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7 Dinge, die du über Googles großes Update wissen solltest

    7 Dinge, die du über Googles großes Update wissen solltest

Das große Google-Update für die mobile Suche. (Grafik: Shutterstock)

Google gibt sich erstaunlich offen: Schon seit über einem Monat steht der Termin für das nächste große Update, das laut eigener Aussage mehr Einfluss hat als Pinguin und Panda.

Die Bedeutung mobil optimierter Websites ist seit langem kein Geheimnis mehr, doch am 21. April will Google zu drastischen Maßnahmen greifen. Die SEO-Szene spricht vom „Mobilegeddon“. Welche Fragen sich Webmaster jetzt stellen sollten um die Rankings der eigenen Website zu sichern, klärt dieser Artikel – und liefert zugleich die passenden Antworten.

1. Was passiert am 21. April?

Fest steht, wir kennen kaum Details. Klar ist nur, dass Google für den 21. April ein großes Update plant, das Websites ohne mobile Ansicht mit schlechteren Rankings droht. Laut offizieller Aussagen gehört auch die stärkere Integration von Applikationen zu den anstehenden Neuerungen. Google will in den Suchergebnissen zukünftig häufiger passende „Deeplinks“ setzen.

2. Was genau bedeutet das?

Auf unserer Suche nach der Antwort auf diese Frage, begegnen wir allerlei Vermutungen. Einige klingen plausibel, andere nicht. Cindy Krum von MobileMoxie vermutet in einem Artikel auf Moz.com, Google starte einen neuen Crawler speziell für mobile Seiten und Apps. Er sei der Anfang eines mobilen Index, der neben Websites auch Inhalte klassischer Apps enthält.

„Ob der mobile Index kommt, ist noch völlig unklar.“

Mit dem neuen Crawler wäre Google laut Krum in der Lage, besser mit JS- und CSS-Dateien umzugehen und könne darüber hinaus Android-Apps crawlen. Der mobile Index würde dadurch vermehrt direkte Links auf einzelne „Unterseiten“ von Applikationen enthalten und diese in Suchergebnissen ausliefern.

Von offizieller Seite gibt es dazu aber bisher keine klaren Aussagen. Google-Mitarbeiter Gary Illyes erklärte auf der SMX West, man habe Pläne für einen mobilen Index und ein Team, das daran arbeite. Wie weit die Entwicklung sei, wollte er allerdings nicht sagen. Es ist demnach völlig unklar, ob Google am 21. April einen mobilen Index startet oder den bestehenden Index erweitert.

3. Wie groß wird das Update?

Laut Googles „Webmaster Trends Analystin“ Zineb Ait Bahajji haben die Änderungen am 21. April größere Auswirkungen auf die Suchlandschaft als Panda und Pinguin. Wir sprechen also durchaus von relevanten Änderungen. Krum vermutet auf Moz, dass die Auswirkungen bei Suchen unter Android größer sind als bei Suchen über iOS. Größtes Merkmal wären ihr zufolge die für Google besser crawlbaren Deeplinks unter Android OS.

4. Woher weiß ich, ob meine Website laut Google für mobile Websites optimiert ist?

Ob eine Webseite auf mobilen Geräten funktioniert, entscheidet Google auf Ebene der Unterseiten – nicht global für die gesamte Website. Die eigene Internetseite können Webmaster vor dem Update mit einem Tool prüfen, das nach Eingabe der URL eine automatische Analyse startet und Hinweise zur Optimierung gibt. Weitere Informationen liefern darüber hinaus die Google Webmaster Tools im sogenannten „Mobile Usability Report“ (dt. „Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“).

5. Gibt es Unterschiede zwischen Subdomains und Responsive Webdesign?

„Responsive Websites habe keine Vorteile gegenüber Subdomains!“

Google-Mitarbeiter Gary Illyes betonte in einer Q&A-Session, eine Website mit responsivem Design hätte im Vergleich zu einer dedizierten mobilen Website keine direkten Vorteile. Etwas ähnliches zeichnete sich bereits nach dem Rollout des „Mobile-Friendly“-Tag ab. Seitdem haben Subdomains (bspw. m.website.de) an vielen Stellen bessere Rankings erhalten, heißt es auf Moz.

6. Hat eine schlecht optimierte Seite negativen Einfluss auf Desktop-Rankings?

Wenn eine Website nicht auf Mobilgeräte optimiert ist, habe das laut Aussage von Googles Zineb Ait Bahajji auf der SMX Munich keinen Einfluss auf dessen Rankings bei einer Suche über andere Geräte. Es ist aber durchaus denkbar, dass die bessere Nutzererfahrung bei einer für mobile Endgeräte optimierten Website indirekt zu positiven Signalen und damit besseren Rankings führt.

7. Wie schnell registriert Google, dass meine Website für Mobilgeräte optimiert ist?

Sobald der neue Algorihtmus aktiviert ist, prüfe Google die Websites bei jedem Crawling auf alle relevanten Faktoren, darunter auch die mobile Optimierung. Anders als bei Panda oder Pinguin müssen Webmaster nach Änderungen demnach nicht bis zum „nächsten großen Update“ warten, erklärt John Mueller von Google. Google registriert sie beim Crawlen automatisch und passt die Rankings an.

Wie lautet deine Prognose für den 21. April?

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15 Reaktionen
OnpageDoc
OnpageDoc

Ich sage es mal so: Wer sich bislang nicht um eine mobil-freundliche Seite gekümmert hat, für den wird sich weiterhin nicht viel ändern weil davon auszugehen ist, dass sich die meisten Besucher solche Seiten gar nicht mehr ansehen und diese wieder verlassen.
Alle die sich vorbereiten, werden von Google belohnt und ab morgen mit ihren mobil-freundlichen Seiten auf dem Smartphone & Co. besser gefunden werden. Wie schon oben erwähnt: Längst überfällig wenn man bedenkt, wie viele den Traffic bereits über mobile Geräte erhalten.
Wer besser agieren, statt reagieren möchte, kann sich gerne unsere Checkliste ansehen: http://www.onpagedoc.com/Mobile-Friendly-Update

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Andrea Anderheggen
Andrea Anderheggen

Meiner Meinung nach geht es bei Google sehr oft um die Logik hinter Google selbst: Google’s oberstes Ziel besteht darin, relevante Suchergebnisse zu liefern. Daher auch der Google Quality Score, den es schon seit vielen Jahren gibt.

Jetzt muss man sich die Frage stellen: Welche Seiten sind denn mobil (und auch sonst) relevant? -

Dazu gibt es natürlich dutzende, wenn nicht hunderte Kriterien, die Google versucht, möglichst geheim zu halten (aus verständlichen Gründen).

Logisch gesehen sollte aber eine Website, die dedizierte native Apps anbietet und die im Playstore von Google und im App Store noch stärker von Apple geprüft werden, auf eine höhere Qualität hinweisen und damit an Relevanz gewinnen. Ich kann mir deshalb sehr gut vorstellen, dass Apps positiv bewertet werden. Das ist doch eine sehr einfache Methode „billige Fakeseiten“ von echten, qualitativ hochwertigen zu unterscheiden.

Was mobile Webseiten vs. Responsive anbelangt, ist die Sache auch logisch: Google wird langfristig die Strategie bevorzugen, die eine höhere Conversion von Besuchern zu Bestellungen oder einem anderen Ergebnis / Call-To-Action anbelangt. Denn dadurch wird ja auch Online-Werbung lukrativer und damit Google’s Kerngeschäft.

In unserem Bereich (eCommerce) können wir bei Shopgate ganz klar zeigen, dass eine dedizierte mobile Webseite (Subdomain mit m.dot) eine höhere Conversion Rate bringt; ca. das Dreifache! Denn Responsive Design ist „nur“ eine Anpassung des Designs. Der Kontext der mobilen Internetnutzung (der mobile Use Case) ist aber eben auch ein anderer, schneller und fokussierter.

Für mobile Kunden muss alles viel schneller und einfacher gehen. Das fängt beim Laden der Bilder an, geht über die Navigation und hört beim Bedarf nach One-Click-Checkout Methoden an früher Stelle auf. Daher setzen auch alle grossen Player (Ebay, Amazon, Zalando) und - ja - Google selbst, immer auf Subdomains und native Apps; also auf eine dedizierte mobile Strategie.

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Haberl
Haberl

Test auf Mobilfreundlichkeit wurde bestanden! Da kann das Google Update kommen. Die größere Relevanz von Deeplinks halte ich für sinnvoll.

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Bibo von Auszeitnomaden
Bibo von Auszeitnomaden

Da sind wir ja mal gespannt was passiert. Im Großen und Ganzen sind wir vorbereitet. Wird sicher interessant !

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elexpress
elexpress

Brand und Local Ergebnisse sollen nach aktuellen Meldungen vom Updates ausgeschlossen sein.

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Mehrfaches Erben
Mehrfaches Erben

Erstmal sehen was kommt.
Erfahrungsgemäß kriegt man auf Handies etwas andere Ergebnisse als am Desktop. Eine relevante Entscheidung wäre, ob SmarTVs mit 60" und FullHD oder UHD1(4k) als mobil gelten oder nicht oder responsiveness in diesem Fall belohnt werden sollte oder nicht. Da man oft mit Fernbedienung oder Tastatur auf den Beinen bedient ist man dort auch handy-capped so das Bedien-Erleichterungen ganz nett wären.
Vom Desktop erbt man den großen Screen und Auflösung aber vom Handy und Tablett bzw. TV/Settopbox die schlechte Bedienung. Mehrfaches Erben heisst das bei Objektorientierung.

Ob man wirklich mit 2G/3G ins Netz geht ist dann noch ein weiteres Selektionskriterium für die Sortierung der Suchergebnisse.
In vielen Ländern mit viel mehr Einwohnern als hier also viel mehr Google-Suchanfragen gibts kein Desktop sondern 2G/3G sind das Internet:
http://t3n.de/magazin/burma-smartphones-freiheit-238213/
Oder 4G/5G wie in guten Ländern wie Südkorea und Japan wo die Leute Youtube offline am Phablett ihre Serien gucken dürfen.

heise veröffentlicht gelegentlich Zahlen über die Browserverteilung. So gesehen wäre mal interessant wer und was mobil gesucht wird.
Dann würden die Firmen vielleicht endlich bitte mal Telefon-Nummern oder Gps-Positionen und Termine als MicroFormate eintragen damit man gleich damit weiterarbeiten kann.
So weit ist das Netz nach 25 Jahren aber leider immer noch nicht...
Wenn ein Kunde in den Laden kommt, kriegt man mit was er will. Was ein Handy|SmarTV|Tablett / Mobilfunk|WiFi-Nutzer will, und wie relevant diese Kundengruppen sind, kriegt man nicht so sehr mit.

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Peterzburg
Peterzburg

Danke fuer den Link - funktioniert alles! Screenshot:

Test auf Optimierung für Mobilgeräte
ANALYSIEREN
Großartig! Diese Seite ist für Mobilgeräte optimiert.
So sieht der Googlebot diese Seite

Diese Seite nutzt 5 Ressourcen, die von der robots.txt-Datei blockiert werden.

Sieht dieser Screenshot falsch aus? Informationen zur richtigen Darstellung der Seite für den Googlebot
Ressourcen ansehen

Weitere Informationen zu für Mobilgeräte optimierten Seiten

Wenn Sie mehr über mobile Website erfahren möchten, lesen Sie unseren Leitfaden für Mobilgeräte für Webmaster oder die Grundsätze des Website-Designs auf Web Fundamentals.

Verwenden Sie die Webmaster-Tools von Google?

Um zu überprüfen, wie viele Ihrer Seiten als für Mobilgeräte optimiert gelten, melden Sie sich in Ihrem Webmaster-Tools-Konto an.

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E.
E.

Vor allen Dingen kommt das Jahre zu spät. Mittlerweile haben die Smartphones HD-Ansicht.

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Baba
Baba

Und eine Telefonfunktion.

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E.
E.

:D Beinah vergessen.

R
R

HD ja, aber der Viewport betraegt trotzdem meist 360px.

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E.
E.

Also zum Beispiel zeigt mir das iPad 1 (768 Pixel bei 132 ppi) die kleinere Version einer Website an, als das iPad Mini mit Retina (1536 Pixel bei 326 ppi). Zwar ist das iPad Mini kleiner, aber der Browser zählt hier nur die Pixel. Deshalb ist es meiner Meiungung um Jahre zu spät, responsive Websiten mehr Ranking zu versprechen.

E.
E.

Hallo R. Wie meinst du das genau :) Dachte der Browser erkennt nicht mit welcher ppi die Website dargestellt wird.
1080 bleiben 1080 Pixel egal ob auf einem 24Zöller oder auf einem 400ppi Smartphone. Oder?
Danke schonmal für die Antwort :)

mindbreaker
mindbreaker

Jetzt kommen die meisten mit ihren total veralteten Webseiten und wollen diese aktualisiert haben. Für uns WebDeveloper ist das eine feine Sache. Bin gespannt, was am 21. wirklich dann passiert.

Der Countdown läuft: http://www.wrel.de/mobile-friendly/

Lg Tom

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Andreas AT
Andreas AT

Na da wird ja noch sehr viel ins Blaue hinein geraten. Man kann nur abwarten und nach dem 21. April schauen was es mit dem Update auf sich hatte. Seine Seiten für Mobilgeräte zu optimieren ist aber ja so oder so sinnvoll.

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