Das neue "Search-based Keyword Tool" soll Websitebetreibern die Schaltung von Online-Werbung erleichtern und sie gleichzeitig effizienter machen. Das Tool scannt dazu den Content einer Seite und filtert häufig benutzte Suchbegriffe heraus. Diese Keywords können dann zum Beispiel in Form einer AdWords-Kampagne eingesetzt werden, wobei das Keyword Tool bestehende Kampagnen und deren Keywords in die Analyse miteinbezieht.
Die Suche nach geeigneten Keywords für die Verknüpfung mit Online-Werbung ist häufig relativ schwierig. Die Suchbegriffe, die ein Webmaster selbst eingeben würde um relevante Ergebnisse zu erzielen, lassen nur selten auch Rückschlüsse auf die von der breiten Masse genutzten Begriffe zu. Google kennt diese Suchbegriffe natürlich sehr viel besser und bietet diese Daten nun quasi als "Rückwärtsuche" an. Statt durch die Eingabe eines Suchbegriffs auf relevante Websites zu verweisen, durchsucht das "Search-based Keyword Tool" die Seiten nach hochrelevanten Suchbegriffen für den enthaltenen Content. Und dabei werden bisherige Keywords aus bestehenden Kampagnen ignoriert.
Interessant wird die Arbeit mit dem "Search-based Keyword Tool" vor allem für größere Websites mit einigen Unterseiten. Hier können einzelne Keywords selektiert werden, die dann gezielt mit ganz bestimmten Unterseiten verknüpft werden.



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2 Answers
von Martin Schröder 28.11.2008 (13:22Uhr) 1.
Das Interesse von Google an mehr Offenheit liegt meiner Ansicht nach auf der Hand: Google hat nichts davon, wenn die Werbetreibenden Anzeigen schalten, die nicht effektiv auf die Suchbegriffe der Google-Nutzer zugeschnitten sind. Denn je besser die Anzeigen zu den gesuchten Begriffen passen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auf eine Anzeige geklickt wird (und desto größer ist Googles Umsatz). Als Werbetreibender ist man aber schon auf Informationen von Google angewiesen, welche Begriffe die Nutzer denn nun tatsächlich suchen (klar, einiges kann man sich ja auch denken, aber häufig liegt man eben doch daneben, wenn man einfach nur von seinem eigenen Suchverhalten ausgeht).
von jati 28.11.2008 (13:35Uhr) 2.
Ein interessanter Gedanke: Google ist durch AdWords gezwungen (oder motiviert), mehr Informationen rauszugeben. Gut für Suchmaschinen-Optimierer.