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Google senkt Stromverbrauch im Rechenzentrum – mittels künstlicher Intelligenz

    Google senkt Stromverbrauch im Rechenzentrum – mittels künstlicher Intelligenz

(Foto: Google)

Mithilfe von künstlicher Intelligenz konnte Google den Energieverbrauch der firmeneigenen Rechenzentren verringern. Die zugrundeliegende Technik stammt von dem 2014 übernommenen Startup Deepmind.

Deepmind: Google macht die firmeneigenen Rechenzentren durch den Einsatz von KI energieeffizienter. (Foto: Google)
Deepmind: Google macht die firmeneigenen Rechenzentren durch den Einsatz von KI energieeffizienter. (Foto: Google)

Deepmind: Google nutzt KI, um Energie zu sparen

Im Jahr 2014 hat Google nach eigenen Angaben 4.402.836 Megawattstunden Strom verbraucht. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von mehr als 1,4 Millionen deutschen Privathaushalten. Ein Großteil des Energieverbrauchs dürfte auf Googles Datenzentren entfallen. Auch wenn die schon jetzt vergleichsweise energieeffizient arbeiten und zunehmend durch erneuerbare Energiequellen versorgt werden, sieht der Konzern nach wie vor Verbesserungspotenzial in diesem Bereich.

Genau dieses Potenzial soll jetzt von einer künstlichen Intelligenz (KI) freigelegt werden. Wie Bloomberg berichtet, nutzt Google dazu die Technologie des 2014 übernommenen Startups Deepmind. Die darauf aufbauende Software kontrolliert mehr als 120 Variablen innerhalb der Rechenzentren. Dazu sollen Kühlungssysteme, Lüfter, Fenster und auch die Server selbst gehören. So soll das System selbstständig Einsparpotenziale entdecken und ausnutzen können.

Deepmind: Google macht die firmeneigenen Rechenzentren durch den Einsatz von KI energieeffizienter. (Foto: Google)

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KI im Rechenzentrum: Google will noch weiter gehen

Die Deepmind-Technologie soll den Stromverbrauch bereits um mehrere Prozentpunkte verringert haben. Da das System funktioniert, wollen die Macher jetzt herausfinden, wo es der Software noch an notwendigen Informationen fehlt, um noch effizienter zu arbeiten. Dazu könnte das Deepmind-Team dann beispielsweise zusätzliche Sensoren an verschiedenen Stellen in den Google-Rechenzentren anbringen.

Interessant an der Sache ist auch, dass Google durch die Energieeinsparung einen ungewöhnlichen Weg entdeckt hat, um zumindest einen Teil der 400 Millionen britischer Pfund einzunehmen, die das Unternehmen 2014 für Deepmind bezahlt hat. Außerdem könnte der Suchgigant so schneller sein Ziel erreichen, alle Rechenzentren durch erneuerbare Energiequellen anzutreiben. Nach aktuellem Stand soll dieses Ziel bis 2025 realisiert werden.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Warum Strom in Deutschland durch Machine Learning billiger werden könnte“.

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