrecken und Here Maps im Lumia 930 hat bei mir im Test auf 3 Langstrecken definitiv verloren gegen Google Maps. Ein paar Millionen Android User deren Bewegungsprofile live als Staumelder funktionieren, sind halt nicht zu schlagen - höchstens wenn Apple die Bewegungsdaten genauso einsetzen würde.

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