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Großkonzerne auf Shoppingtour: Google schnappt sich den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace

Großkonzerne auf Shoppingtour: Google schnappt sich den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace

An dem 20 Personen-Unternehmen war kürzlich noch interessiert: Titan Aerospace, von Düsenflieger-ähnlichen Drohnen, soll künftig bei Googles Project Loon mitwirken.

Großkonzerne auf Shoppingtour: Google schnappt sich den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace
Titan Aerospace will 2015 seine erste marktreife Drohne „Solara 50“ fertigstellen.

Google und Facebook an Titan interessiert

Der Internetkonzern hat den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace übernommen. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Wie viel der neue Eigentümer für Titan gezahlt hat, kommuniziert Google nicht. Die im US-Staat New Mexico ansässige Produktionsstätte beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und soll weiterhin den Standort behalten.

Titan Aerospace will 2015 seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.
Titan Aerospace will 2015 für Google seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.

Auch die Führung von Titan bleibt die gleiche. Der Name von Titan Aerospace tauchte bereits vor einiger Zeit in den Medien auf. Facebook soll an einer Übernahme interessiert gewesen sein. Der Social Media-Riese gründete jedoch ein Connectivity Lab schnappte sich jedoch den britischen Mitbewerber Ascenta für 20 Millionen US-Dollar – angesichts der jüngsten Akquisen von Facebook ein billiger Deal.

Solarbetriebene Drohnen

Titan Areospace baut „atmosphärische Satelliten“. Die Drohnen des Herstellers sind mit Solarzellen versehen und sind je nach Modell zum Teil größer als eine Boeing 767. Bis zu fünf Jahre soll sich die ohne Landung in der Luft bewegen können, 70 Pfund wiegt das Gerät. Das erste kommerzielle Modell „Solara 50“ soll im Jahr 2015 auf den Markt kommen, kündigt das Unternehmen an.

Bei Google verstärkt Titan Aerospace das „Project Loon“. Die Mission für die Initiative des Suchmaschinenkonzern ist es, mit Ballons in der Stratosphäre Internetverbindung an die Erde zu senden. Von einem „Netzwerk im Himmel“ und „Ballon-betriebenem Internet für alle“ ist die Rede. „Wir stehen erst am Anfang, aber atmosphärische Satelliten können Internetzugang für Millionen von Menschen schaffen und andere Probleme lösen, wie etwa Umweltschäden“, kommentiert der Konzern die Übernahme.

via online.wsj.com

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Eine Antwort
  1. von Ob das mal was wird am 15.04.2014 (10:49 Uhr)

    Macht mal eine Liste der Käufe von Google. Besonders optimistisch sollte man also nicht sein.
    Vielleicht ist Facebook der bessere Käufer.

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