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Google+ Unternehmensseiten: So sollten sie wirklich aussehen

Google+ Unternehmensseiten: So sollten sie wirklich aussehen

Die Google+ Unternehmensseiten sind gerade mal zwei Wochen am Start und dennoch warten viele Unternehmen schon sehnsüchtig auf die ersten Verbesserungen. Wie die Pages aussehen könnten und welche Funktionen sie noch brauchen, damit sie gegen die Fanseiten von bestehen können, wollen wir in diesem Artikel zeigen.

Google+ Unternehmensseiten: So sollten sie wirklich aussehen

Google+ Unternehmensseiten müssen aufholen

Keine Frage, der Vergleich der Google+ Unternehmensseiten mit den Fanpages von Facebook ergibt derzeit noch einen Klassenunterschied. Die Social-Media-Verantwortlichen für Marken und Unternehmen hätten sich gleich zum Start einige Dinge mehr gewünscht, doch die Google+ Unternehmensseiten werden sicher nicht auf dem aktuellen Stand bleiben. Mit den Badges für Google+ Pages hat bereits ein Werkzeug zur Fangewinnung vorgestellt. Jetzt geht es in den kommenden Wochen und Monaten darum, den Abstand zu den Unternehmensseiten bei Facebook kontinuierlich zu verkürzen.

Wie sollten die Google+ Unternehmensseiten aussehen?

Einige interessante Ideen zur Verbesserung der Google+ Unternehmensseitenhat Falk Ebert auf „Gefahrgut“ vorgestellt. Sehr elegant ist dabei beispielsweise die Lösung für das Problem mit der Administration der Pages, weil sie in dem vorgestellten Konzept gleich mit einer weitreichenden Erkenntnis verknüpft wird. „Menschen wollen mit Menschen reden, nicht mit Unternehmen, schreibt Ebert sehr richtig und schlägt vor, offizielle Sprecher für eine Page einzusetzen, die diese auch gleichzeitig administrieren können.

Das Konzept für bessere Google+ Unternehmensseiten von Falk Ebert sieht unter anderem „Unternehmenssprecher“ vor (Bild: Gefahrgut).

Sie würden an prominenter Stelle platziert und geben einem Unternehmen oder einer Marke ein Gesicht. Meist gibt es in den Unternehmen, die im Social Web aktiv sind, sowieso schon Markenbotschafter, die mit ihren persönlichen Profilen ihren Arbeitgeber repräsentieren. Das sollten sie auch offiziell machen können, schreibt Ebert weiter, denn so wüssten die Nutzer auch gleich, mit wem sie eigentlich interagieren.

Um den ansonsten anonymen Mitarbeitern und damit auch gleichzeitig dem Unternehmen noch mehr Gesicht zu geben, schlägt Ebert einen eigenen Tab für Mitarbeiter vor. Dort würden dann alle Beiträge der Mitarbeiter aggregiert, also auch die nicht offiziellen, persönlichen Meinungen. Um hier Ängste und Vorbehalte zu zerstreuen, sollten diese Posts dann auch mit einer optionalen Freigabe aggregiert werden. Im Klartext würde das bedeuten: Wenn das Unternehmen oder auch die Mitarbeiter nur ausgesuchte Posts aggregieren wollen, sollte dies über eine Freigabe beispielsweise in einem Dashboard möglich sein.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Dinge, die die Google+ Unternehmensseiten dringend benötigen. Die fehlenden Vanity-URLs sollte Google zusammen mit einem Verfahren zur Überprüfung der Legitimierung der Nutzung von Markennamen angehen. Bislang gilt es hier schnell zu sein und sich den Firmennamen oder die Marke als Page zu sichern.

Ein echter Zugewinn wäre auch eine Verknüpfungsmöglichkeit mit Google Analytics. Mit der zunehmenden Diversifizierung des Social Webs wird es für Unternehmen immer wichtiger zu erkennen, wo ihre Märkte am besten zu erreichen sind. Das wird ohne Mithilfe von Google bei den Pages nur schwer möglich sein. Auch hier ist Facebook mit den Insights noch einige Schritte voraus.

Auch eigentlich so banale Dinge wie eine umfangreiche API, die dann auch den Social Media Dashboards den Zugriff auf Google+ ermöglicht, Landingpages für Neubesucher, multimediale Microsites und einen RSS-Feed, sollte Google bald bereitstellen. Einen offiziellen RSS-Feed wird es aber vielleicht nie geben. Dafür gibt es bereits eine inoffizielle Lösung, die auch für Google+ Unternehmensseiten funktioniert - wie genau das geht, erklärt uns Sergej Müller in einem Gastbeitrag.

Weitere Ideen für Google+ Unternehmensseiten in der Übersicht

  • Hangouts auf Pages mit mehr als 10 Empfängern
  • Verknüpfung mit Google Places
  • besseres Circle-Management über definierbare Interessen
  • direkte Antworten auf Kommentare
  • Integration der Blogplattform Blogger
  • Option für einen Bereich, auf den eingekreiste Nutzer posten können

Was fällt euch noch ein oder was fehlt euch bei den Google+ Unternehmensseiten noch besonders?

Weiterführende Links zum Thema Google+ Unternehmensseiten:

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4 Antworten
  1. von Tobias Gillen am 22.11.2011 (14:01 Uhr)

    Hey,

    Es es fehlt definitiv ein RSS-Reader für das eigene Blog - ähnlich wie bei Facebook!
    Dürft gerne hinzufügen: tobiasgillen Blog auf G+

    Lieber Gruß!

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  2. von Magnus Schulz am 22.11.2011 (14:34 Uhr)

    Die Fotos der Seiten werden nicht in den Piicasa Webalben angezeigt und können deshalb auch nicht sortiert werden.

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  3. von Circlinside am 22.11.2011 (18:27 Uhr)

    Es fehlt wirklich noch seeeeehr viel!
    Aber man bedenke, dass Facebook die Pages auch erst relativ spät eingeführt hat. Bin mir sicher, dass in Relation zum Launchdatum der Plattform Google viel schneller sein wird.

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  4. von medienunivers am 18.04.2012 (14:41 Uhr)

    Danke für die Tipps, von der Optik und dem Aufbau stimme ich voll und ganz zu. Aber bei den Unternehmensseiten sollte auch die SEO im Vordergrund stehen. Was nützt die schönste Seite, wenn Sie niemand findet. Weiterhin fehlt in dem Artikel ein Hinweis, wie häufig die Seite aktualisiert/ ergänzt werden soll. Trotzdem guter Artikel, gerade für Einsteiger.

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