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Selbstfahrende Autos bald in Europa? London verhandelt mit Google

    Selbstfahrende Autos bald in Europa? London verhandelt mit Google
Googles Roboter-Autos sollen auch mal die Verkehrsregeln übertreten. (Foto: Google)

Die Roboter-Fahrzeuge testet Google derzeit nur in den USA, die britische Hauptstadt bietet sich aber als erster Testmarkt in Europa an. Man führe seit drei Jahren Gespräche, sagt die Vize-Bürgermeisterin.

Google erwägt internationale Expansion

Wenn Google sein „Self-driving Car Project“ nach Europa expandieren will, hat das Unternehmen bereits einen willigen Partner. Die Stadt London bietet sich offiziell als Testmarkt für die selbstfahrenden Pkws an. Die für den Verkehr verantwortliche Vize-Bürgermeisterin Isabel Dedring erklärt, dass sich Vertreter der Stadtregierung bereits mit der Tochter des Alphabet-Konzerns  für Verhandlungen getroffen haben. Wie der Guardian berichtet, sollen die ersten Gespräche schon vor drei Jahren stattgefunden haben.

Googles Roboter-Autos sollen auch mal die Verkehrsregeln übertreten. (Foto: Google)
Google testet seine selbstfahrenden Autos aktuell in drei US-Bundesstaaten. (Foto: Google)

„Es muss in großen Städten funktionieren, warum testen wir es also nicht gleich“, sagt Dedring weiter. Derzeit fahren die Roboter-Autos in Googles kalifornischer Heimat Mountain View, Austin, Texas und bald auch im US-Bundesstaat Washington. Zwar sei man auf den US-Markt fokussiert, eine internationale Ausweitung des Projekts ziehe man aber in Erwägung, berichtet Dedring von den Verhandlungen. Google kommentierte die Verhandlungen mit London bisher nicht.

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20 Millionen Pfund für selbstfahrende Autos

Die Stadt erhofft sich durch autonome Fahrzeuge Kostenersparnisse beim Bau eines neuen Tunnels, da die Google-Autos mit weniger Platz auskommen. Dedring will durch den Einsatz von selbstfahrenden Pkws außerdem die Straßen sicherer machen. Die Politik wartet jedenfalls nicht darauf, dass sich Google für eine Europa-Expansion entscheidet. Erst diese Woche wurde bekannt, dass die britische Regierung 20 Millionen Pfund in acht Projekte steckt, die selbstfahrende Fahrzeuge entwickeln.

via www.theguardian.com

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3 Reaktionen
Erosion
Erosion

Vor dem Geschäft, Bewerbung, Kunden,... einfach aussteigen und wie Knight Rider am Ende das Auto vorfahren und einen abholen lassen würde sehr viel Zeit einsparen.
"Ich muss nicht überall telefonieren"
"Computer im Handy braucht man nicht. Telefonieren reicht völlig."
...

Parkplätze suchen kostet krass viel Zeit.
Auch sind RoboCars hoffentlich keine Raser. Bei den Kreditkarten gibts ja die Frage ab wie viel Prozent ehrbarer (als Fälschung erkennbarer) Kreditkarten sich Kreditkartenbetrug nicht mehr lohnt und wie ein Kartenhaus zusammenfällt.
D.h. RoboCars sparen vermutlich viele Verkehrs-Raser-Tote ein und machen den Verkehr sicherer. Weil man sich per Handy mitnehmen lassen kann, gibts auch weniger Autos, weniger CO2 usw.
Ob deutsche Software von VW und aller bekannten deutschen Groß-IT-Projekte dafür taugt, sehen wir ja täglich... Holdingketten und Softwarepatente fördern ist wohl wichtiger als Fortschrittsförderung simpler selbstfinanzierter subventionsfreier steuer-zahlender Ideen welche dann wie schon Kickstarter, Blendle, BlaBlaCar, Uber,... von anderen Ländern realisiert werden. Hier fehlen diese Jobs dann und unvorbereitete DAX-Konzerne müssen mit Milliarden gerettet werden...

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grep

Hallo ...,

'selbstfahrende Autos bald in Europa ?' - nein, bitte NICHT !
Maschinen sollten NICHT die totale Kontrolle über alles erhalten ...; erinnert mich irgendwie zwangsläufig an die 'Terminator'-Reihe.

Ciao, Sascha.

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Erosion
Erosion

Ein Asiate in einem Interview vor ein paar Jahren: Die Autos fahren ständig im Stadtgebiet herum. Asiaten sind sehr interessiert an Baugrund für Giga-Tower. Die ganzen Parkhäuser verschwinden dort also weil die Autos nicht mehr herumstehen und parken müssen. Die Autos bringen einen zum Flughafen und fahren nach Hause zurück. Gigantische Flächen neben Flughäfen werden frei.

London ist doch m.W. eh auto-mäßig überfüllt und man muss für Zugang per Auto bezahlen oder ? D.h. die Robo-Cars verziehen sich zum Aufladen in die Outlands und kann man dank fehlen von Benzin auch umdrehen und gestackt stapeln oder die Akkus zum laden rausziehen und loaden und in Towern stapeln und bei Bedarf (2 Personen, 4 Personen, 6 Personen, Kombi,...) herausziehen und mit ausreichend Akkus bestücken.
Auch auf dem Supermarkt-Parkplatz passen E-Autos genau nebeneinander so das man 15%-20% Platz einsparen kann weil keiner mehr die Tür öffnen muss wenn die Autos direkt zum Einkaufswagen kommen.

Tja. Wenn man Glück hat wie Google findet man jemand wo dringend Bedarf (Londo) oder Nachfrage (Asiatische Groß-Städte) für das eigene Angebot besteht...

Die Überlegenheit des $35k-E-Tesla-3 ist vielen noch nicht bekannt. Sonst wäre Musk längst Bundeskanzler. E-Fahrräder hingegen haben sich in 2 Jahren durchgesetzt und das wohl ohne Subventionen für Firmen die besser mal die Abwrackprämie und alle anderen Subventionen zurückzahlen und Reserven für den Winter aufbauen sollten.
CDs sollten von Anfang an Schallplatten verdrängen. Allerdings hat keiner vorhergesagt wie schnell und das überhaupt Röhren-Monitore/TVs praktisch vollständig durch die Flachbildschirme verdrängt wurden. Oder das die SMS sich letztes oder vorletztes Jahr dank Whatsapp usw. halbiert haben...

Die Abwanderungs-Potentiale sind gigantisch. Wenn es nur noch %xx weniger PKW gibt oder sie den E-Car-Firmen gehören wie aktuell die vielen Leasing-Autos den Leasing-Firmen gehören und nicht dem kleinen Volk, gibts auch %xx weniger Jobs in der Auto-Branche. Und bei Robo-Cars noch die Verluste der Fahrer-Jobs. Das sind gigantische Erosionen von Jobs.
Und wie immer ist jeder überrascht und wir müssen es bezahlen weil die Presse nicht bei der Regierung und allen DAX-Konzernen und Champions-League-Vereinen schriftlich angefragt hat ob sie vorbereitet sind...

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