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Google Play Kiosk ersetzt Currents

Google Play Kiosk ersetzt Currents

veröffentlicht mit dem Play Kiosk eine neue für , die zum ersten mal bezahlbare und kostenlose Magazine, Zeitungen und Feeds in einer einzigen App kombiniert. Damit soll die App „Google Currents“ ablösen. Bezahl-Inhalte sind in Deutschland allerdings nicht verfügbar.

Google Play Kiosk ersetzt Currents

Google Currents führte bisher ein stilles Dasein

Mit „Google Currents“ gibt es bereits seit 2012 einen relativ schicken Reader für Internet-Nachrichten auf Feed-Basis. Die Marketing-Bemühungen rund um Currents hielten sich bisher aber in Grenzen. Auch nach dem Abschalten des Google Readers wurde die App nur selten als Alternative angepriesen, obwohl sie, trotz einiger Einschränkungen, in vielen Fällen als Ersatz hätte dienen können. Ein Grund dafür könnten die Zukunftspläne von Google gewesen sein, die der Konzern heute in Form der neuen App „Google Play Kiosk“ (außerhalb von Deutschland: „Google Play Newsstand“) vorstellt.

In Deutschland ist der „Google Play Kiosk“ leider nur ein aufgebohrtes Google Currents. (Screenshot: Google Play Kiosk App)
In Deutschland ist der „Google Play Kiosk“ leider nur ein aufgebohrtes Google Currents. (Screenshot: Google Play Kiosk App)

Die neue App wird dabei zwei bisherige Google-Angebote kombinieren: „Google Currents“ und „Google Play Magazines“. Damit lassen sich zukünftig in einem einheitlichen Layout und in einer einheitlichen App sowohl kostenpflichtige Magazine als auch kostenlose Blogs und Webseiten auf Feed-Basis kombinieren – zumindest außerhalb von Deutschland.

Haken an der Sache: In Deutschland ohne Magazine und Zeitungen

„Google Play Magazines“ war bisher nicht in Deutschland verfügbar, und wird es auch mit der neu eingeführten App nicht sein. Deutsche Nutzer können also (noch) keine kostenpflichtigen Magazine und Zeitungen lesen. Die Kiosk-App ist also in Deutschland eigentlich nur eine neuere Version von . Die alte Currents-App wird weiterhin eine Zeit lang erhältlich sein, soll langfristig jedoch abgeschaltet werden. Die Magazin-Sektion im Play Store (außerhalb von Deutschland) wird ebenfalls verschwinden, und wandert in die App. Eine iOS-Version des Google Play Kiosk beziehungsweise Newsstand soll ebenfalls bald erscheinen.

Google Play Kiosk
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

Funktionsumfang wie Google Currents

Großartige Neuerungen bietet der Google Play Kiosk nicht. Medien, die im Play Kiosk vertreten sein wollen, müssen sich bei Google anmelden. Das manuelle Hinzufügen von Feeds über deren URL funktioniert leider, wie bei Currents, nicht. Einzelne Artikel können mit Lesezeichen versehen werden, so dass diese auch später gelesen werden können. Neben einzelnen Medien können auch ganze Themencluster von Medien abonniert werden, zum Beispiel „Nachrichten“, woraufhin dem User die wichtigsten Artikel aus diesem Cluster präsentiert werden.

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3 Antworten
  1. von christian.dinse am 21.11.2013 (09:32 Uhr)

    Die besonderen "Vorteile" der neuen App, die sich heute morgen automatisch den Weg auf mein Nexus 7 bahnte ...

    1. Unsinnige und unübersichtliche Kacheloptik, die alle abonierten Medien jeweils mit deren Logo anzeigt (riesige scrollbare Seite, ohne Mehrwert z. B. zu "neue Artikel" (was ja eigentlich eine der Hauptfunktionen so einer App sei sollte, sonst kann man auch Videotext lesen oder die Internetseite des Mediums besuchen)

    2. Keine Readability-Integration (u. ä.).

    Als ehemaliger Currents-Nutzer ist man an die übliche Feed-Reader-Optik gewöhnt, eine Kategorie-/Medienliste auf einer Seite, und die aktuellen Inhalte auf der anderen Seite zu sehen.

    Glücklicherweise habe ich vor rund vier Monaten Currents an den Nagel gehängt und auf eine eigene Lösung (z. B. Feedly erfüllte auch nicht alle Wünsche) umgestellt. Hoste heute einen Newsagregator selbst, der über eine Standardschnittstelle Beiträge per Sync über Tablet, Browser und Mobiltelefon verteilt und abgleicht. App unter Android 1A,* Browser mit angepasstem Layout 1A*, einzig Windows Phone zickt noch.

    *persönliche Meinung

    Bei Interesse kann ich gerne kurz darstellen, was zu tun ist, um von diversen Anbietern unabhängig zu sein. Parallel dazu hoste und synchronisiere ich auch Kalender, Kontakte und Dokumente mittlerweile unabhängig (kein Owncloud) von den großen Diensten.

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  2. von blub am 21.11.2013 (13:19 Uhr)

    @dinse das mit dem newsreader würde mich sehr interessieren! :)

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  3. von Score-basiert am 21.11.2013 (20:38 Uhr)

    Angeblich personalisiert Youtube doch die Reihenfolge der Kommentare nach persönlichen Interessen oder so.

    Dasselbe wäre für News auch interessant. Per Bayes oder auch Keyword-Anklickung ( ++, + , -,-- , egal) könnte man uninteressante Artikel runterlisten und die schmackhafteren Artikel und Quellen individualisiert höher listen. Schade das Google das nicht macht.
    Score-basierte usenet-Reader (Emacs mit Usenet-Modul u.ä.) gibts ja schon ewig. Selbstlernbasiert wäre für Normalo-User ohne Computer-Studium auch ganz nett.

    Um fremder Leute Content weiterzuverarbeiten braucht man in manchen Ländern vermutlich Lizenzen. Also spart man sich das vielleicht besser wenn man kein Fair-Use nutzen kann.

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