Google Voice Google erfindet das Telefonieren neu

(von Falk Hedemann) Rund zwei Jahre nach der Übernahme der Telekommunikationsfirma GrandCentral stellt eine umfangreiche Telefonie-Lösung mit dem Namen „Google Voice" vor. Sie bietet zahlreiche Features, die für alle „Viel-Kommunizierer“ spannend sein dürften. Im Zentrum  steht die eine Telefonnummer, über die alles läuft. Dazu gibt es manches nützliche oder auch erstaunliche Extra: Sprachmitteilungen kann man in Text umwandeln, SMS-Nachrichten werden zentral gespeichert und lassen sich durchsuchen und auch Konferenzgespräche mit mehreren Nutzern sind möglich. Und das alles ist (wie von Google gewohnt) kostenlos.

Klar wird sehr bald: Google Voice ist nicht einfach ein neues Etikett für das ehemalige GrandCentral. Google hat die Telefon-Management-Lösung vielmehr in den vergangenen Monaten von Grund auf neu entwickelt und mit weiteren Funktionen angereichert. Heraus gekommen ist so ein mächtiger Service. Wichtigster Nutzen für den Anwender: Statt sich mit vielen unterschiedlichen Angeboten von verschiedenen Wettbewerbern ein komplettes Servicepaket im Bereich Telekommunikation zusammenbasteln zu müssen, bekommt man mit Google Voice ein umfassendes Komplettpaket. Und das ist drin:

Eine Nummer für alle für alle Dienste

Die Inbox ist die Schaltzentrale von Google Voice

Die Inbox ist die Schaltzentrale von Google Voice

Einen der größten Vorteile von GrandCentral hat Google auch für Voice übernommen. Die Nutzer erhalten eine Telefonnummer über die sie alle Anrufe aus dem Festnetz, Mobilfunk und auch Internet-Telefonie (VoIP) abwickeln können. Der praktische Nutzen: Bei jedem Anruf klingelt sowohl das Handy als auch der Festnetzapparat und man hat so ständig alle Kommunikationsaktivitäten im Griff. Die US-Nutzer können via Google Voice sogar kostenlos innerhalb der USA telefonieren. Ob dieser Service auch in Europa und in Deutschland angeboten wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Nächster Punkt: Voicemails. Auch der Anrufbeantworter kann bei Google Voice einige besondere Tricks.

 Google Voice: Google erfindet das Telefonieren neu

Weitere Artikel zu Google

6 Antworten

  1. von Storz 12.03.2009 (15:49Uhr) 1.

    Klar, ich möchte DRINGEND, dass Google meine Telefongespräche AUCH noch unter seinen Fittichen hat. #datenkrake (Hat eine Krake Fittiche? whatever... )

  2. von Google Voice - Der naechste Knaller von… 12.03.2009 (19:09Uhr) 2.

    [...] Google Voice bietet dem Benutzer eigentlich alles was man sich rund ums telefonieren vorstellen kann. Nebst dem, dass man nur eine Nummer für alle möglichen Dienste braucht, wird man mit Google Voice auch kostenlos in den USA telefonieren können. Sehr schön beschrieben werden die Features im t3n Magazin. [...]

  3. von Steffen 13.03.2009 (12:30Uhr) 3.

    Ich finde Googles Ideen sehr innovativ. Eine Plattform für alles ist ein Gedanke, der auch viel Kosten sparen kann. Aber was passiert wirklich mit unseren Daten? Werden wir zum gläsernen Menschen und verschiebt sich unsere Kultur Richtung "Google"?

    Im kleingedruckten von Google-Analytics steht z.B., dass Daten in die USA übertragen werden. Doch wohin werden unsere Telefongespräche "noch" übertragen? Wenn alles auf sicheren Beinen steht, ist die Idee großartig. Es ist aber auch eine Gefahr wie bei den großen deutschen Shopping-Centern dar. Alle kleinen Anbieter werden sich dagegen leider nicht behaupten können. Es ist der Weg Richtung "Googlezon".

  4. von nikki 13.03.2009 (13:34Uhr) 4.

    absolut genialer zug! 100% werden die massen darauf abfahren. datenschutzrechtlich vielleicht nicht so gut, dass google nochmehr einsackt, aber brilliant eben! aus meiner sicht eine KILLERIDEE!

  5. von Google Voice: Auf zu einem neuen Marktbe… 15.03.2009 (12:07Uhr) 5.

    [...] Extras gibt es viele, so yeebase.com: “Sprachmitteilungen kann man in Text umwandeln, SMS-Nachrichten werden zentral gespeichert und [...]

  6. von t3n-Linktipps: SkypeKit, Werbevermarktun… 23.06.2010 (15:45Uhr) 6.

    [...] über 15 Monaten hat Google seine revolutionäre Telefonie-Lösung Google Voice vorgestellt, jetzt ist sie für alle freigegeben worden. „Für alle“ meint dabei aber lediglich alle Nutzer [...]

Du hast eine Ergänzung oder Frage zum Artikel? Teile sie jetzt mit!


(wird nicht veröffentlicht)