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Karriere

„Vertraue nicht deinem Bauchgefühl“: 6 Tipps von Googles Personalchef

    „Vertraue nicht deinem Bauchgefühl“: 6 Tipps von Googles Personalchef

Googles Personalchef über seine Arbeit. #FLICKR#

Laszlo Bock, der Personalchef von Google, gibt euch sechs Tipps für den Umgang mit potenziellen Arbeitnehmern.

„Work Rules!“: Googles Personalchef spricht über seine Arbeit

Bei Google kommen jedes Jahr 1.500.000 Bewerbungen an. Das ist nicht verwunderlich, denn immerhin ist Google einer der beliebtesten Arbeitgeber der Welt. Trotzdem dürfte die Flut an Bewertungen es nicht unbedingt einfach machen, den jeweils besten Kandidaten für eine Position auszuwählen.

In seinem neuen Buch „Work Rules!“ beschreibt Googles Personalchef Laszlo Bock jetzt, wie der Einstellungsprozess bei dem Suchgiganten abläuft und worauf er und sein Team wirklich achten. Der britische Online-Händler Mr Porter hat sich mit Laszlo im Londoner Google-Büro getroffen und sechs Tipps aus dem Buch des Personalchefs zusammengefasst. Die wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Google+ ist nur eine Komponente des Ökosystems Google. (Grafik: Shutterstock)
Google: Der Personalchef des Unternehmens gibt euch hilfreiche Tipps in seinem Buch. (Grafik: Shutterstock)

6 Tipps von Googles Personalchef

„Verhalte dich wie ein Gründer“

Laut Bock müsst ihr kein eigenes Unternehmen gründen, um die grundsätzliche Denkweise eines Gründers anzunehmen. Laut Bock kann jeder zum „Gründer“ und kulturellen Vordenker seines eigenen Teams werden.

„Stell Leute ein, die besser sind als du“

Der Einstellungsprozess bei Google kann sich extrem in die Länge ziehen. Außerdem soll das Unternehmen doppelt so viel für Recruitung ausgeben als ein durchschnittliches Unternehmen. Laut Bock ist ein guter Entwickler aber eben auch deutlich mehr wert.

„Vertraue nicht deinem Bauchgefühl“

Wie erwähnt ist der Einstellungsprozess bei Google langwierig und durchläuft verschiedene Stationen im Unternehmen. Jeder potenzielle Mitarbeiter wird von mehreren Personen interviewt. Das Ergebnis wird von einem Komitee, dem Senior-Leader und zu guter Letzt von Google-CEO Larry Page bewertet. Der ganze Prozess dauert sechs Wochen und soll vor allem für eine Sache gut sein: Entscheidungen sollen nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden.

„Kümmere dich um beide Enden des Schwanzes“

Die beiden Enden repräsentieren hier die besten und die schlechtesten Mitarbeiter. Den schlechtesten Mitarbeitern soll geholfen werden, damit sie ihre Leistung verbessern können. Die besten werden aber ebenfalls genau unter die Lupe genommen. Denn Laut Bock könnt ihr als Unternehmen viel von diesen Mitarbeitern lernen.

„Bezahle unfair“

Eine faire Bezahlung ist laut Bock dann gegeben, wenn sich das Gehalt an dem Beitrag eines einzelnen Mitarbeiters misst. Da die Leistung einzelner Mitarbeiter stark variiert, muss sich das laut ihm auch im Gehalt widerspiegeln. Selbst wenn es nicht fair erscheint, jemandem das Zehnfache eines anderen Mitarbeiters zu bezahlen, ergibt es Sinn, wenn der eben auch die zehnfache Leistung seiner Kollegen bringt.

„Mach das Leben einfacher für deine Mitarbeiter“

Google ist bekannt für seine schicken Büros und die vielen Aufmerksamkeiten, die Mitarbeiter vom Unternehmen erwarten können. Dazu gehört beispielsweise kostenlose Verpflegung oder Sportstätten. Laut Bock sind deren Kosten für Google zu vernachlässigen, zumal sie enorm zum positiven Grundgefühl der Mitarbeiter beitragen.

via designtaxi.com

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