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Wie Google mit seinem Assistant Geld verdienen will

    Wie Google mit seinem Assistant Geld verdienen will

Google Assistant bald mit Affiliate-Empfehlungen? (Foto: t3n)

Google Assistant, die Antwort auf Amazons Alexa, will Geld im E-Commerce verdienen. Die Optionen lauten Werbung ausspielen und Affiliate-Produktempfehlungen.

Google Assistant ist der digitale Asistent von Google. Zu finden ist er auf Android-Smartphones und auf Smart-Home-Geräten. Während Amazons Alexa vermutlich die Abverkäufe auf der Amazon-Plattform steigern soll – jedenfalls hat der Online-Riese bislang noch nichts über Werbemodalitäten über Alexa verlauten lassen – hat Google jetzt konkrete Pläne in Richtung Affiliate angekündigt.

Mit Transaktionen mehr Geld verdienen als mit Anzeigen

Anfang dieses Jahres gab eine Promotion, die auf den Google-Geräten gespielt wurde – ein erster Fingerzeig darauf, wie Anzeigen auf einem Sprachassistenten funktionieren könnten. Beworben wurde der Disney-Film „Die Schöne und das Biest“. Doch das sei nur ein Experiment gewesen, für das keine Werbegelder flossen, sagte Sridhar Ramaswamy, Googles Senior Vice President für Werbung und Commerce bei der Next-Konferenz in San Francisco. Doch Promotion sei nur ein Aspekt. Mit Transaktionen lässt sich sicher mehr Geld verdienen als mit Anzeigen. Denn anders als bei der Suchmaschinensuche, wo Google eine ganze Liste an Werbeposts ausspielen kann, wäre bei einer Sprachanfrage nur eine oder vielleicht zwei Werbeplatzierungen möglich.

Aber es sei eine Option, Artikel von ausgewählten Partnern über Assistant zu empfehlen und damit den Verlauf im E-Commerce anzukurbeln. Die Funktion wurde bereits im Februar hinzugefügt. Google würde wahrscheinlich einen gewissen Prozentsatz von jedem Verkauf verlangen, also eine Art Affiliate-Gebühr, wie das Newsportal Recode schreibt. Aktuell platziert Google vor allem eigene Produkte in den Ergebnissen des Assistants.

Aber Geld verdienen mit dem Assistent sei derzeit nicht die Priorität, betont Sridhar Ramaswamy. Im Moment konzentriere man sich erst einmal darauf, die User-Experience zu optimieren. Und dabei muss sich Google richtig anstrengen. Denn Amazon schläft nicht und hat zudem noch den Vorteil ein Handelsimperium hinter sich zu haben. Damit Google als Empfehlungsinstanz ernst genommen wird, darf der Nutzer also keine Enttäuschung erleben, wenn er vom Google Assistant empfohlene Produkte bestellt.

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Google Assistant könnte lokale Suche monetarisieren

Doch auch das Thema Anzeigen ist für Google nicht völlig vom Tisch. Geeignet für eine Monetarisierung wäre die Inventar-Suchfunktion (Inventory Search Option), eine Form der lokalen Suche. In Kürze soll Google Assistant weiterhelfen können, wenn ein Nutzer ein Geschäft in der Nähe sucht, das eine bestimmte Marke, beispielsweise die Spielzeugmarke Märklin, verkauft. Google Assistant würde dem Nutzer dann einen Laden in der Nähe empfehlen, der Produkte dieser Marke führt.

Google verneint zwar, dass Anbieter und Shops dafür bezahlen müssten. Doch bei Anzeigen in der traditionellen Suche zahlen lokale Unternehmen schon länger dafür, dass sie in den Ergebnissen gelistet werden, wenn die Verbraucher nach einem bestimmten Produkt suchen, das sie im nächsten Laden kaufen können. Über kurz oder lang wird das auch beim Google Assistant der Fall sein. Schon jetzt können die Nutzer übrigens nach dem nächsten dm oder Rewe, also nach bestimmten Läden, fragen. Diese Funktion ist für die Unternehmen, die genannt werden, schon immer kostenlos.

Passend dazu: Google stellt neue Marketing-Tools mit Fokus auf maschinellem Lernen vor

via www.recode.net

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