Am Freitag wurde die Googles Übernahme von AppJet, dem Unternehmen hinter dem kollaborativen Onlineeditor EtherPad, offiziell bestätigt. Nur einen Tag später ließ man dann bereits verlauten, man wolle EtherPad als Open-Source-Projekt freigeben. Dabei schien dieser Schritt nicht unbedingt geplant, sondern vielmehr der zahlreichen verärgerten Kommentare auf die Übernahme-Bestätigung geschuldet.
Zum Hintergrund: Googles Gründe für die Übernahme von EtherPad bestanden nicht etwa darin, das durchaus populäre Tool selbst weiterzuentwickeln. Es ging wohl einzig und allein darum, die Erfahrungen und Kenntnisse der EtherPad-Entwickler für das Google-Wave-Developer-Team zu gewinnen. Eine naheliegende Entscheidung, geht es bei beiden Tools doch um die Umsetzung einer Lösung zur Real-Time-Kommunikation.
Allerdings hatte man wohl nicht mit so großen Protesten von Seiten der EtherPad-Nutzer gerechnet. Die hatten sich massiv über das Abschalten von EtherPad beschwert und Google hat daraufhin recht schnell reagiert und will den Onlineeditor nun also als Open-Source-Projekt der Community übergeben. Man darf gespannt sein, ob sich genügend Entwickler finden, die das Projekt auf eine gesunde Basis stellen und eine langfristige Weiterentwicklung gewährleisten können.


















[...] Ein Artikel bei t3n über die zukünftige Situation von Etherpad nach der übernahme durch [...]