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Google+ Statistik: 83% aller Nutzer sind inaktiv, nur 2,5 Millionen nutzen das soziale Netzwerk wirklich

    Google+ Statistik: 83% aller Nutzer sind inaktiv, nur 2,5 Millionen nutzen das soziale Netzwerk wirklich

Bime Analytics ist ein Unternehmen, das sich mit der Schaffung interaktiver Datenanalyse-Dashboards beschäftigt. In dynamischen Übersichten lassen sich statistische Zusammenhänge erkennen und auswerten. Jetzt befasste Bime sich mit der demografischen Entwicklung des neuen sozialen Netzwerks aus Mountain View. Dabei treffen sie eine überraschende Feststellung: 83% der Google+ Nutzer seien demnach inaktiv.

Bime Analytrics und die inaktiven Google+ User

Bime Analytics greift für die Aufbereitung ihrer Daten, die es hier auch als interaktives Dashboard gibt, vornehmlich auf den Dienst findpeopleonplus.com zu. Lediglich die Daten zum Nutzerzuwachs wurden aus unterschiedlichen Quellen aggregiert.

Findpeopleonplus verfügt nach eigenen Angaben mittlerweile über einen Querschnitt aus rund 14,5 Millionen Nutzerprofilen, was angesichts des starken Wachstums des Dienstes möglicherweise nur die Hälfte aller Nutzer umfasst. Entsprechend vorsichtig sind die Daten zu interpretieren, die zudem nur auf einer Untermenge von rund 4,5 Millionen Nutzern basieren. Zudem ist zu beachten, dass die Daten weit stärker von Nutzern aus der Anfangsphase dominiert werden. Die breitere Masse strömt erst seit relativ kurzer Zeit in das Netzwerk und kann die Datenbasis von Findpeopleonplus noch nicht maßgeblich durchmischt haben.

Dies vorausgeschickt, sind die gefundenen Erkenntnisse nicht wirklich überraschend:

  • Der Anteil der Frauen soll demnach mittlerweile bei 30% liegen
  • Die Zahl der Studenten in der Google+ Nutzerschaft ist massiv gestiegen
  • Ingenieure, Entwickler und Designer sind weiterhin ganz stark vertreten

83% aller Plusser sollen inaktiv sein, seien jedenfalls als inaktiv klassifiziert. Nähere Fakten zu dieser Behauptung liefert Bime nicht. So bleibt unklar, was inaktiv bedeutet. Handelt es sich um Nutzer, die das Netzwerk nur passiv, also lesend nutzen oder handelt es sich um Personen, die zwar einen Account angelegt, sich danach jedoch nicht mehr eingeloggt haben?

Was auch immer hier gemeint ist, klar ist hingegen, dass das Phänomen der inaktiven User allen Plattformen gemein ist. So haben 40% aller Twitternutzer, noch nie einen einzigen Tweet abgesetzt und 80% aller Twitterer verschickten bislang insgesamt weniger als 10 Tweets. Auf Facebook kann jeder Nutzer das Phänomen selbst beobachten. Wenn ich mir anschaue, wie viele Personen in meiner Freundesliste sind und wie viele davon auch tatsächlich kommunizieren, könnte ich das Pareto-Prinzip radikalisieren.

Folgend nun das Data-Dashboard der Bime Analytics in Form einer statischen Grafik:

Google+ Statistik von Bime Analytics

Die offizielle t3n Google+ Page ist unter folgendem Link erreichbar:

Button t3n Google+ Page, unter diesem Link erreichbar

Weiterführende Links:

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13 Reaktionen
gix
gix

@Pixmac3Cmanager:

was meinst du mit Mail ohne extra Login ? das hat Google+ schon immer gehabt (wen man Googlemail nutzt, bei anderen Mail Anbietern ist das Sache des Arbiters ob er sowas zulässt )

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S. K.
S. K.

Es ist vielleicht auch kein Wunder: Ich habe mich niemals bei google+ angemeldet. Ich hatte schon ein Konto.
Grund: Ich hatte ein youtube-Konto, das automatisch ein google-Konto wurde. Folglich kann ich mich mit meiner E-Mailadresse und meinem youtube-Passwort bei google+ ohne weitere Probleme anmelden.
Es kann sein, dass viele Besitzer von youtube- oder anderen google-Benutzerkonten noch nichts von dem Glück wissen, in Besitz eines google+-Kontos zu sein.
google+ an sich ist wirklcih, das muss ich sagen, super, wenn nicht sogar gleichauf und / oder besser als facebook.
Ich selbst nutze google+ sehr selten. Der Grund mag wohl einleuchtend sein, vor allem vor dem Hintergrund des obigen Artikels: Ich habe im Moment lediglich 4 Bekannte auf google+ gefunden und geadded. Einer davon ist ab und an mal aktiv und postet wohl was. Alle anderen werden nie dort gesehen. Wieso auch? Es gibt facebook, ICQ... und das reale Leben ;)

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Pixmac3Cmanager
Pixmac3Cmanager

Sobald man in Google+ all diese Punkte kann, ist es super:
1. Chat (vorhanden), 2. Eigene Webseite (vorhanden), 3. Mail ohne Extra login (noch nötig), 4. Filme für Geld günstig ausleihen (noch nötig), 5. Gruppen / Communities / Foren (vorhanden aber nicht in Google+). 6. Senden und Empfangen von Geld (das gibt es schon irgend was), 7. Office Software (muss noch integriert werden). 8. Natürlich Hochladen eigener Videos (haben wir noch nicht aber Youtube). Eigentlich hat Google alles, nur muss es sorgfältig zusammengeführt werden. Dann ist Facebook bankrotta. :-)

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gix
gix

das ist aber ein sehr schwaches Argument gegen G+:

für einen E-Mail hack brauch man noch nicht einmal eine E-Mail Adresse man Fragt einfach bei den Mail Anbietern an ob die Adresse noch Frei ist und wen nicht dan muss man nur schauen ob das Opfer :

1. ein leichtes Passwort hat (zb Namen,Geburtsdatum,123456789,11111111,.....)
2. wen man drin ist ob es da noch mehr zu hohlen ist (Adressen,Bankdaten,..)

um sich vor sowas zu schützen muss man:

1. eine Ungewöhnliche Email Adresse haben (zb: dhgefxka@irgend.wo) den darauf kommen Mail Hacker nicht da es mit Leichten Adressen (zb´: max.musterman@irgend.wo) viel einfacher geht (und da hat man oft auch gleich den Namen des Opfers und man kann damit viel machen auch ohne Passwort)

2. wie überall auch :ein schweres Passwort mit Zahlen,Buchstaben und Sonderzeichen man kann es sich ja auf schreiben und mit der Zeit lernt man das auch auswendig

den : Kriminelle sind auch nur Menschen und der Mensch geht lieber den leichten Weg als den schweren Weg

und wen man die Mail nicht Mit dem G+ Profil verbinden kann ist ein Hack nur möglich wen ein schwaches Passwort verwendet wird . Außer dem sind die Daten bei Google recht gut vor Angriffen geschützt (da jeder weis das es bei Google viel zu holen gibt versuchen auch viele da rein zu kommen und das weiß Google und tut alles um das zu verhindern)

ich finde G+ nicht kompliziert eher intuitiv zu bedienen alles ist da wo man es brauch

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Millus
Millus

Google+ ist mir leider zu kompliziert und ich hasse es, das es so eng mit meinen Emails verbunden ist. Ich habe immer Angst, das sich jemand durch Google+ in meine Emails hacken kann.
Social Networks sollten außerhalb von Emails und ähnlichen empfindlichen Daten/Systeme existieren.

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Andree Heidrich
Andree Heidrich

Ich finde solche Nachrichten sind immer mit Vorsicht zu genießen. Unverständlich ist mir jedoch, warum Google nicht endlich mal die User in den Fokus nimmt und die letzten To-Dos in die Wege leitet, anstatt mit so einem Schmarrn wie hier für Schlagzeilen zu sorgen. Was soll das? Fehlt Google+ bisher bei all den Ingenieuren, Designern und Studenten etwa der Glam-faktor?

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someone
someone

Wie diese Statistik wohl bei Facebook aussehen würde.
In Bezug auf Datenbank-Leichen und tatsächlich registrierten Individuen.

Nichtsdestotrotz, Google+ ist mir viel sympathischer als etwaige Konkurrenz. Es befindet sich außerdem noch in der Testphase. Daher verwundert mich eine solche Statistik nicht gerade.

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Leonhard
Leonhard

Und schon wieder beehrt uns "Dieter Petereit" mit einer reißerischen Headline,einem flach recherchiertem Beitrag mit einem "Bild"Niveau. Diese Infografik ist schon wieder der größte Schwachsinn, einer von vielen von diesem Autor. Ich verstehe nicht warum die T3N diesen Autor noch nicht rausgeworfen hat.

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Ergänz ung
Ergänz ung

Viele Leute haben auch noch eine FAX-Nr und machen nur noch wenig damit. Asymmetrie bei Medien oder Handies oder Email oder social Network-Nutzung ist nicht ungewöhnlich. Manche Accounts nutzt man auch nur gelegentlich oder beruflich in manchen Situationen und somit nicht notwendig täglich.
Viele nutzen Xing, gulp u.ä. auch nur als Visitenkarte und machen den Rest je nach Branche und Kontakt per Email, Telefon, Skype,... .

Wenn man keinen Account für den Twitter-Client bräuchte, wäre ich dort auch nicht angemeldet.

Ich würde 13.)gix zustimmen: Als Monopolist musste Facebook keinen Finger krumm machen, In 3 Monaten haben die Googles (die auch viel in den Sand gesetzt haben) Facebook in besser "nachprogrammiert". Die Googles sind aber keinen Deut besser als die Facebooks, weil sie es ja nur gemacht haben, weil ihre Boni massivst davon abhingen.

Ergänzung zu 13.)gix: In iOS-Apps ist es wohl auch unerwünscht, auf Android-Versionen zu verweisen.

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martin
martin

Kann mir beim besten willen nicht vorstellen das 83% aller Plusser inaktiv sind, ich gehe eher davon aus das Plusser die ihre Meldungen nur an bestimmte Circles weitergeben und nichts öffentlich posten , bereits als nicht aktiv gelten.

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gix
gix

naja bei G+ ist es schon ein Gutes Gefühl das man der Herr über seine Daten ist und das da noch nicht jeder wie bei FB reinkommt und das der Kindergarten (alles unter 18) von vornherein ausgesperrt wird dadurch wird es seriöser und nicht so kindisch wie FB.

das Rennen Fängt gerade erst an:

Tatsachen:

Seit Google Einladelinks erlaubt legt Google laut Alexa.com einiges an werten zu, während bei FB der Fall in die Bedeutungslosigkeit begonnen hat ( die Seitenbesuche der Nutzer sinken seit der Ankündigung von G+ immer stärker und haben in dieser Woche rund 10% verloren (Stärker als normal) http://www.alexa.com/siteinfo/facebook.com ) wen das so weiter geht wird FB in ein bis zwei Jahren verschunden sein oder nur ein Schattendasein führen

Facebook fürchtet um seine Nutzer und versucht durch Verbesserungen den Verlust zu stoppen (seit der Ankündigung von G+ hat FB einen Videochat (wäre ohne G+ wahrscheinlich nicht eingeführt worden ) und arbeitet an der Spielseite weil G+`s Spielseite einen nicht permanent nervt (FB hätte daran freiwillig nie was geändert) weil es vor G+ keine ernsthafte Konkurrenz gab.

FB versucht die Verbreitung von Einladelinks zu verhindern damit nicht so viele auf einmal FB verlassen können (es wäre ziemlich dumm wen man diese Links (Mit denen 150 Personen zur Konkurrenz wechseln können) einfach erlauben würde) und FB verbietet den Spiele-Anbietern auf die Spiele bei G+ zu verweisen

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gix
gix

wen man nur ca 10% der Nutzer befragt kann es halt passieren das man dabei 83% inaktive erweicht.

Beispiel:

ich Habe 100 Äpfel davon sind 25 faul und wen ich für eine Statistik 10% davon ansehe (10 Äpfel= 8 faule und 2 Gute) ansehe ist es Falsch daraus zu schleißen das 80% (80 Äpfel) von den 100 Äpfeln faul sind obwohl nur 25% faul sind

eine FB nachmache ist es garantiert nicht dan dan wäre G+ genauso schlecht wie FB und das ist nicht die Natur von Google dinge genau so schlecht nachzumachen das wäre sinnlos. Google kan es sich auch leisten besser als andere zu sein.

und die die Gmail (Bester Free-Mail Anbieter),Chrome (Schnellster bekannter Webbrowser), YouTube (Größtes Video-Portal) und Google (Meist genutzte und bekannteste Suchmaschine der Welt) nutzen wissen das es noch nichts in vergleichbarer Qualität gibt

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Sebastian
Sebastian

Google+ erinnert mich gerade etwas an die letzten Tage von Myspace. Alle hatten einen Account aber niemand hat dort noch was gemacht weil alle schon bei FB waren. Jetzt ist es umgekehrt, alle haben einen Account bei G+ und hängen aber (noch) bei FB herum. Wird sich zeigen ob es sich ändert. Im Moment sehe ich das aber noch nicht, auch wenn die Unzufriedenheit mit Fb mmn steigt.

Die Analyse hätte aber auch wirklich jeder erstellen können^^

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