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Diese Verlage hatten in Google News 2015 die größte Sichtbarkeit

    Diese Verlage hatten in Google News 2015 die größte Sichtbarkeit
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Als Anbieter eines auf Google News spezialisierten SEO-Tools hat NewsDashboard außergewöhnliche Einblicke in die Machenschaften deutscher Publisher. Zum Jahresanfang liefern dessen Macher Zahlen zur Sichtbarkeit in Google News und küren den unumstrittenen Sieger des DACH-Raums.

Google News ist das Schlachtfeld großer Publisher. Jeder tummelt sich dort, um Besucher über Google News und vor allem die in Google integrierten Newsboxen zu gewinnen. Der Tool-Anbieter NewsDashboard hat die erfolgreichsten Player des DACH-Raums gekürt und gibt damit Einblick in eine selten diskutierte SEO-Nische. Wir werfen einen Blick auf die Ergebnisse.

Diese Publisher dominierten Google News im DACH-Raum

Spiegel Online dominiert Google News in Deutschland. (Grafik: NewsDashboard)
Spiegel Online dominiert Google News in Deutschland. (Grafik: NewsDashboard)

In Deutschland dominierte Spiegel Online in allen 12 Monaten des vergangenen Jahres. Es folgten in dieser Reihenfolge Focus.de, Bild.de, T-Online.de und Sueddeutsche.de. Mit Ausnahme des zweiten Quartals zeigt sich ein konstantes Bild.

Der österreichische Standard in Sachen Google News ist ... derStandard.at. (Grafik: NewsDashboard)
Der österreichische Standard in Sachen Google News ist ... derStandard.at. (Grafik: NewsDashboard)

In Österreich besticht derStandard.at durch konstant überdurchschnittliche Sichtbarkeit, es folgen ORF.at, Spiegel.de, Kurier.at und KleineZeitung.at. Interessant ist die gute Platzierung des deutschen Platzhirschen, der in Österreich zwischendurch sogar den zweiten Platz belegte.

Spiegel Online spielt selbst im deutschsprachigen Medienzirkus der Schweiz mit. (Grafik: NewsDashboard)
Spiegel Online spielt selbst im deutschsprachigen Medienzirkus der Schweiz mit. (Grafik: NewsDashboard)

In der Schweiz konzentrierte sich NewsDashboard auf die deutschsprachige Presselandschaft. Auf den vorderen Plätzen lagen Blick.ch, NZZ.ch, Spiegel.de, 20min.ch und SRF.ch. Spiegel Online beweist demnach erneut seine Position, erwähnenswert ist darüber hinaus die fallende Sichtbarkeit von Blick.ch zum Jahresende.

Optimierung für Google News steht seit Jahren in der Kritik

Die Diskussion um Google News hat schon seit Jahren ihre Höhen und Tiefen, vor allem vor dem Hintergrund des Leitungsschutzrechts. Auch 2016 lässt sich die Sichtbarkeit einer Website durch Maßnahmen steigern, die in ihrer Einfachheit an die Urzeiten der Suchmaschinenoptimierung erinnern. Tragende Einflussnehmer sind Parameter wie Aktualität, Textinhalt und Textumfang – Keywords haben Pflichtcharakter, ebenso das umstrittene „Republishing“.

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1 Reaktionen
Reihenfolge
Reihenfolge

"Machenschaften" klingt oft negativ.
Ich denke eher es ist so: Google News scannt die Artikel. Es wird versucht Themen zu erkennen z.b. "Politiker X tritt zurück" "Spieler Y wechselt zu Verein Z "Apple macht AppleTV-TV-Werbung" o.ä. und bildet sowas wie Google+-Ringe/Gruppen wo der Artikel vermutlich dazugehört. Da nur ein paar Artikel angezeigt werden, muss man entscheiden welcher Artikel wo im überschaubaren Platz-Angebot angezeigt wird.
Davon abgesehen ist mobiler Zugriff per Web, per SmartTV, am Desktop und natürlich auch in der News&Wetter-App zu unterscheiden.

Was die Statistiker vermutlich sehr gut wissen ist, ob z.B. Spiegel-Artikel zu Thema X einfach der zeitlichen Reihenfolge also ganz unten eingebucht wird und sich erst hochkämpfen muss wie Musikstücke oder Apps in den Charts oder ob Spiegel.de gleich oben auf den ersten Platz gestellt wird.
Im Prinzip ist die Reihenfolge also eine Art Chart mit zusätzlichen Reihenfolgefaktoren wohingegen Appstores recht trivial nur nach Anzahl bzw. Anzahl*Endkundenpreis sortiert sind.
Anhand der Klick-Zahl, aber vielleicht auch anhand von Nennungen/Verlinkungen in Tweets oder auch Blogs oder anderen Webseiten(Bildblog, Foren-Postings, anständigen Online-Medien welche die Quellen verlinken usw...) wandern Artikel in der Artikel-Liste zum gleichen Thema vermutlich hoch oder runter. Das Thema ist also vermutlich interessanter als der Bericht erscheinen lässt. Ich kenne auch zwei Schwester-Tageszeitungen wo meist die eine bevorzugt wurde, bei Sport-Ereignissen (WM, EM,...) aber teilweise die andere Zeitung öfter gekauft wurde weil wohl deren Sport-Redaktion beliebter war oder warum auch immer.
Google folgt also vermutlich dem allgemeinen (leider nicht individualisierten) Leser-Geschmack und als Redaktion kann man sich überlegen wo man sich positionieren will. Davon hängt ja auch ab welche Werbekunden (WinPro, Windows-Home, Profis oder Anfänger,...) wo welche Werbung zu welchem Preis schalten.
Die Leute klicken vielleicht auf Spiegel weil sie dort am zufriedensten oder neutralsten oder vollständigsten informiert werden. Andere Medien sind vielleicht eher Clickbaiter wenn man news.google.de oder die App aufruft und mal die Headline+Kurztext/Anreisser(?) liest und schnell erkennt wieso manche Medien zahlenmäßig ganz gut stehen.
Interessant ist dann auch innerhalb der Medien ob bestimmte Autoren beliebter sind als andere oder wie bei Sport die vielen unterschiedlichen Weltmeistr wer bei Handy-Vorstellungen oder neuen iOS-Versionen oder Windows-Tipps oder sonstwas die wirksamste Kombination aus Leserzahl und Verlinkungen auf seinen Artikel ziehen kann.

Allerdings gibt es vieles was google-News viel besser machen könnte.
Aber der Amazon-Vorschlags-Algorithmus wäre noch viel wichtiger zu optimieren...

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