Google bringt neues Chromebook mit ARM-Prozessor zum Top-Preis

Google bringt neues Chromebook mit ARM-Prozessor zum Top-Preis
Google hat am heutigen Donnerstag ein neues Chromebook präsentiert, das zu einem äußerst günstigen Preis angeboten wird. Denn das Gerät soll für nur 249 US-Dollar erhältlich sein und damit um einiges preiswerter als bisherige Netbooks mit Googles cloudbasiertem Betriebssystem Chrome OS.

Das neue Samsung Chromebook – „Der Computer für jedermann“

Google Chrome Vice-President Sundar Pichai stellt das neue Chromebook als Computer für jedermann dar, welcher aufgrund des niedrig angesetzten Preises auch als Zweitrechner Verwendung finden könne. Das kleine Notebook mit seinem 11,6 Zoll-Display sei eines der leichtesten Produkte auf dem Markt und mit seiner Dicke von 2cm darüber hinaus recht schlank. Trotz der geringen Abmessungen könne mit einer Akkulaufzeit von bis zu 6,5 Stunden gerechnet werden.

Samsungs neues Chromebook ist mit einem Exynos 5250 ARM-Prozessor ausgerüstet – bisher waren die Geräte mit Intel-Chips versehen (Bild: Google)

Das neue Chromebook, das von Samsung gefertigt wurde, verfügt über 2GB RAM sowie 16GB internen Speicher, zur Erweiterung der Kapazität lässt sich eine SD-Karte einsetzen. Da sein Chrome OS nahezu vollständig in die Cloud verlegt hat, gibt es einen netten Bonus: für einen Zeitraum von 2 Jahren lassen sich 100GB Google Drive Cloudspeicher kostenlos nutzen. Interessant ist außerdem der Prozessor, den Samsung für das Netbook einsetzt, denn es handelt sich dabei um einen Dual-Core-Exynos ARM-SoC 5250, der eigentlich in Tablets verwendet wird.

An Anschlüssen sind zudem Bluetooth 3.0, WLAN, ein HDMI- sowie zwei USB-Ports an Bord. Mit diesem Modell bringt Google ein Chromebook auf den Markt, das im Vergleich zu den im Mai vorgestellten Geräten über 100 Euro günstiger ist. Mit dieser Preisoffensive beabsichtigt Google vermutlich, sein cloudbasiertes Desktop-Betriebssystem etwas weiter zu verbreiten, als es zurzeit der Fall ist.

 Technische Daten des neuen Samsung Chromebooks mit ARM-Prozessor:

  • 11.6 Zoll Display (1366 x 768Pixel)
  • Samsung Exynos 5 Dual Prozessor
  • 100 GB Google Drive Cloud Speicher
  • 16GB Solid State Drive
  • Dual Band Wi-Fi 802.11 a/b/g/n
  • VGA-Kamera
  • 1x USB 3.0, 1x USB 2.0
  • HDMI-Port
  • Bluetooth 3.0
  • Über 6.5h Akkulaufzeit
  • 2cm dünn / 1,1kg

An Chrome OS hat sich laut GigaOm abgesehen von einigen UI-Tweaks kaum etwas geändert. Es erscheine allerdings nun professioneller als bisher. In Bezug auf die Performance sei das Abspielen von Videos in Full-HD (1080p) problemlos möglich. Das neue soll laut Google bereits in der nächsten Woche erhältlich sein – wohl aber vorerst in den USA und UK. Überdies wird angegeben, dass es auch über Google Play vertrieben werde, wobei in Deutschland zurzeit Amazon als einziger Händler gelistet ist (das hier beschriebene Chromebook ist allerdings noch nicht zu finden). Dies könnte sich vermutlich bald ändern.

Ein erstes Hands-On mit dem Samsung Chromebook:

Weiterführende Links:

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19 Antworten
  1. von Severin Tatarczyk via facebook 18.10.2012 (20:46Uhr) 1.

    von ChromeOS halte ich gar nichts.

  2. von Mrks Nmnn via facebook 18.10.2012 (20:51Uhr) 2.

    Naja. Ich möchte meine Daten nicht in der Cloud ablegen. Und das das Chrome OS auf der Cloud liegt ist für mich ein no go. Denn wenn ich mal keine Internetverbindung habe, habe ich auch kein OS.

  3. von Jan Firsching via facebook 18.10.2012 (21:08Uhr) 3.

    1,1 kg und der Preis hören sich gut an.

  4. von Urs Steiner via facebook 18.10.2012 (21:08Uhr) 4.

    Her damit!

  5. von Mike Wattrodt via facebook 18.10.2012 (21:39Uhr) 5.

    Take my Money !

  6. von Jan 18.10.2012 (21:56Uhr) 6.

    Ach nö, dann lieber doch das MacBook Air.

  7. von Martin Ba via facebook 18.10.2012 (22:28Uhr) 7.

    Ist das offline eigentlich komplett unbrauchbar oder lassen sich die Webapps auch so nutzen?

  8. von Randolf Dieckmann via facebook 18.10.2012 (22:28Uhr) 8.

    1000 MB in der Cloud für 2 Jahre kostenlos? Und dann? Wird's dann richtig teuer?

  9. von Christian Maaß via facebook 19.10.2012 (06:53Uhr) 9.

    Ohne Internet geht nix, nicht mal im Café nen Aufsatz weiter schrieben, nicht mal ne Memo. Bei der Netzabdeckung hier in Münster ist es dann wohl ein unbrauchbares Notebook und dafür ist es den doch zu teuer.

  10. von Christian 19.10.2012 (09:27Uhr) 10.

    Mit einem Cloud OS kann ich mich auch nicht anfreunden. Sicherlich lässt sich aber ein anderes OS installieren.
    Schön wärs ja, wenn man die 249 Dollar in Euro umrechnen könnte. Wären dann ca. 190 Euro ;) Aber wir können bestimmt wieder eine Schippe drauflegen und an die 300 Euro bezahlen.

  11. von Markus 19.10.2012 (15:45Uhr) 11.

    Auch wenn ich mir so ein Chromebook nicht holen würde, weil ich als Entwickler nicht die Zielgruppe bin, so ist das Konzept dahinter doch wegweisend. Für all die ganzen Kiddies da draußen die einen Computer nur fürs Onlineshoppen sowie für Facebook und Co., sprich fürs reine surfen im Internet brauchen, ist das m.E. eine tolle und vor allem günstige Alternative. Noch dazu kommt, dass man sich nicht mehr um ein Betriebsystem kümmern muss...

    Wenn ChromeOS dann mal soweit ist, dass man ohne aktive Internetverbindung arbeiten kann und es sich dann später im Hintergrund synchronisiert wenn man wieder online ist, dann ist das Konzept nahezu perfekt...

  12. von Lisa 21.10.2012 (14:24Uhr) 12.

    Das ähnelt einem anderen Notebook sehr. Ich will jetzt nich die Marke sagen :D Glaube das kann sich jeder selber vorstellen .D

  13. von Realitäts-Sinn 22.10.2012 (06:25Uhr) 13.

    Das vorposting mit dem synchronsten zeigen offline-Pausen klingt zwar nett. Aber die Realität der meisten Apps an Phones ist doch , das man überall wifi und Gigabit-DSL erwartet. Bei UMTS oder Edge/GSM jammern viele Apps doch schon und manchmal sogar ständig.
    Schmalbandigkeit oder gar offline wie in entwicklungsländern oder wo die diktatur 40% der leute offline hält und freie wifis verbietet um überteuerte netzanbieter zu schützen, kennen Amerikaner und ihre Apps eher selten.

  14. von Christoph S. Ackermann 22.10.2012 (14:12Uhr) 14.

    Schon komisch, dass mich das Ding ziemlich fest an ein Macbook erinnert... Aber Samsung erfindet ja alles selber (jedenfalls angeblich)

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