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Test

Pixel und Pixel XL im Test: Viel Google zum iPhone-Preis

    Pixel und Pixel XL im Test: Viel Google zum iPhone-Preis

Google Pixel und Pixel XL im Test. (Foto: t3n)

Mit dem Pixel und dem Pixel XL bringt Google seine ersten eigenen Smartphones ins Rennen. Wir haben die direkte Konkurrenz zu Apples iPhone 7 getestet.

Übersicht:

Pixel und Pixel XL: Google wird zum Hardwarehersteller

Das Pixel ist Google in Reinform.

Mit einem Marketingbudget von hunderten von Millionen US-Dollar will Google seine Pixel-Smartphones gegen die Apples und Samsungs der Welt ins Rennen bringen. Die Hardware-Partner wie Samsung Huawei, LG oder HTC, die Googles Android-Plattform nutzen, müssen vor dem Pixel aber laut Android-Chef Hiroshi Lockheimer keine Angst haben. Denn im Premium-Sektor sei noch genug Raum für einen neuen Player. Durch unglückliche Umstände – Stichwort: Galaxy Note 7 – ist in diesem Jahr ohnehin etwas mehr Raum im besagten Segment. Ob Googles Pixel den iPhone-hohen Preis – die Geräte kosten ab 759 Euro und aufwärts – wert sind, untersucht unser Test.

Mit dem Pixel und XL positioniert Google sich erstmals als Smartphone-Hersteller. (Foto)
Mit dem Pixel und XL positioniert Google sich erstmals als Smartphone-Hersteller. (Foto)
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Design und Verarbeitung von Pixel und Pixel XL – zwei Geräte, ein langweiliges Design

Obwohl Google sagt, dass es die Pixel komplett unabhängig entwickelt habe, ist bekannt, dass Google HTC als ODM (Original Device Manufacturer) für den Bau der Geräte verpflichtet hatte. Das ist den Pixel-Modellen auch ansatzweise anzusehen, denn das Gehäuse erinnert mit seinem gefasten Metall-Unibody-Rahmen entfernt an das HTC 10 (Test). Front wie Rückseite sind aber Google: Auf der Vorderseite befindet sich lediglich das Display, ohne Hinweise auf den Hersteller. Der Rahmen um das Display besitzt verhältnismäßig viel Rand  – hätte es einen Homebutton, könnte man es glatt mit einem iPhone verwechseln.

Das Google Pixel (XL) ist hervorragend verarbeitet. (Foto: t3n)
Das Google Pixel (XL) ist hervorragend verarbeitet. (Foto: t3n)

Unter der Lautsprechermuschel befindet sich ein schwarzer Sensor, der besonders beim weißen Modell auffällt, daneben ist die Frontkamera integriert. Unter dem Display ist viel freie Fläche, für die Google sich womöglich entschieden hat, um die Front möglichst symmetrisch zu halten – hier wäre genügend Platz für einen Frontlautsprecher (oder einen Homebutton) gewesen.

Das Google Pixel von allen Seiten
Genauso wie das Google Pixel. (Foto: t3n)

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Für die Rückseite hat Google sich etwas Besonderes ausgedacht, denn etwa das obere Drittel wird von einer polierten Glasfläche ausgefüllt, hinter der Kamera, Blitz, ein Sensoren und der Fingerabdrucksensor untergebracht sind. Der Rest der Rückseite besteht aus gebürstetem Aluminium, das am unteren Ende von einer Kunststoffleiste unterbrochen ist. Im Unterschied zu den Nexus-Geräten, bei denen auf der Rückseite das Hersteller-Logo zu finden war, ist das Pixel mit einem Google-„G“ verziert. Es mag sicherlich ein subjektiver Eindruck sein, aber die Haptik des Glaselements wirkt beinahe samten und ist wärmer und weicher als das harte, kühle Metallfinish. Ob das Glas einen Fall aus Hosentaschenhöhe aushalten kann, haben wir nicht getestet.

Die wichtigen Sicherheitsptaches werden nur von wenigen Hersteller verteilt. (Foto: t3n)

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Power-Button und Lautstärkewippe sind auf der Gehäuseseite rechts verortet. Sie besitzen allesamt einen gut definierten Druckpunkt, allerdings ist das Klickgeräusch etwas gewöhnungsbedüftig, das hätte Google etwas reduzieren können. Links ist der SIM-Schacht, auf der Oberseite befindet sich die Kopfhörerbuchse und unten sind ein Monospeaker sowie der USB-Typ-C-Port. An der Verarbeitung ist nichts auszusetzen – alles sitzt fest wie es soll, die Geräte sind dank ihres Unibody-Gehäuses stabil und verwindungssteif.

Der Rahmen, der rund um das Google Pixel geht, wirkt etwas plump - andere Hersteller können das besser. Es sollte aber bemerkt werden, dass die Geräte sich sicher greifen lassen. (Foto: t3n)
Der Rahmen, der rund um das Google Pixel geht, wirkt etwas plump - andere Hersteller können das besser. Es sollte aber bemerkt werden, dass die Geräte sich sicher greifen lassen. (Foto: t3n)

Beim Design dürften sich die Geister scheiden: manchem wird das Gesamterscheinungsbild sicherlich gefallen. Anderen dürfte es zu generisch oder langweilig anmuten – das einzig besondere Designelement ist die erwähnte Glasrückseite. Ein Preis für ein besonders gelungenes Design dürfte Google mit den Pixel-Geräten nicht erhalten Pixel und Pixel XL im Test: Viel Google zum iPhone-Preis hier haben andere Unternehmen weit bessere Lösungen.

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2 Reaktionen
TheHunter
TheHunter

Grundsätzlich lehne ich Geräte in diesem Preissegment ab, die
1. sich eine Speichererweiterung verschließen
2. keinen wechselbaren Akku haben
3. kein Dual Sim (mit davon getrennten TF Slot) anbieten
4. Den Eigentümer eines Smartphones von A-Z ausspionieren

Übrigens hoffe ich dass mit dem Note 7 Desaster, sich ein paar Leute bei Samsung von dieser Welt befreit haben. Doch denke ich, es sind zu wenige, wenn ich in Betracht ziehe, dass die Android-Samsung -Tastatur 56 MByte Speicherplatz benötigt.

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E.
E.

Danke für den sehr ausführlichen Bericht.

Das größte Contra ist für mich nicht der Preis, sondern dass es für Pixel nur 3 Jahre Updates gibt. Das geht nicht! Gerade, wenn man weiß, das über hundert Kilogramm an Rohstoffen für ein Smartphone verbraucht werden.

Das die Updates sofort kommen ist kein Pro, so etwas erwarte ich. Auch die Kamera nicht, die ich als leicht schlechter empfinde, als die vom aktuellen iPhone.

Was Pro für mich wäre: der Klinken Stereo-Audio-Eingang. Ich möchte keine Zigarette im Ohr, die irgendwann anfängt weh zu tun.

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