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Google Play Store: Verfassen von App-Bewertungen nur noch mit Identifizierung per Google+

Die Verknüpfung von in weitere Dienste Googles schreitet voran. Seit heute können Google-Play-User nur noch App-Bewertungen verfassen, wenn sie ein Google+ Konto besitzen. Das Einreichen anonymer Bewertungen ist ab sofort nicht mehr möglich.

Google Play Store: Verfassen von App-Bewertungen nur noch mit Identifizierung per Google+

Google Play: Verfassen von Erfahrungsberichten ohne Google+ Konto nicht möglich

Bislang konnten Nutzer in Play bewerten, ohne dass sie ihre reale Identität enthüllen mussten. Dies gehört nun der Vergangenheit an, denn durch die Verknüpfung vom mit Google+ werden zukünftig neben den Erfahrungsberichten sowohl der echte Name (sofern bei Google+ angegeben), als auch das mit dem Konto verbundene Bild des Nutzers eingebunden. Darüber hinaus wird ein Link zum Google+ Konto des Verfassern hinterlegt. Alle bisher getätigten Bewertungen werden als „Ein Google-Nutzer“ angezeigt, sodass ab heute quasi ein Neustart für alle Nutzer beginnt.

Ohne Google+ Konto ist es ab sofort nicht mehr möglich auf Google Play Erfahrungsberichte zu hinterlassen

Googles Absichten hinter diesem Schritt sind klar: zum einen wird beabsichtigt, dass die Erfahrungsberichte auf GooglePlay eine höhere Kredibilität und Qualität erhalten. Zum anderen versucht man auf diesem Wege die Reichweite von Google+ zu vergrößern und die Social Layer als Identitätsservice auszubauen. Es ist indes fraglich, ob User die Verknüpfung von Google Play mit Google+ gutheißen und weiterhin eifrig Erfahrungsberichte verfassen, denn hinter einem Schleier der Anonymität geht dies leichter von der Hand.

Was haltet ihr von Googles Schritt der Verknüpfung der beiden Dienste?

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7 Antworten
  1. von Uwe am 27.11.2012 (10:06 Uhr)

    Der einzig richtige Schritt!!!
    Und damit ich mir auch noch ein paar neue Freunde schaffe: Auch sollte die Klarnamenpflicht wieder eingeführt werden.

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  2. von ThiemoB am 27.11.2012 (10:14 Uhr)

    Dann kann Google ja bald wieder wieder mit zig neuen "Nutzern" prahlen.

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  3. von Jimo am 27.11.2012 (12:39 Uhr)

    Tja, dann gibt es halt weniger Bewertungen. Wer legt sich schon einen G+-Account an, nur um eine Bewertung loszuwerden? Und selbst wenn: G+ wird dadurch auch nicht mehr bevölkert.

    Mein Eindruck: Google+ ist eine Wüste, genutzt von einigen wenigen, während die Nutzerzahlen durch solche Aktionen gehypt werden. Somit liegen dan 80% der Konten ungenutzt in der Ecke.

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  4. von timeeeeeee am 27.11.2012 (15:16 Uhr)

    Ach, ich erinnere nur daran. iOS ist voll scheiße, weil es voll geschlossen ist. Jetzt akzeptieren die Androidfanboys, dass das Androidsystem sich noch mehr verschließt, was alles angepriesene Argumente waren um nie ein iOS-Gerät zu kaufen.

    @Uwe:
    Die Klarnamenpflicht besteht noch immer seit eh und je. Was eingeführt wurde, ist, dass man nun einen Pseudonymen schreiben kann, aber der Klarnamen muss weiterhin daneben stehen.

    @Jimo:
    1. Google+ wird bei mir sehr oft verwendet. Es wird nicht so oft wie in Facebook benutzt, aber genau darüber bin ich ja froh, weil man nicht ständig erfährt, ob ein virtueller Freund aufs Klo geht.
    2. Um Android zu nutzen, müssen die Meisten sowieso eine Google ID erstellen. Und die ID gilt für Gmail, Reader, Sites, Google+ und mehr. Also man muss sich nicht ein separates Google+ Konto erstellen.

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  5. von Pascal am 29.11.2012 (11:45 Uhr)

    Was ich persönlich für sehr bedenklich halte, ist dass es nun nach meiner Einschätzung für die unbekannten und neueren Developer noch wesentlich schwieriger wird im PlayStore bekannt zu werden bzw. Fuß zu fassen. Warum?

    Alle Apps/Devs die schon länger im Store verweilen und aktiv sind, konnten bisher fleißig einen großen Berg an Bewertungen sammeln. Dadurch erwecken diese Apps, mit vielen Bewertungen, im Store auf potentielle Anwender den Eindruck sehr beliebt zu sein. Diese alten Bewertungen werden durch die Änderung auch nicht entwertet, sie erfüllen den gleichen Zweck wie vorher. Nun hat es eine neue App/ein neuer Developer ungemein schwer jemals auf dieses "Bewertungslevel" zu kommen, geht man davon aus dass die Bereitschaft Apps zu bewerten im generellen nun stark sinken wird. Und ich schätze dass dies unweigerlich der Fall sein wird.

    Jetzt kann man natürlich argumentieren dass der Bewertungsschnitt vielleicht fairer ausfallen wird, weil weniger Trolle Apps runterziehen. Meiner Einschätzung nach ist aber der Faktor wieviele Bewertungen eine App hat wesentlich wichtiger anzusiedeln, als der sich daraus ergebende Schnitt.
    Ich denke ein App mit 5000 Bewertungen und einem Schnitt von 4,1 wird von einem Anwender auf den ersten Blick als interessanter wahrgenommen, als eine App mit 20 Bewertungen und einem Schnitt von 4,8. Also Quantität vor Qualität, und die Quantität wird jetzt einfach wesentlich schwieriger zu meistern sein..

    Ich hoffe sehr dass ich mit meiner Einschätzung daneben liege, und freue mich auf jeden Fall darüber dass man nun endlich! mit den Bewertern Kontakt aufnehmen kann. Allerdings hätte ich mich über eine optionale Google+ Verlinkung/Angabe einer Email-Adresse mehr gefreut als einem strikten Google+ Zwang.

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  6. von Andreas am 01.12.2012 (01:17 Uhr)

    Nichts halt ich davon denn ich kann keine App bewerten und Google+ anmelden was sol das? Das klappt auch nicht.

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  7. von Tom18 am 03.12.2012 (16:00 Uhr)

    Ich verstehe überhaupt nicht, wie man so etwas gut finden kann?? Die Absicht von Google ist doch klar. Wer glaubt denn hier an eine Verbesserung der Bewertungen?
    Es muss noch einmal klar gestellt werden, dass hier Androidnutzer schon auf dem
    Marktplatz angemeldet sind und nun gezwungen werden dem sozialen Netzwerk von
    Google (also Google+) zusätzlich beizutreten. Also selbst Jugendliche müssten hier dem
    Netzwerk beitreten, um Apps bewerten zu können. Das ist definitiv nicht hinnehmbar.
    Google will hier mit harten Bandagen seine Machtpostition gegenüber FB verbessern indem zwei unabhängige Unternehmenszweige miteinander verknüpft werden. Ich selbst bin Androidentwickler und habe einige Apps auf GooglePlay. Das ist nun vorbei. Ich werde meine Apps dort löschen und auf die anderen Marktplätze ausweichen. Auch wenn ich dort vielleicht weniger verdiene, aber: Hier ist ohne Einschränkung Boykott die erste Bürgerpflicht!

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