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Volle Konzentration auf Google Photos: Picasa ist endgültig Geschichte

    Volle Konzentration auf Google Photos: Picasa ist endgültig Geschichte
Seit Jahren gab es keine grundlegenden Änderungen mehr, jetzt schließt Google Picasa endgültig. (Bild: Google)

Am 1. Mai schließt Google seine 14 Jahre alte Fotoplattform. Für alle Nutzer, die nicht zu Google Photos wechseln, will das Unternehmen die Daten auf einem anderen Portal speichern.

Google dreht Picasa-Support ab

Das Ende hat sich schon seit Jahren abgezeichnet, jetzt ist es offiziell: Google dreht den Support für Picasa ab. In einem Blogpost teilt Head of Google Photos Anil Sabharwal mit, dass die Desktop-App ab 16. März nicht mehr weiterentwickelt wird. Die Web-Alben bleiben zwar erhalten, aber ab 1. Mai können diese nicht mehr bearbeitet oder ein neues angelegt werden.

Google empfiehlt natürlich, zum neuen Fotodienst Photos zu wechseln, wo Picasa-User ihre Bilder und Daten finden werden. „Wir können einen besseren Service anbieten, wenn wir uns auf nur eine Plattform konzentrieren, die mehr Funktionalitäten hat“, erklärt Sabharwal den Wechsel.

Seit Jahren gab es keine grundlegenden Änderungen mehr, jetzt schließt Google Picasa endgültig. (Bild: Google)
Seit Jahren gab es keine grundlegenden Änderungen mehr, jetzt schließt Google Picasa endgültig. (Bild: Google)

Neuer Bereich für alte Daten

Das Unternehmen geht jedenfalls nicht davon aus, dass alle überzeugten Picasa-Fans so einfach wechseln wollen. Für diese Gruppe plant das Projektteam eine eigene Plattform, um die Bilder sowie deren Metadaten weiter zugänglich zu machen. Weitere Informationen dazu will der Photos-Chef demnächst bekanntgeben. Das Ende von Picasa betrifft auch Entwickler, die die API des Fotoportals in Verwendung haben. Die Funktionen über die Schnittstelle sind ab 1. Mai eingeschränkt.

Das damals zwei Jahre alte Picasa wurde 2004 von Google übernommen. Mit dem Launch von Google+ baute der Konzern Alphabet eine zweite Plattform auf, die vergangenes Jahr zu Google Photos wurde. Im vergangenen Herbst hatte der neue Dienst offiziellen Angaben zufolge 100 Millionen Nutzer.

via googlephotos.blogspot.co.at

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2 Reaktionen
Max
Max

Was ich vermissen werde ist die Online-Galerie mitsamt der Karten-Darstellung für Fotos mit GPS-Koordinaten – da habe ich tausende…

Kennt jemand so eine alternative Web-Galerie mit Maps-Integration für GPS-Daten entweder als WordPress Plugin oder als Standalone-Lösung?

Antworten

IRM89
IRM89

Soweit wie ich das mitbekommen habe ist Google Photos fast eine 1:1 zu Kopie von Apple "Fotos" bzw. der Fotomediathek. Da kann man ebenfalls über iCloud (also im Web) auf die Fotos zugreifen und durch einer Karte mithilfe der GPS-Koordinaten Fotos anzeigen lassen wo sie entstanden sind. Ich würde daher den Google Photos Funktionsumfang nochmal genauer anschauen. Wenn nicht wird es noch bestimmt nachgereicht.

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