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Entwicklung & Design

Ein Font für alle Sprachen: Mit Noto will Google die Welt erobern

    Ein Font für alle Sprachen: Mit Noto will Google die Welt erobern

Google Noto beziehungsweise Adobe Source. (Foto: Adobe)

Das Ziel von Googles Open-Source-Fontfamilie Noto ist es, eine Schriftart anzubieten, die für alle Sprachen der Welt verwendet werden kann. Nachdem viele mehr oder weniger verbreitete Sprachen schon länger unterstützt werden, lässt sich Noto jetzt auch im chinesischen, japanischen und koreanischen Sprachraum einsetzen.

Noto: Die Fontfamilie unterstützt viele Sprachen der Welt. (Grafik: Google)
Noto: Die Fontfamilie unterstützt viele Sprachen der Welt. (Grafik: Google)

Noto: Google und Adobe arbeiten an Fonts für die Welt

Google strebt mit dem Noto-Projekt nach eigenen Angaben das Ziel an, visuelle Harmonie auf Seiten zu bringen, auf denen mit verschiedenen Sprachen gearbeitet wird. Die Fontfamilie steht unter der freien Apache-2.0-Lizenz und unterstützt dutzende unterschiedliche Schriftsprachen. Bisher wurden neben den weitverbreiteten europäischen Sprachen beispielsweise auch seltener verwendete indianische Schriftsprachen implementiert.

Gemeinsam mit Adobe wurde die Fontfamilie jetzt um vereinfachtes und traditionelles Chinesisch, Koreanisch und Japanisch erweitert. Während Google das Ergebnis der Kooperation als Teil der Noto-Fontfamilie unter der Bezeichnung Noto Sans CJK veröffentlicht, wird Adobe das Ganze unter dem Namen Source Han Sans als Teil ihrer Source-Familie veröffentlichen.

Google: Die Noto-Website macht die Auswahl der benötigten Sprachen einfach. (Screenshot: Google)
Google: Die Noto-Website macht die Auswahl der benötigten Sprachen einfach. (Screenshot: Google)

Googles Noto: Gesuchte Fonts lassen sich auf einer Weltkarte auswählen

Praktischerweise bietet Google für die Noto-Fontfamilie eine eigene Website an, über die ihr bequem die benötigten Fonts auswählen könnt. Hier findet sich auch eine Weltkarte, die euch beim Klick auf ausgewählte Länder eine Reihe von Sprachen zum Runterladen vorschlägt. So müssen interessierte Parteien nicht alle 96 Fonts runterladen. Übrigens befinden sich in der Fontfamilie auch historische Schriftsprachen wie germanische Runen.

Google und Adobe betreiben mit ihren freien Schriftarten einen bemerkenswerten Dienst. Wer mehrsprachige Projekte betreut, für die lateinische Schriftzeichen bei weitem nicht ausreichen, sollte einen Blick riskieren – immerhin sind die Fonts kostenfrei. Wenn unterschiedliche Sprachen keine Rolle spielen, könntet ihr stattdessen einen Blick auf unsere Artikel „15 kostenlose Fonts für Grafikdesigner“ und „Fonts: 10 unserer Lieblings-Schriftarten für dein nächstes Design-Projekt“ werfen.

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suriyaakudo
suriyaakudo

Endlich!

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