Nach Angaben der New York Times wird an dem Google TV-Projekt schon mehrere Monate gearbeitet, bisher aber im Verborgenen. Die Aufgabenverteilung dürfte dabei relativ klar sein: Google kümmert sich um die Entwicklung der Software für das Interface und einer SDK, Intel steuert die Atom-Prozessoren für die Settop-Boxen bei und Sony entwirft die Hardware. Mit im Boot sitzt auch noch Logitech zur Entwicklung von Peripheriegeräten wie Tastaturen und Fernbedienungen.
Auch was die Ziele angeht braucht man nicht allzu viel Fantasie: Google möchte seine Dienste auch von der Fernseh-Couch aus, ohne Computer erreichbar machen. Intel könnte die Verbreitung der Atom-Prozessoren bei den Heimanwendern vergrößern und Sony hätte mit optimierter Hardware einen neuen USP im harten Konkurrenzkampf der TV-Hersteller.
Wie sehr die Pläne auf Gegenliebe der Anwender treffen, wird sich dann womöglich schon im Sommer zeigen. Dann nämlich könnten die ersten Settop-Boxen mit Google TV in den Handel kommen.
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