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Es ist offiziell: Google erhält mobil mehr Suchanfragen als von Desktops

Es ist offiziell: Google erhält mobil mehr Suchanfragen als von Desktops

Mobil wird mehr gegoogelt als auf stationären Desktops. Das gab offiziell bekannt und reagiert mit neuen mobilen Werbeformaten.

Es ist offiziell: Google erhält mobil mehr Suchanfragen als von Desktops

(Foto: theglobalpanorama / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Google-Suchanfragen: Mobile endlich vor Desktop

Schon länger hatten Experten darauf spekuliert, jetzt ist es amtlich: Google erhält mehr Suchanfragen über mobile Endgeräte als von stationären Desktop-Computern. Das bestätigte der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View in einer Erklärung auf seinem Blog. „In fact, more Google searches take place on mobile devices than on computers in 10 countries including the US and Japan“, heißt es darin.

Google lanciert neue mobile Werbeformate

Mit neuen mobilen Werbeformaten reagiert Google auf die neue Entwicklung bei den Suchanfragen. (Bild: Google)
Mit neuen mobilen Werbeformaten reagiert Google auf die neue Entwicklung bei den Suchanfragen. (Bild: Google)

Passend dazu reagiert Google mit neuen mobilen Werbeformaten, die Google heute offiziell vorgestellt hat. Marketer bekommen damit neue Werkzeuge an die Hand, um Kunden vor allem auf Smartphones und Tablets noch zielgenauer zu erreichen.

Hotelbetreiber erhalten beispielsweise die Möglichkeit, direkt aus Anzeigen heraus den Buchungsvorgang für Hotelzimmer zu starten. Ebenfalls neu sind einige Funktionen und Statistiken, die Werbetreibenden die Attribution von Konversionen sowie das geräteübergreifende Tracking erleichtern.

Allerdings macht Google bisher die Monetarisierung der mobilen Suchanfragen zu schaffen – trotz der großen Dominanz von Android- und Google-Apps. Wie eine kürzlich vom Wirtschaftsmagazin Forbes veröffentlichte Studie zeigt, geht nur jeder dritte verdiente Dollar des Konzerns auf mobile Geräte zurück.

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11 Antworten
  1. von Insomnia88 am 06.05.2015 (12:51 Uhr)

    Klar, auf 'nem mobilen Gerät bezahlt man ja auch eher ungern.

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  2. von Differenzierung wäre hilfreich am 06.05.2015 (14:03 Uhr)

    Mobil ist vielleicht nur Tablett im Wohnzimmer oder SmarTV.
    Es wird immer DSL und 2G/3G-UMTS/4G-LTE und Handies und Tabletts und SmarTVs und Chrome-Casts/FireTV/AppleTV darunter zusammengefasst.

    Google müsste eigentlich in der Lage sein vernünftige Ausschüttungen für in-App-Werbung zu leisten so das die App-Programmierer dort GoogleAds einbauen.

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  3. von Der kleine Vampir am 06.05.2015 (16:13 Uhr)

    Ist ein Notebook nun Desktop oder Mobile?

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  4. von Denis am 06.05.2015 (17:01 Uhr)

    @Insomnia88: Dabei geht es nicht um das bezahlen via mobilen Endgeräten sondern vielmehr um das Klicken auf mobile Werbeanzeigen. Ich vermute, dass bei Desktopsuchen mehr Anzeigen angeklickt werden als auf Desktop.

    @Der kleine Vampir: Laptops zählen zu Desktop.

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  5. von aline k am 06.05.2015 (23:04 Uhr)

    Bemerkenswert nur, dass die meisten Shopsystem kaum ueber 20% mobile Zugriffe haben

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  6. von RankHero am 07.05.2015 (09:20 Uhr)

    Mobil überholt Desktop Suchanfragen! Da ist es jetzt umso wichtiger, dass die eigene Website mobile friendly ist um am Markt erfolgreich zu sein und mit der Konkurrenz mithalten zu können.

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  7. von Marco.Willi am 07.05.2015 (09:42 Uhr)

    Bisschen dürftige Infos. In welchen Ländern denn noch außer US und Japan? Gibts nichts detaillierteres?

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  8. von Mario Götz am 07.05.2015 (10:31 Uhr)

    Bin gespannt auf die neuen Werbeformen. Momentan haben wir bei uns in der Agentur dutzende Anfragen von verunsicherten Kunden zum Thema Mobile Friendly. In unserem Blog haben wir deshalb die 5 wichtigsten Punkte dazu zusammengefasst: http://www.cubetech.ch/google-mobile-friendly/

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  9. von Gerhard am 08.05.2015 (11:09 Uhr)

    Das ganze "Mobile-Märchen" geht nun in die nächste Runde. Ich bin etwas erstaunt darüber, dass in der ganzen Diskussion immer alles über einen Kamm geschert wird - niemand unterscheidet nach Branchen, Themen, Nutzergruppen usw.
    Wenn ich einem KMU das spezialisierte Werkzeugmaschinen herstellt nun versuche klarzumachen, er muss jetzt dringend auf "Mobile Friendly" setzen, da ab sofort ein Großteil seiner Besucher über Smartphones auf seine Website zugreifen will, dann schickt mir der ein Fax (!!) und lacht mich (zurecht) aus.
    Klar ist "Mobile" ein grosses Thema und das auch zurecht. Das Nutzerverhalten ändert sich und wir alle greifen immer öfter zum Smartphone. Aber mal ehrlich - wenn ich mich wirklich tiefergehend mit einem Thema befassen will und dazu (bei Google) recherchieren muss, dann nutze ich nicht das Handy, da geh ich an meinen Rechner. Gehts nur mir so? Bin ich jetzt komplett Old-School und total abgehängt?
    Viele Grüße ;-)

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  10. von Differenzierung wäre hilfreich am 08.05.2015 (11:43 Uhr)

    @Gerard: "mobil" sind wohl leider nicht nur Handies über EDGE sondern auch Tabletts über Glasfaser im Büro oder Wohnzimmer.

    "mobile-friendly" ist eigentlich nur eine Teilmenge von 3-100"-Displays mit Tastatur/Maus, Fernsteuerung, Touch-Screen, 400x300 bis 5k. Die ct hatte neulich Artikel wie man mit 430-Euro-4k-TVs im Büro einsetzen kann. Kurz darauf hatte Amazon einen Rundbrief "UHD-Fernseher ab 430 Euro.".
    In den Büros herrscht vielleicht immer noch WindowsXP mit 16Bit und 1024x786. Aber in der Boni-Manager-Etage der Retina-12-Ipad und 2.5k-Laptops und 5k-iMacs.

    Und die beschriebenen Hersteller machen vermutlich oft Messe-Geschäft. D.h. auf der Messe will man die Homepage aufrufen und die gesehene Maschine in den Bookmarks abspeichern wozu QR-Codes an den Ständen ganz nett wären. Und zwar pro Maschinen-Sorte bzw. auf den Prospekten.
    http://www.golem.de/1009/78030.html
    Oder der Verkäufer will die Webseite und den Konfigurator am iPad anpreisen. Und haben die keine Control-Software-APPS bzw. WApps (Web/HTML5-Apps) fürs Smartphone bzw. Tablett ? Ganze Fabriken, Häfen, Krankenhäuser, Flughäfen usw. sollen mit IBM/Apple-12-Ipads kontrolliert werden. Sogar Industrie-Waschmaschinen haben fernsteuerbare Wartung, Überwachung und natürlich Änderung der Waschprogramme. Schon vor 10 Jahren als Industrie2.0.

    Toll Collect war wohl Telekom und Daimler als Haupt-Beteiligte. Daimler waren die Ingenieure, Telekom die Software. Weshalb wohl ist Toll Collect Monate später gestartet ? Na also. Software sieht man nicht. Und das ist ein gigantisches Problem weil jederzeit Probleme auftauchen können. Je weniger Software man braucht desdo stabiler und oft zuverlässiger laufen viele Systeme. Software ist immer ein Risiko.

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  11. von Kieran Given am 08.05.2015 (18:09 Uhr)

    Mobil ist 'Here To Stay' Leute. Die 'Mobil-First' wird sich in viele Sektoren auch durchsetzen. Spannende Zeiten, finde ich. "Veränderung bleibt".

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