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Google Reader: Neues Design, neue Probleme

    Google Reader: Neues Design, neue Probleme

Google hat seine Ankündigung wahr gemacht und den Google Reader an das Design von Google+ angepasst. Damit sind zwar die Befürchtungen, der Reader könnte ganz in Google+ verschwinden vorerst vom Tisch, aber die ersten Beschwerden und Probleme gab es trotzdem schon.

Der neue Google Reader

Im Vordergrund der neuen Google Reader Version steht die optische Anpassung an den neuen Google-Look. Mit Google+ wurde ein neues Design eingeführt, das nach und nach auch alle anderen Google-Produkte erhalten. Nun war also der Google Reader an der Reihe, der mit der neuen Optik auch ein gutes Stück moderner daher kommt.

Eine Option zur weiteren Nutzung des alten Designs, wie es Google beispielsweise bei Google Analytics anbietet, gibt es beim Reader nicht. Wer ihn nutzen möchte, muss das, nach erfolgtem Rollout, im neuen Design tun. Und damit fangen die ersten Probleme an, denn eine Funktion mit einer treuen Fangemeinde gibt es in der neuen Version nicht mehr.

Der Google Reader hat eine neue Google+ Optik erhalten (Bild: Google).

Google Reader Inhalte über Google+ teilen

Gemeint ist damit die Möglichkeit Beiträge mit anderen Google Reader Nutzern zu teilen. Diese Empfehlungsfunktion war für viele User der eigentliche Grund für die Nutzung des Readers - da verwundert es nicht, dass sie sich über den neuen Google Reader beschweren. Als Ersatzlösung setzt Google auf das Sharing via Google+. Ein konsequenter und logischer Schritt, doch vielleicht hätte man die Nutzer besser mitgenommen, wenn man die alte Empfehlungsfunktion weiterhin als Option angeboten hätte.

Google hat sich nun aber doch für einen radikalen Schnitt entschieden und die bisherigen sozialen Fähigkeiten des Google Readers komplett zugunsten von Google+ entfernt. An die Stelle des Empfehlungsbuttons ist jetzt ein +1-Button gerückt, mit dem sich Beiträge öffentlich oder mit ausgewählten Kreisen teilen lassen. Das funktioniert allerdings nur noch in die eine Richtung, so dass es innerhalb des Readers nun keine empfohlenen Artikel mehr gibt. Trotz Anbindung an das eigene Social Network, ist der Google Reader damit deutlich unsozialer geworden.

Im neuen Google Reader wird nur noch Google+ zum Empfehlen von Artikeln genutzt.

Technische Probleme mit Chrome unter OS X

Wie Carsten Knobloch berichtet, hat der neue Google Reader unter bestimmten Gegebenheiten auch noch allerlei Bugs im Gepäck. So ist Google Reader im Chrome-Browser unter Mac OS X aus seiner Sicht gar nicht mehr nutzbar, weil abonnierte Feeds zum Teil gar nicht angezeigt werden oder gelesene Beiträge nicht als gelesen markiert werden.

Sind euch noch weitere Fehler aufgefallen? Hinweise gerne im Kommentarbereich.

Und wie gefällt euch der neue Google Reader? Vermisst ihr die alte Empfehlungsfunktion?

Weiterführende Links zum Thema Google Reader:

Die offizielle t3n Google+ Page ist unter folgendem Link erreichbar:

Button t3n Google+ Page, unter diesem Link erreichbar

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11 Reaktionen
Annabelle
Annabelle

Sorry, das Design mag ja für Google+ noch durchgehen.
Da passiert schließlich nichts.
Aber wenn ich einige Feeds ein paar Tage nicht anschauen, dann möchte ich auf einen Blick die 20 neuesten Artikel-Titel sehen können.
Aktuell sehe ich gerade mal die aktuellen 10 Artikel mit soviel "Leer" drumherum, dass ich schon überlege lieber ein Blatt Papier anzusehen.
Ist interessanter.
Bei mir funktionierts soweit bzw. ich vermisse die weggefallenen Funktionen nicht. Auch die Favicons sind da.
Aber das Design bringt mich total vom Fokus des "Lesens" ab und es ist doch schließlich ein "Reader".

Antworten
Sven Schneider
Sven Schneider

Was ich viel nerviger finde als das neue Design ist die Tatsache das es nicht möglich ist mit einem 9'' oder 10'' Monitor Artikel zu lesen weil ich immer nach rechts scrollen muss. Desweiteren sind wirklich viele Funktionen noch nicht funktionsbereit.

Gefällt mir bis jetzt leider nicht wirklich gut.

P.S. feedly ist leider auch keine Alternative da es auch nur schwer möglich ist auf dem EeePC Artikel zu lesen.

Antworten
Felix Nagel
Felix Nagel

Die oben beschriebenen Fehler haben sich in der Mittagspause (?) in Luft aufgelöst.

Was mir aber gerade (sehr) bitter aufstößt ist das es wohl keine Möglichkeit gibt die eigenen +1 oder Posts zu durchsuchen. Oder überseh ich da was?

Antworten
Tim Kraut

Bei mir sind mitunter einige Buttons nicht richtig platziert (zumindest gehe ich stark davon aus, dass das nicht mehr zu dem Bereich "gewollt" zählt). Außerdem funktionieren einige der Shortcuts nicht immer. Ich benutze die aktuelle Beta von Firefox 8 unter Windows 7... vielleicht liegt es an der Beta-Version, aber alle anderen Webseiten sehen eigentlich normal aus und auch Google Reader in der alten Version sah normal aus.
Der Wegfall der Empfehlen-Funktion stört mich nicht sonderlich. Was mich mehr stört, ist, dass man auf einmal sehr viel weniger News gleichzeitig sehen kann (jede News hat ja Whitespace ohne Ende an allen Seiten...). Das mag für Tablets und generell Touchscreens eine tolle Neuerung sein, auf meinem Netbook nutzt mir das aber reichlich wenig... Ob ich das so toll finden soll, weiß ich nun wirklich nicht...

Antworten
makrele
makrele

Die Empfehlen-Funktion fehlt mir nicht, habe ich eh nie benutzt. Performant scheint das noch nicht zu sein, bei mir friert die Seite immer mal ein. Naja. Schluck Kaffee trinken und es geht wieder. ;-) Allerdings sehe ich die 'Send To'-Option nicht, von der ich hier und da las (zum Posten in anderen Sozialen Medien als Google+). Mir werden nur die Optionen 'G+' und 'Mail-Empfehlung' angeboten. Letzteres brauche ich nun wirklich nicht mehr... Aber FB und Twitter fehlen. Schade.
Alles ausprobiert im Mozilla FF 7.0.1.

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Tobbi
Tobbi

Das die "Empfehlen"-Funktion verschwunden ist, ist zum einen zwar schade, letztendlich wird es künftig aber mE so oder so beim Teilen auf Google+ hinauslaufen. Von daher ist es schon so ok.

Antworten
klickreflex
klickreflex

Bin ich der einzige, der die Favicons vor den einzelnen Feeds schmerzlich vermisst? So finde ich mich wesentlich langsamer zurecht...

Antworten
Marcel
Marcel

Keine Probleme, Design gefällt, wesentlich performanter als vor dem Relaunch (Chrome unter Win7, Vista und Ubuntu).

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Jens Klöntrup
Jens Klöntrup

Die Sache mit den nicht angezeigten Feeds hatte sich für mich mit einem kompletten Logout und neuem Login erledigt.

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Sebastian
Sebastian

Diese Probleme habe ich unter Windows (amüsanter Weise mit Chrome als Browser) auch. Zu meiner besonderen Erquickung schmiert dann auch regelmässig der Browser ab, wenn der Reader versucht, Feedlisten anzuzeigen.

Das ist echt ein Trauerspiel. Von der ehemaligen Exzellenz von Google ist im gesamten Produktportfolio nur noch wenig zu spüren. Früher hat man wenige Dinge richtig gut gemacht. Heute mach man alles, dafür halbgar.

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Felix Nagel
Felix Nagel

Suche ist irgendwie tot (Button ganz unten ohne Funktion) und auf der Startseite kann man so lange auf den angeteaserten Artikeln rumklicken wie man will: man landet immer auf der Startseite.

Auch hätte ich mir eine Lesefunktion für ausgewählte circles innerhalb von Reader gewünscht -- eben als äquivalent zu den abgeschalteten sharing Funktionen. Wiso man jetzt immer zwischen g+ und gReader wechseln soll leuchtet mir nicht ganz ein.

Ehrlich gesagt hätte ich etwas mehr erwartet als eine neue CSS Datei. Den mehr als das und den Austausch der Buttons an den Artikeln ist m. E. nicht passiert. Hatten die Zweifler wohl doch recht :-(

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