Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Google verändert Product-Listing-Ads: „Dieser Artikel ist 34% günstiger als der Durchschnitt“

    Google verändert Product-Listing-Ads: „Dieser Artikel ist 34% günstiger als der Durchschnitt“

Google experimentiert mit Preisvergleichen in den PLAs. (Bild: <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-732229p1.html?cr=00&pl=edit-00">Neirfy</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a>)

Das Konzept der Product-Listing-Ads könnte sich bald verändern. Google erprobt in den USA immer intensiver Preisvergleiche und Hervorhebungen von besonders günstigen Preisen.

Google erprobt Veränderungen an seinem Anzeigenformat „Product-Listing-Ads“. In letzter Zeit tauchen immer öfter Preisvergleiche beziehungsweise Bewertungen des Produktpreises in US-Anzeigen auf: „Dieser Preis ist 34 Prozent niedriger als der durchschnittliche Onlinepreis“. Mit dieser für Händler recht einschneidenden Veränderung, reagiert Google unter Umständen auf die immer stärker anwachsende Dominanz von Amazon. Als Produktsuchmaschine hat der Onlinemarktplatz Amazon längst Google den Rang abgelaufen.

google-product-listing-ads-preisvergleich
Die Google Product-Listing-Ads könnten bald um eine Preisvergleichsfunktion erweitert werden. (Screenshot: Google)

Google Product-Listing-Ads: Preisvergleichsfunktion in Erprobung

Die Google Product-Listing-Ads werden bisher per Gebot nach dem Cost-Per-Klick-Prinzip vermarktet, die Preise der Produkte spielen dabei beim Einblenden der Anzeigen keine Rolle. Händler haben so einen größeren Einfluss auf ihr Ranking, als beim kostenlosen Vorgängerprogramm bei Google Shopping.

Seit einiger Zeit erprobt Google anscheinend eine Veränderung dieses Prinzips: Einzelne Anzeigen mit stark vergünstigten Produkten werden von der Suchmaschine hervorgehoben und als „Value Alert“ bezeichnet. Diese Maßnahme addiert sich zu den kürzlich immer häufiger auftretenden Preisvergleichen, die direkt in den Anzeigen vorgenommen werden. So steht unter dem Preis dann beispielsweise der Vermerk „Dieser Preis ist 34 Prozent niedriger als der Durchschnittliche Onlinepreis“, aufgefallen ist das dem Multichannel-Marketing-Unternehmen Channeladvisor, wie Techcrunch in seinem Bericht über die Veränderungen bei den Google Product Listing Ads berichtet. Channeladvisor will ermittelt haben, dass Google diesen Durchschnittspreis auf Basis aller in Google Shopping gelisteten Angebote berechnet – exklusive Steuern.

Google kommentierte den Vorgang gegenüber Techcrunch mit dem Hinweis, dass sie diese Tests „als Teil unserer Bemühungen, Menschen dabei zu helfen großartige Angebote und nützliche Preisinformationen zu finden“ betrachten und deshalb „aktuell einen kleinen Testlauf eines Features machen, das besonders gute Preise für Produkte hervorhebt“. Weiter Informationen waren von Google mit einem Hinweis auf das frühe Stadium des Testlaufs nicht zu bekommen.

Amazon läuft Google den Rang als Produktsuchmaschine ab

Diese Entwicklung könnte ein eindeutiger Hinweis darauf sein, wieviel Druck Amazon auf Google beim Thema Produktsuche ausübt – Wie der Branchendienst etailment zu recht argumentiert. Denn mehr als ein Drittel der Deutschen gehen direkt zu Amazon, um sich über Preise zu informieren , nur etwa 14 Prozent wenden sich an Google. Da spielt es keine Rolle mehr, dass Amazon nicht als reine Suchmaschine konzipiert ist, die Nutzung entscheidet.

Unter diesen Gesichtspunkten dürfte davon auszugehen sein, dass der Preisvergleich bald schon zum regulären Funktionsumfang der Product-Listing-Ads gehören wird.

Auch wenn alles, was den Preiskampf verschärft erstmal bitter für Händler ist – Google wird keine Wahl bleiben, um zu verhindern, dass die Product-Listing-Ads immer mehr an Bedeutung verlieren und Amazon immer mehr an Bedeutung zu nimmt.

Finde einen Job, den du liebst

3 Reaktionen
Referenz
Referenz

Wenn man die Umsätze nicht kennt und Käufer nicht markieren wo sie was wirklich gekauft haben, weiss man die realen Preise nicht.
Guck Dir bei Preisvergleichern die Punktwolke der Preise an. Diese könnte man durch Pseudoshop-Netzwerke nach rechts(also teurere Punkte hinzufügen) mit fake-Punkten (also Einträgen in Fake-Shops) verteuern ohne das es statistisch auffällt. Linkfarmen usw. müllten ja schon früher die Suchergebnisse voll bis Google es nach 6-24 Monaten ausknipste. Die Technologie und Motivation existieren also.
Auch kann man teure Pseudoshops die gute Beratung machen lassen damit die Sucher darauf klicken aber dann in Wirklichkeit im etwas billigeren anderen Shop (des gleichen Betreibers) bestellen. Gewünschter Online-Beratungsdiebstahl damit die Pseudoshops Klicks kriegen und die Umsätze beim billigeren Shop stattfinden weil der "zufällig" Werbung für dasselbe Produkt dort schaltet. Wenn Onlinekäufer besser geschult wären wäre Spam weniger erfolgreich..

Adwords, Google Shopping, Google Analytics, Google Tools, Google Maps, Google News, Google Alerts, Google Drive, Android, Google Play ...
Adwords gehört zum Kerngeschäft welches Gewinne bringe.
Analytics auch.
Maps und Telefonbuch und World und Streetmap gehört zur Kartierung der Welt. Ist ja wohl einfacher als Webseiten finden und Linkfarmen ausfiltern und scannen und kategorisieren damit halbwegs das passende zu Suchanfragen gefunden wird. Das sind also keine Nebenprojekte sondern gehören zur Suche. GPS-Positionen gibts vermutlich bis heute nicht. Wäre Aufgabe der IHK. Würde Kunden und LKW-Fahrern groß helfen. Aber hier musste vielleicht noch nie jemand eine Adresse z.B. in Industriegebiet oder Gewerbepark oder Plattenbau suchen.
Alerts gehört zur Suche.
Drive gehört zu Cloud was jeder macht und nix besonderes ist. Trotzdem laut CNBC-Interview "alle Startups mit denen wir zu tun haben gehen in die Amazon Cloud". Und Drive kann jederzeit wie Google-Reader abgeschaltet werden. Oder Google Code. Nicht jeder gute Code wurde gerettet und das Wissen ist weg aber Kulturgüter vernichten ist ja inzwischen in. Die Pyramiden in Ägypten gibts bald vielleicht auch nicht mehr. Ein paar Wochen später wurde ein Github-Clone eröffnet. Hier werden doch immer wieder Abgesänge auf Google+ veröffentlicht.
Früher gabs mal google.com/microsoft für Windows-Krams. Evtl gabs auch /linux oder /redhat oder /macos . News ist also nur eine Spezialisierte Suche. Das beste an der App ist der Wetter-Graph aber die Taupunkte fehlen. Das man für Rechtsanwälte, Headhunter, B2B-Einkäufer die Milliarden-Budgets verwalten spezialisierte Sub-Suchsysteme anbietet weil das kaufkräftige und für Werbekunden gut gezielt ansprechbare/targetabble(?)" Spezialzielgruppen sind, sollte klar sein. Google Scholar gibts ja auch noch. Alles Verzeichnisse und Suchsysteme. So wie ein Automodell das es auch als Kombi gibt oder die vielen Ausführungen des Mercedes-Benz Sprinter.

Android wird eher durch Cyanomodgen gut gehalten als durch Google. Google-Mitarbeiter kriegen wohl immer das neueste Nexus während kleine Normalverdiener (also meist wohl Mindestlohn) zurückgelassen werden. Die LGPL erzwingt Updates bzw. Austauschbarkeit. Jeder Autohersteller hat bessere Rückruf-und-Upgrade-Möglichkeiten während es für Googles überlegene Super-Informatiker wohl zu schwer ist, Software upzudaten und kleine Kunden über die Laufzeit ihres Gerätes mit Sicherheitslücken zurückgelassen werden.
Das man die letzten 5 Dinge bei den Settings sofort erreichen kann sollte bei iOS und Android schon ewig normal sein. Aber nein. Ich muss mich ständig zum WLAN bei IOS oder zum Bluetooth usw. hangeln oder bei Android zum Punkt wo man die SD-Karte rauswerfen kann oder wo man dem Amazon-Appstore erlaubt, seine Apps zu installieren was man danach wieder ausschalten sollte. Vermutlich JEDER hat 2-5 Settings wo er ständig dran muss und die durch die Schnellwahl nicht abgedeckt werden. AndroidM hat wenigstens SD-karten Auswurf Prominenter positioniert. Selber konfigurieren wäre wohl zu kundenfreundlich.

Und Play könnte mich mal endlich informieren das eine App die ich dort (oder bei Amazon-Playstore, ich installiere keine APKs von irgendwo) geholt habe vermutlich ein Trojaner ist. Der Virenchecker hat mich informiert aber der Playstore bis heute nicht. Virustotal hat es 7/50 bestätigt aber ich war zu faul einen neuen Scan anzuleiern. Virustotal gehört inzwischen leider auch Google. Man muss als kleiner verfolgter Oppositioneller in einer Diktatur oder als Whistleblower also Javascript einschalten um z.B. Attachments bei Virustotal überprüfen zu können. Als ob Javascript die Sicherheit erhöht. Timing-Angriffe sind schon ein Problem. Javascript noch viel mehr. App-Unsicherheit ist wohl nicht ganz so wichtig. Hat Google Mail (ich nutze es nicht produktiv daher weiss ich es nicht) eigentlich einen Virustotal-Button um Attachments gleich dort zu checkern ?

Gibts Berichte über die Beliebtheit und Einnahmenhöhe bei Play, iBooks, Amazon/Kindle-Books bzw. den Musik-Diensten oder Film-Diensten ?

Wenn der Kunde nicht wichtig ist, sollte Google es lieber andere machen lassen oder sich um sinnvolle Weiterentwicklung kümmern. Vieles braucht nur einen guten Willen und das Ziel der Kundenzufriedenheit und keine Zillionen Mannjahre Arbeitszeit. Der Yosemite-Bewertungsgraph im AppleMacOsAppStore und die aktuellen MiniMacs zeigen was passiert wenn Kunden nicht so wichtig sind.

Welches der Projekte liefert Einnahmen und nicht nur Umsätze wenn überhaupt ? War klar das Reader abgeschaltet wird ? Oder das Google Code abgeschaltet wird ? Für Kunden funktionieren Mail (da kriege ich ständig Canadian Pharma Spam) und Youtube (Da gibts auch Kritik) und halt die Suche. Und die Werbevermarktung. Im Dönershop sind 90% vielleicht Döner. Aber sogar der hat vielleicht prozentual höhere Einnahmen durch Seiten-Produkte als Google.
Bücher scannen die auch. Kostet das auch so viel wie Quaero ?
Die machen viele Projekte aber der Kunde hat oft nicht viel davon weil die sich ähnlich langsam oder gar nicht weiterentwickeln wie ICQ, Skype oder Paypal.
Radiowerbung wurde ausgeschaltet. GoogleFiber springt vielleicht heimlich von Stadt zu Stadt und bringt dem Volk die Glasfaser.
Wie viel bringt die Gif-Werbung ? Oder sind 99% des Profits immer noch unaufdringliche Text-Werbung an den Such-Ergebnissen ?
Erst Facebook hat Mobile-Werbung erfolgreich (also vermutlich profitabel) gemacht. iOS und Google haben es wohl nicht geschafft.

Was ist besser ? DasÖrtliche(Telefonbuch)-App oder GoogleMaps in Pusemuckel ? na also. In New York, Google City und Fußreichweite um die Google-Büros herum ist alles perfekt verzeichnet und Schuhputzer oder Eiswagen und Lieferdienste sind realtime auf der Map sichtbar. Fast überall sonst sind viele Dienste aber irrelevant dünn befüllt. Wer in New York wohnt hat es gut. Alle anderen wundern sich über die Beliebtheit weil das Telefonbuch in der Telefonzelle oder die kostenloses Wochenzeitungen oder Lokalradio-Webseiten vielleicht besser informieren. Aber vielleicht macht man kein Urlaub oder sich muss woanders als zu Hause aufhalten und lokale Informationen nutzen.

Google hat niemanden der die Seitenprojekte gezielt zum Erfolg führt.

Antworten
Referenz
Referenz

Es gibt sicher Pseudohändler die dann illusorische Mondpreise verlangen um den Schnitt hochzupushen.
In Vorlesungen lernt man eigentlich wie Manipulatoren Kennzahlen verändern.

Daher gilt einzig und allein der Median bzw. besser noch das Minimum von Median und Mittelwert als Referenz.

Kennt Ihr irgendein Googleprojekt ausser GoogleMail und Youtube welches nicht gescheitert ist ? Na also.

Antworten
Jochen G. Fuchs

Eine interessante Idee, den Preis mit Fake-Onlineshops hochzutreiben. Kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Google das nicht abfängt. Der Algorithmus der hinter der Berechnung steckt, wird sicher nicht nur banal den tatsächlichen Durchschnittswert ausgeben.

„Kennt Ihr irgendein Googleprojekt ausser GoogleMail und Youtube welches nicht gescheitert ist ? Na also.“
Ähm, das ist jetzt aber nicht dein Ernst?

Adwords, Google Shopping, Google Analytics, Google Tools, Google Maps, Google News, Google Alerts, Google Drive, Android, Google Play ...

Soll ich wirklich weiter machen? ;-)

Viele Grüße aus der Redaktion,
Jochen

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen