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Zusammenarbeit mit Verlagen: Google hebelt First-Click-Free-Prinzip aus

    Zusammenarbeit mit Verlagen: Google hebelt First-Click-Free-Prinzip aus

(Foto: Shutterstock/Uladzik Kryhin)

Google erleichtert Verlagen das Angebot von kostenpflichtigen Abomodellen. Bezahlschranken sollen sich künftig nicht mehr über Suchergebnisse umgehen lassen, das First-Click-Free-Prinzip ist passé.

Google weicht First-Click-Free-Prinzip auf

Ein guter Tag für Verlage und Content-Anbieter: Google hat am Sonntag sein First-Click-Free-Prinzip ausgehebelt und fördert damit künftig das Angebot von kostenpflichtigen Abomodellen. Verlage können jetzt selbst darüber entscheiden, ob sie Nicht-Abonnenten ein Überwinden der Bezahlschranke über die Suchergebnisse gewähren wollen – ohne negative Konsequenzen für das Ranking bei Google fürchten zu müssen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

WSJ-Artikel über Google hinter einer Paywall. (Screenshot: WSJ.com/t3n.de)

Bisher hatten Medienkonzerne im Rahmen der First-Click-Free-Idee Nutzern drei Artikel pro Tag gratis zur Verfügung stellen müssen oder waren durch eine schlechtere Positionierung im Google-Ranking abgestraft worden. Das hätte eigentlich zu höheren Abonnentenzahlen führen sollen, so die Idee. Stattdessen hatten Nutzer die Bezahlschranke über die Suchergebnisse systematisch umgangen. Zu einer spürbaren Steigerung der Abonnentenzahlen soll es aber nicht gekommen sein.

Stattdessen hatte etwa das Wall Street Journal, ein Tochterunternehmen des Medienkonzerns News Corp., in diesem Jahr von sich aus die Gratisumgehung der Bezahlschranke via Google unterbunden und anschließend mehr Abonnenten gewinnen können. Google habe eingesehen, dass es für die Verlage enorm wichtig sei, ihre Abomodelle erfolgreich zu gestalten, erklärte Richard Gingras, bei Google als Vice-President für den News-Bereich verantwortlich.

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Google: Verlage können über Gratis-Angebote entscheiden

Neben der Aufweichung des First-Click-Free-Prinzips – Verlage sollen künftig selbst entscheiden, ob und wie viele Artikel sie gratis zur Verfügung stellen – setzt Google auch auf zusätzliche Softwareunterstützung. Die Alphabet-Tochter will Verlagen in den kommenden Monaten Tools zur Verfügung stellen, die Nutzern das Abschließen eines Abos oder den Kauf eines Artikels erleichtern sollen. Dank der Kreditkarteninformationen, die Nutzer mit Google geteilt haben, könnte so ein Kauf mit nur einem Klick möglich werden.

Die Zukunft der Suche: Das kann der Google Assistant
Ihr sucht Fotos einer Person? Der Google Assistant hilft euch bei der Recherche. (Foto: t3n)

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Darüber hinaus könnte der Suchmaschinenkonzern Verlagen und Content-Anbietern auch bei der Optimierung ihrer Marketing-Aktionen zur Gewinnung neuer Abonnenten unter die Arme greifen – etwa über personalisierte Angebote. Ob Google dafür Geld verlangen wird, steht noch nicht fest, wie es bei Reuters heißt.

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