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Google und Square gegen Apple-Pay: Unternehmen sollen neue Payment-Systeme vorbereiten

Google und Square gegen Apple-Pay: Unternehmen sollen neue Payment-Systeme vorbereiten

Berichten zufolge soll der Square an einem eigenen Bezahl-Terminal auf Android-Basis arbeiten, um sich von unabhängiger zu machen. Außerdem soll auch unter der Bezeichnung Plaso an einem neuen Payment-System werkeln.

Google und Square gegen Apple-Pay: Unternehmen sollen neue Payment-Systeme vorbereiten

Payment-Anbieter. (Grafik: Square)

Square soll aus Angst vor Apple-Pay an einem Android-Bezahlsystem arbeiten

Seit 2013 bietet Square mit dem Square Stand ein Kassensystem auf iPad-Basis an. Jetzt soll der Mobile-Payment-Anbieter an einer Alternative auf Android-Basis arbeiten. Das geht aus einem Bericht von The Information hervor. Das neue System soll als Ersatz dienen, falls Apple die Kompatibilität zu dem bestehenden System einschränken sollte, um den eigenen Bezahl-Dienst Apple-Pay zu fördern.

Das neue Android-System soll sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden. Auch soll derzeit nicht klar sein, ob das neue System tatsächlich je zur Marktreife gebracht wird. Zumal bestehende Kunden sicherlich ungern neue Hardware erwerben möchten. In einem früheren Interview hatte der Square-CEO und Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey angekündigt, kommende Versionen des Kassensystems könnten unter anderem auch Bitcoin und Apple-Pay als Zahlungsmethode akzeptieren.

Square: Das Startup von Twitter-Gründer Jack Dorsey ermöglicht Kartenzahlung via Smartphone und Tablet. (Foto: Square)
Payment-Anbieter: Square soll an einer Alternative zum Square Stand auf Android-Basis arbeiten. (Foto: Square)

Google Plaso: Suchgigant soll an neuem Payment-System arbeiten

Laut The Information soll auch Google wieder versuchen, auf dem Payment-Markt Fuß zu fassen. Das Unternehmens aus dem kalifornischen Mountain View soll das Plaso getaufte System bereits bei einer kleinen Anzahl von Einzelhändlern zu testen. Das Payment-System soll „Play-So“ ausgesprochen werden und die Bezahlung rein durch die Bestätigung des eigenen Namens ermöglichen. Dafür sollen Kunden lediglich ein Bluetooth-fähiges Gerät benötigen.

Googles und Squares Bestrebungen sind eine direkte Reaktion auf Apple-Pay. Der Computerkonzern hatte das Bezahlsystem zusammen mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 im September 2014 vorgestellt. Die Mobile-Payment-Lösung erlaubt die Bezahlung von Artikeln direkt über die Smartphones des Herstellers.

via www.electronista.com

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Eine Antwort
  1. von Vielleicht nie hier am 13.02.2015 (13:34 Uhr)

    Google-Wallet und Amazon-Wallet gibts hier m.W. bis heute nicht sondern nur in USA.

    Das man hochpreisige Dinge mit Android günstiger macht, ist für die Kunden-Anzahl wichtig. Kleine Händler in Markthallen oder Verkaufs-Messen sind wohl eine Zielgruppe von Square wenn ich recht erinnere. Die können sich kein teures iPad leisten. Angesichts Tabletts für 50-100 Euro in den hiesigen Werbe-Prospekten sollten günstige Bezahl-Lösungen (Nachname-Sendungen, Handwerker, Bauern-Markt, gewerblicher Flohmarkt, Hühner-Brat-Wagen, Döner-Bude, ...) in sinnvoller regulierten Ländern preisgünstig realisierbar sein. Kleine Händler schwimmen nicht in Geld.

    Eine Frage ist ob Square cash burned und aufgekauft werden will oder Profit macht.
    Cashburner wollen meist schnell viele Kunden. Verdiener-Startups schauen gezielt welche Kunden das meiste einbringen und steigern deren Anzahl. Das können die kleinen Händler sein, die keine Rabatte kriegen oder auch große Händler mit viel Umsatz wenn die weniger Aufwand machen.

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