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Baldiges Aus für den Paketboten? Google arbeitet an autonomen Paketlieferwagen

Baldiges Aus für den Paketboten? Google arbeitet an autonomen Paketlieferwagen

LKW statt Drohne: hat sich das Konzept eines autonom fahrenden Paketlieferwagens patentieren lassen – eine zusätzliche Bedrohung für den Job des Paketboten.

Baldiges Aus für den Paketboten? Google arbeitet an autonomen Paketlieferwagen

Lieferwagen. (Bild: USPTA/Google)

Während Amazon daran arbeitet, dass künftig Lieferdrohnen die Lieferung von Paketen übernehmen, will Google autonom fahrende Wagen auf die Straße schicken. Ein entsprechendes Patent mit dem Titel „Autonome Liefer-Plattform“ ist jetzt von der US-Patentbehörde bewilligt worden. Demnach könnte der selbstfahrende LKW mit Paketen befüllt und zu den Häusern der Kunden geschickt werden.

Google-Lieferauto: Code versenden statt klingeln

Die Empfänger der Pakete würden dann dem Patent zufolge per SMS benachrichtigt, wenn der Lieferwagen vor der Tür steht. Mit einem entsprechenden Code könnten sie dann das ihnen zugeordnete Schließfach öffnen. Zum Patent gehört auch die dahinter stehende Plattform für die Zuteilung der Codes und die Abwicklung der Lieferungen.

Google-Patent: Code-Schlüssel öffnet Schließfach am autonom fahrenden Lieferwagen. (Bild: USPTA/Google)
Google-Patent: Code-Schlüssel öffnet Schließfach am autonom fahrenden Lieferwagen. (Bild: USPTA/Google)

Ob und wann Google solche Paketlieferwagen auf die Straße bringt, ist unklar. Derzeit arbeitet das Unternehmen an autonom fahrenden Autos für den Personenverkehr. Zuletzt war bekannt geworden, dass sich London für die ersten Tests der Roboter-Fahrzeuge auf europäischem Boden angeboten hat. Derzeit fahren die Roboter-Autos in Googles kalifornischer Heimat Mountain View und in Austin, Texas. Bald soll auch im US-Bundesstaat Washington getestet werden.

Google arbeitet parallel auch an Lieferdrohnen

Google (Alphabet) forscht übrigens – wie auch Amazon mit Prime Air – gleichzeitig an der Entwicklung von Lieferdrohnen für den Versand von Paketen. Die kommerzielle Nutzung der im Project Wing entwickelten soll schon 2017 beginnen können. Allerdings wird sich Google/Alphabet ebenso wie Amazon noch mit der behördlichen Genehmigung auseinandersetzen müssen.

via thenextweb.com

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3 Antworten
  1. von Triviale Ideen am 11.02.2016 (14:11 Uhr)

    Schön das Ideen von hier jetzt in USA patentiert werden...

    Meine Liefer-LKW würden Drohnen aufladen und wie bei Gyros-Copter/Döner-Copter die Häuser beliefern und nur für schwere Pakete muss man raus gehen. Die QR-Codes kleben am Balkon oder auf der Rückseite vom Haus oder auf dem Flachdach der Garage und es wird ein Photo per Email geschickt sobald das Paket dort gedropped wurde.

    Weihnachten hat bewiesen das die Straßen-Laternen oft (für die Weihnachtsbeleuchtung) ganz oben kleine Steckdosen geeignet für WiFi-Mash-Router oder Drohnen-Aufladung haben. Da lauern die Drohnen und springen auf befreundete LKW. Oder wie Paletten oder Glasflaschen quasi Pfandsystem mit Rückfluss an den Hersteller bzw. jeweiligen Versender. Dank US-Wifis kann die Drohne immer ihre letzte Position melden was in wifi-freien Diktaturen natürlich nicht geht. Und irgendwo fahren immer befreundere Busse oder LKW oder PickUps vorbei deren Handies die Position melden können.

    Im Plattenbau oder wie damals in der DDR am Ende der Straße die Sammelbriefkästen wartet der Robo-Liefer-Wagen und die Leute holen die Pakete. Klingeln muss man auch nicht weil Bluetooth-Klingeln im Plattenbau schnell verbaut werden um per Handy die Einwohner überall im Haus oder dank Internet auch im Nachbar-Plattenbau oder Supermarkt oder ÖPNV zu informieren das das Paket zur Wohnung fährt und wann es wohl da sein wird...
    Noch besser wären drop-points wo man steht und sich per bluetooth am handy identifiziert (nfc geht leider nicht) und das vorbeifahrende !!! LKW das Paket rausdroppt wenn man an der Bushalte steht und nicht am Haus auf den LKW warten will weil der Bus dann weg ist und sogar in großstädten 30Minuten Takt für Busse schon recht schnelle Taktung ist. Dafür gibts auf den Briefkästen oder Zeitungs-Boxen dann Luftkissen wo es drauf-fällt wie ein Stuntman beim sprung/"fall" vom Dach. Bremsen und Anfahren kosten zu viel Benzin/Strom. Aber an der Ampel kann man natürlich die Pakete per handy-erkennung rausdroppen oder Süßigkeiten, Zigaretten, Lade-Kabel usw. verkaufen oder warme frisch produzierte Pizza...
    Wäre ich Dr. Oetker oder Tiefkühl-Produzent gäbs von mir längst Robo-Pizza-Öfen an den Straßen und Marktplätzen.

    Die Google-Boni-Manager haben allerdings nciht bedacht das Leute die uralte Idee des Sendungs-Routings haben wollen. D.h. SMS ist von vorgestern und man macht quasi Zeit und Termin (Nagelstudio, Friseur, Rentner-Gymnastik, Fitness-Club, ...) aus und zwar bevor man eine Benachrichtigung am Briefkasten sieht das mal wieder jemand vergeblich ein Paket liefern wollte und vermeidbar CO2 produziert hat...


    An Flughäfen klappt es leider nicht, aber hier würde es gehen das man am Handy erkennt wer in der Schlange steht und die Slots von hinten per Robo befüllt. Dann hat man noch Spezialslots als Quasi beweglicher Paket-Lager-Sammel-Box welche der Fahrer oder Clickworker dann vors Haus schiebt und den leeren Sammel-Box auf den LKW schiebt und der dann beim nächsten Haus, Plattenbau, Straße, ... mit Paketen (und Lade-Strom) befüllt und temporär abgestellt wird wie bei diesen Refill-Systemen.
    Für ein kostenloses Prime-Abo findet man immer einen Rentner der dafür 1x1 Meter direkt an der Straße/Bürgersteig zur Verfügung stellt.
    Schade das Amazon solche trivialistischen Dinge trotz Bezos Hochbegabung zum Vorteil vom Kunden nicht systematisch ausbaut...
    In USA oder Australien oder Kanada oder auf dem Land muss man gigantische Strecken fahren und vermeidbares CO2 produzieren und in wenigen Stunden fallen 1 Meter Schnee oder alles friert zu....
    Wie kann man triviale Liefer-Dinge also nicht längst am Laufen haben...

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    • von Sitewriter am 12.02.2016 (08:27 Uhr)

      Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Insbesondere der Ausbau des Silver-Surfer-Prime-Abos - Zitat: "Für ein kostenloses Prime-Abo findet man immer einen Rentner der dafür 1x1 Meter direkt an der Straße/Bürgersteig zur Verfügung stellt." - steht mit Sicherheit ganz oben auf der Agenda Bezos Truppe.
      Hier werde wahrscheinlich auch noch Add-Ons buchbar sein, etwa für eine rollator-geeignete Verpackung oder extra große Schrift auf den Labels.

      Spaß beiseite. Ihr Lieben t3nler... eine Überschrift mit "Baldiges Aus für den Paketboten? Google arbeitet an autonomen Paketlieferwagen" und dann im Text ein "Ob und wann Google solche Paketlieferwagen auf die Straße bringt, ist unklar."?? Das könnt ihr besser! Ein Thema mit der Überschrift interessant gestalten ist das eine, es sinnlos zu plakatieren eine andere.

      Sei es drum - Vorschlag für weitere Beiträge "WHO arbeitet an Universalimpfstoff - sind Krankenheiten damit Geschichte?" - "Rechner in Zukunft stromfrei betrieben - das Ende der Kabelhersteller!"...

      Im Ernst - anders geschrieben wäre es ein netter Artikel für Rundumschau, leider ist das für mein Dafürhalten nicht gelungen.

      Auf eine Flut von besseren Artikeln hoffend...

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  2. von Triviale Ideen am 12.02.2016 (12:42 Uhr)

    Der konkrete Aufhänger war in diesem Falle:
    " Ein entsprechendes Patent mit dem Titel „Autonome Liefer-Plattform“ ist jetzt von der US-Patentbehörde bewilligt worden ".

    Davon abgesehen ist "einfache Sprache" doch wohl besser oder barriere-Freiheit in einer alternden Gesellschaft nicht irrelevant:
    http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/4916460/Legendaerer-Fernsehmann_TraumschiffErfinder-Wolfgang-Rademann-ist
    Da sollte man vermeidbare Krankheits-Kosten wohl besser verhindern.

    Die letzte Meile ist praktisch überall ein echtes Problem. In USA frieren ganze Bundesstaaten ein oder werden zugeschneit. Und dort und in vielen Ländern sind die Strecken krass länger als hier.
    Bezos macht vermutlich immer nur was wenn er muss. Bisher wurden die Gewinne munter investiert (z.b. in IMDB welches seitdem nicht besser wurde) aber das geht aktuell nicht. Kindle in Deutschland kam erst als er schlechte Quartals-Zahlen melden musste. Amazon Spanien und Italien gibts erst seit viel viel weniger Jahren als Deutschland, UK, Frankreich,...
    Es gibt viele Dinge die Amazon ohne relevante Investitionen viel besser machen könnte. Abhol-Stationen in jeder Postleitzahl werden schon ewig gefordert. Die beliefert der Amazon-Truck mehrmals täglich mit Bestellungen und nimmt die Rückgaben mit... Ist wohl zu kompliziert und der Kunde hätte was davon und Manager-Boni kann man damit nicht steigern...

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