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Google-Streetview-Kamera zum Selberbauen

Technology will es ab sofort möglich machen, selbst Panoramabilder von Straßen und Plätzen in Google-Streetview-Manier zu fotografieren. Dazu bietet das hessische Unternehmen eine Google-Streetview-Kamera zum Selberbauen an. Das DIY-Streetview-Kamera-System beinhaltet neben der 360-Grad-Kamera einen kleinen Server, mit dem die Bilder zusammengefügt und mit Geo-Informationen ausgestattet werden, sowie eine Player-Software, die das Posten und Anschauen der Bilder auf Websites ermöglicht.

Google-Streetview-Kamera zum Selberbauen

Streetview-Kamera à la Google

Die selbstgebaute Google-Streetview-Kamera kann entweder auf den Dachgepäckträger montiert oder auf einem Rucksack befestigt werden. Die Kamera knipst alle 3 Sekunden ein Foto von der Umgebung. In der Panoramaansicht sind freilich Dachgepäckträger oder Rucksack ausgespart. Die maximale Auflösung der Fotos beträgt 7.500 x 3.750 Pixel. Der Umgang mit der DIY-Streetview-Kamera soll in wenigen Stunden erlernbar sein, heißt es im Cnet Crave Blog. Die Verarbeitung der 30-Megapixel-Bilder ist dann schon etwas komplizierter, dem User stehen aber eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie ein Testprojekt zum Üben zur Verfügung.

Langen nach Besuch der DIY-Google-Streetview-Kamera

Der Akku der Google-Streetview-Kamera hält vier Stunden, das SD-Karten-Set soll für einen Foto-Einsatz von 6 Stunden reichen. Eine Fernbedienung sorgt dafür, dass die Aufnahmen auch aus dem Innenraum des Autos gestartet werden können. Die Fernbedienung warnt den User auch, wenn sich die SD-Card-Kapazität dem Ende zuneigt. Dank eines eingebauten GPS-Moduls wird bei der Aufnahme der Bilder erfasst, wo sich die Kamera zu diesem Zeitpunkt befunden und in welche Richtung sie geknipst hat. Diese Informationen werden später zu den zusammengefügten Bildern hinzugefügt.

Google-Streetview-Kamera nicht für Privatuser

Das DIY-Streetview-System ist leider nicht für den Privatanwender gedacht. Zwar gibt Technology keine Informationen zum Preis für die Google-Streetview-Kamera zum Selberbauen. Als potenzielle Kunden sieht Streetview Technology-Chef Jan Martin Mantkowski gegenüber Crave aber vor allem Länder, in denen sich die Google-Streetview-Autos wahrscheinlich in naher Zukunft nicht blicken lassen, Kartendienst-Anbieter oder Geländevermesser. Also eher nichts für den kleinen Geldbeutel.

Streetview Technology hat aber auch einen Aufnahme-Service im Angebot, bei dem Mitarbeiter des Unternehmens auf Wunsch die Umgebung aufnehmen, die Bilder bearbeiten und online zur Verfügung stellen. Die Preise hier starten „schon“ ab 300 US-Dollar. Dafür braucht man sich dann aber nicht mit - ob der Verletzung ihrer Privatsphäre - aufgebrachten Nachbarn herumzuschlagen, wie Google beim Start des Streetview-Dienstes in Deutschland.

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