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Google+: Nutzerzahlen explodieren, rund 10 Millionen Zuwachs in zwei Tagen

    Google+: Nutzerzahlen explodieren, rund 10 Millionen Zuwachs in zwei Tagen
#FLICKR#

Microsoft-Mitgründer Paul Allen kümmerte sich von Beginn an um die Führung einer inoffiziellen Statistik der Google+ Nutzerzahlen. Dabei konnte er eine beachtliche Genauigkeit erreichen. Jetzt meldet er sich wieder zu Wort und hat eine erstaunliche Erfolgsstory dabei. Nach seinen Ermittlungen konnte Google+ allein in den beiden Tagen nach Start der offenen Betaphase rund 10 Millionen neue Nutzer gewinnen.

Google+: Prognosen eines explosionsartigen Wachstum wurden bestätigt

Ein Zuwachs von 10 Millionen Menschen bedeutet prozentual einen Zuwachs von 30%. Offenbar täuschte sich Gundotra nicht, als er die Öffnung bekannt gab und dabei selbstbewusst anmerkte, Google+ sei nun bereit für größeren Ansturm.

Nach Allens Berechnungen verfügte Google+ am Morgen der Facebook-Konferenz f8 über 37,8 Millionen Nutzer. Berücksichtigt man Allens neuen “Fudge Factor”, errechnen sich sogar 43,4 Millionen Nutzer in Googles neuem sozialen Netzwerk.

Google+: Explosionsartiges Wachstum (Foto: Sean MacEntee / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Der “Fudge Factor” scheint plausibel, denn er erklärt sich so: Allens Berechnungen berücksichtigen nicht den Anteil privater Profile und sie berücksichtigen auch nicht diejenigen Profile, die unter Namen laufen, die nicht mit dem lateinischen Alphabet geschrieben wurden. So rechnet Allen künftig zu seinen Ermittlungen einen Unsicherheitsfaktor von 5% wegen der nicht einsehbaren privaten Profile, sowie einen weiteren Faktor von 10% wegen der nicht-lateinisch buchstabierten Namen hinzu.

Google+: Massenexodus bei Facebook bleibt bislang aus

Der von manchen Fachleuten erwartete Massenexodus aus dem Facebook-Netzwerk ist bislang indes ausgeblieben. Facebook wächst stabil weiter und kann immer noch mehr als 800 Millionen Nutzer auf sich vereinigen. Zwar ist der Netzwerkriese aus Palo Alto letzte Woche unter deutliche Kritik geraten, vor allem wegen der im Vorfeld der f8 umgesetzten Designänderungen. Jedoch haben sich die Wogen mit der f8, die weltweit als großartiges Event aufgenommen wurde, wohl wieder geglättet. Im Gesamtzusammenhang der neuen Facebook-Vision ergeben einige, auf den ersten Blick unnötige Veränderungen letztlich doch einen Sinn.

Nach meiner Meinung entwickeln sich die beiden Netzwerke ohnehin in unterschiedliche Richtungen. Meine Prognose lautet, Facebook und Google+ werden langfristig friedlich koexistieren. Ich persönlich nutze beide Netzwerke zu unterschiedlichen Zwecken.

Wie seht ihr das? Ist das explosionsartige Wachstum bei Google+ der Anfang vom Ende des Facebook? Seid ihr bei Facebook bereits ausgestiegen oder habt das vor?

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12 Reaktionen
Bernd
Bernd

Fadebook hab ich gelöscht, und all meine Freund sind mit auf Gogole Plus. Die Daten sind bei Google Plus einfacher und besser vor neugierigen Leuten zu schützen.

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Florian
Florian

Ich würde nun einfach mal warten, was sich die nächsten wochen tut. Google hat mit dem blauen Pfeil ja doch sehr aufdringlich auf G+ hingewiesen. Nun schauen sich die Leute das Ganze mal an udn werden sich im Lauf der nächsten Wochen wohl entscheiden. Voreilige Schlüsse würde ich da jetzt noch keine daraus ziehen.

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Christian
Christian

Halte mich, trotz Google Konto, doch mehr bei Facebook auf. Die Mehrheit meiner "Freunde" ist nämlich auf Google+ (noch) nicht vertreten.

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mvollmert
mvollmert

War doch klar nach der geschlossenen Beta: erstmal wollen jetzt die Leute ausprobieren, die vorher noch nicht dabei waren. Warten wir mal ab, wie es in drei Monaten aussieht.

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Dani
Dani

"Microsoft-Mitgründer Paul Allen kümmerte sich von Beginn an um die Führung einer inoffiziellen Statistik der Google+ Nutzerzahlen."

Auf dieser Welt kann es vorkommen, dass ab und zu mehr als eine Person den gleichen Namen trägt. Das ist jedenfalls nicht der Microsoft Paul Allen!

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Ole
Ole

Unabhängig von der Datenschutz Debatte und anderen negativen Begleitumständen - durchsetzen und Omni-Präsent wird nur ein Netzwerk sein, andere können durch Spezialisierung nur ein Nischen Dasein führen. Warum? Der Mensch ist Einspurig, er kann sein Leben nur auf ein Netzwerk reflektieren. "Simultan" steckt (noch) nicht in unseren Genen und überfordert uns bzw. wird niemals "uns" ganzheitlich abdecken, was ja das erklärte Ziel von fb ist. Ob wir unser Leben auslagern und in die Hände der Wirtschaft geben, ist wohl nicht (mehr) zu verhindern. War man als Internet Nutzer der "ersten Stunde" noch ein Sonderling, wird man es jetzt, wenn man sich diesem Trend verweigert. Runtergebrochen ist das WWW Eindimensional, wie der Mensch, weswegen nur ein soziales Netzwerk dominieren kann. Die Entwicklung wird das zeigen und läßt sich im Vorwege natürlich Tod diskutieren. Ob der Wahrheit kann man traurig sein und die unvermeidliche damit einhergehende Monopolisierung verteufeln, vermeiden läßt sie sich nicht, denn alles andere macht keinen Sinn. "Ich bin dort, wo Alle sind und das virtuelle Leben statt findet."

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Marco
Marco

Echt spannend wie es weitergehen wird. Ist ja quasi ein richtiger Krieg zwischen Google und Facebook ausgebrochen. Mal sehen, was Google noch aus ausm Hut zaubern wird. Wenn alle Freunde, Bekannten und Familie bei G+ angekommen sind, werde ich den Konflikt nicht mehr verfolgen. :)

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Tim
Tim

-gähn-

Noch so 'ne Datensammelmaschine. Muss ich nicht dabeisein.

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Daniel W.
Daniel W.

Google+ wird eher auf einen Mix aus Facebook und Xing hinauslaufen, u.a. auch wegen des Zwangs zum Klarnamen, während Facebook eher in die Lücke rutschen wird, die MySpace hinterlassen hat. Derzeit nutze ich auch noch beides, auch wenn ich lieber mal alle Features in Google+ auch mit privaten Kontakten ausprobieren würde.

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Lisa
Lisa

Ich war ziemlich früh bei Google+, weil ich dachte es könnte Facebook-Konkurrenz werden und war sehr sehr neugierig! Was ich zunächst übersichtlich fand, wurde bald langweilig und auch wenn sich da jeder anmeldet, ... wirklich dort aktiv wird letztendlich doch kaum einer, oder?
Und wer will -noch- ein Facebook, um dass er sich 'kümmern' muss? Noch eine Plattform, auf die man sich einlassen und mit der man sich auseinandersetzen muss....

Ich habe das Gefühl, Google+ hat Facebook gerettet, denn seit der Konkurrenzkampf entfacht wurde, funktioniert Facebook schneller, zuverlässiger und besser. Mal abgesehen davon, dass die Entwickler so dermaßen unter Dampf stehen, dass es jeden Tag eine Verbesserung oder ein neues Feature gibt.

Facebook hat den nötigen Arschtritt bekommen, den es gebraucht hat, um innovativ zu bleiben.

Und ich würde mal behaupten, dass sich bei Google+ dieselben Leute anmelden, wie bei Facebook. Jemand, der Internet & Social Media doof findet oder zu den Skeptikern und Datenschutzkritikern gehört, meldet sich -weder noch- an.

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Daniel Henners
Daniel Henners

Ich denke auch, dass es langfristig zu einer Koexistenz von Google+ und Facebook kommen wird. Erstens, weil die Netzwerke unterschiedliche Interessen und Geschmäcker ansprechen.
Zweitens werden beide Netzwerke langfristig über die APIs und Apps von Drittanbietern miteinander verknüpft werden, sodass in den jeweils einen Netzwerk der Nachrichten-Stream des anderen Netzwerkes eingebunden werden kann, hieraus folgt, dass ein Großteil der User zwar in beiden Netzwerken einen Account haben wird, aber jeder jeweils ein einzelnes Netzwerk dann zu seinem Hauptnetzwerk erwählt.
Ob so oder so die größten Gewinner dieses Konkurrenzkampfes werde die User sein, egal, welchem Netzwerk sie sich nahe fühlen, Konkurrenz belebt das Geschäft und die Innovationslust (und -drang), das war immer schon so.

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konstantin
konstantin

Bislang sprechen Google+ und Facebook noch unterschiedliche Nutzergruppen an. Google+ eben jung, technikaffin, neugierig etc. Facebook ist ein Netzwerk für alle, das alle kennen. Daher nutze ich es auch jeweils aus unterschiedlichen Gründen. Google+ eben mehr für Infos. Facebook für eher unwichtiges. Aktuell mit der Einführung der Timeline-Funktion nächste Woche wird aber meine Aktivität bei Facebook definitiv sinken.

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