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Google Search Penalties: Matt Cutts erklärt, wann sie aufgehoben werden

Google Search Penalties: Matt Cutts erklärt, wann sie aufgehoben werden

Googles Suchmaschinen-Entwickler hat in einem neuen Video die Frage beantwortet, wann Search Penalties wieder aufgehoben werden. Demnach ist es für eine Penalty-Aufhebung auch wichtig, wie die Strafe zustande gekommen ist. Cutts unterscheidet dabei algorithmische, also automatisch von einem Crawler veranlasste Penalties, und manuelle Abstrafungen. Automatische Bestrafungen können laut Cutts auch sehr einfach und schnell wieder zurückgenommen werden, bei manuellen Penalties ist es schwieriger.

Google Search Penalties: Matt Cutts erklärt, wann sie aufgehoben werden

Algorithmische oder manuelle Google Search Penalties?

Bei den algorithmischen Penalties handelt es sich um Strafen, bei denen von einem Google-Crawler Verstöße gegen die Webmaster-Richtlinen ausgemacht wurden. Stellt ein Webmaster eine solche Bestrafung fest, so soll es schon ausreichen, die Verstöße und Fehler zu beheben. Beim nächsten Besuch des Crawlers erkennt dieser die Behebung und nimmt die Abstrafung automatisch wieder zurück.

Etwas anders sieht das dann schon bei manuellen Penalties aus. Hier handelt es sich in der Regel um etwas gröbere Verstöße, die dazu veranlasst haben, der Website ein „Timeout“ zu verpassen. Die Dauer dieser Zeitstrafe hängt vom Grad der Verstöße ab. Permanent sind aber auch diese Bestrafungen nicht. Nach Ablauf der Zeitstrafe wird die Website einer erneuten manuellen Überprüfung unterzogen. Ist der Grund für die Bestrafung dann behoben, wird die Seite wieder ins Ranking aufgenommen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Hinweis auf eine Möglichkeit zur Beschleunigung der Rücknahme der Bestrafung. Wer eine manuelle Penalty kassiert hat, sollte die Ursache so schnell wie möglich beseitigen und dann einen Antrag auf eine erneute Überprüfung stellen. Dann kann die Bestrafung auch schon vor dem Ablauf der Zeitstrafe zurückgenommen werden.

Hier noch das komplette Video mit Matt Cutts:

Weiterführende Links:

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8 Antworten
  1. von Evil Mosi am 21.02.2011 (20:26 Uhr)

    "okay todays question comes from Deep Thought who asks ... "Hi Fat, why is 42 the Answer to the Ultimate Question of Life, the Universe, and Everything?"
    A Great Question and in order to answer let me backup a little bit and talk about ehm.. algorithmic..... Well... i know it doesn't help you at all but who cares? We are Google and you are nothing haha"

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  2. von Helmut am 23.02.2011 (09:34 Uhr)

    Wichtig wäre es, zu wissen, warum evtl. eine Strafe verhängt wurde.
    Wenn man mehrere Änderungen gemacht hat, und sich nicht jeden Tag mit SEO beschäftig, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, unbewust gegen Googlerichtlinien verstoßen zu haben.

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  3. von Adrian am 23.02.2011 (15:26 Uhr)

    Ich bin schon seit längerem der Meinung, dass Google hier viel transparenter arbeiten sollte. Woher soll man denn wissen, ob man gegen eine Google-Richtlinie verstoßen hat und dann noch welche? Hier müßte es eine Website geben, die wie eine Checkliste arbeitet und vielleicht mit roten und grünen Farben anzeigt, ob Gefahr besteht, gegen Richtlinien zu verstoßen...

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  4. von Protester am 25.02.2011 (11:48 Uhr)

    Dies hätte in inhaltlich interessanter Beitrag mit Keywords sein können. Dank "nofollow" ist er es nicht.

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  5. von Falk Hedemann am 25.02.2011 (11:55 Uhr)

    @Protester: Was hat denn das „nofollow“ mit der Qualität des Artikels zu tun? Oder verstehe ich da jetzt was falsch?

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  6. von Bernd am 16.04.2011 (15:25 Uhr)

    Matt Cutts redet viel und sagt trotzdem nichts.
    Wer einmal zusehen musste wie ein jahrelang gepflegtes Whitehat Projekt aus den SERPS verschwindet um PLatz zu machen für russische Bannerfarmen die mit xRumer zugespammt wurden, hält von "Penalties" ohnehin nichts mehr.

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  7. von Frank Gruler am 21.02.2012 (00:27 Uhr)

    Ich bin der Ansicht, dass der genannte Dienst teilweise etwas zu "schludrig" arbeitet. In der Tat müsste es eine Website geben, die wie eine Checkliste arbeitet. So könnte man prüfen, ob man evtl. gegen eine Richtlinie etc verstößt...

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  8. von Service-Gruler am 01.08.2012 (20:39 Uhr)

    Auch Google ist als Dienstleistungs-Unternehmen zu betrachten. Also sollte Kunden-Freundlichkeit die oberste Richtlinie sein. Viele kleinere Unternehmen haben gar nicht die zeitlichen Ressourcen, sich intensiv mit den wechselnden Erfordernissen für ein gutes Ranking auseinander zu setzen (nicht immer halten externe SEO-Optimierer das, was sie versprechen). Hier besteht für Google durchaus ein gewisser Nachholbedarf, das Erstellen einer nachvollziehbare Checkliste wäre daher auf breiter Front willkommen.

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