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Google Web Fonts Directory: Jetzt mit 100 weiteren Schriftarten, mehr Funktionen und besserer Übersicht

Entwickler, die bislang die Finger von Googles Web gelassen haben, weil das bisherige Interface - sagen wir - suboptimal war, können einen neuen Versuch starten. Das Web Fonts Team hat sein auf der I/O gegebenes Versprechen gehalten und das Angebot zu einem Verzeichnis um- und ausgebaut. Erfreulichste Neuerung dabei ist sicherlich die Aufstockung des Schriftenbestandes auf insgesamt 180 Fonts. Der Bestand ist jedoch zudem weit übersichtlicher und komfortabler zu handhaben.

Google Web Fonts Directory: Jetzt mit 100 weiteren Schriftarten, mehr Funktionen und besserer Übersicht

Google Web Fonts Directory: Vorerst noch parallel zum bisherigen Interface nutzbar

Das neue Interface des Google Web Fonts Directory setzt um, was sich Entwickler gewünscht hatten. Endlich ist es möglich, eigenen Text für die Preview zu verwenden, Schriften können nebeneinander verglichen werden und die Auswirkungen auf die Seitenladezeit werden beziffert.

Google Web Fonts Directory: Die Standarddarstellung eines einzelnen Satzes

Das alte Konzept stieß vor allem perspektivisch an seine Grenzen. Wesentlich mehr Fonts wären damit nicht sinnvoll zu verwalten gewesen. So war das primäre Ziel des Fonts Teams, das Interface so zu gestalten, dass es auch bei rasantem Zuwachs neuer Fonts immer noch eine leicht handhabbare und übersichtliche Schriftenauswahl und -verwaltung gewährleisten würde.

Google Web Fonts Directory: Schriftenauswahl ähnlich einem Onlineshop

Um aus der Vielzahl der angebotenen, übrigens durchgängig unter der Open Source Lizenz stehenden Schriftarten häufig verwendete in den einfacheren Zugriff zu geben, entwickelte das Google Team die sog. Collections. Hier könnt ihr Schriftarten dauerhaft sammeln. Dabei sind beliebig viele Sammlungen (Collections) möglich. So könnte man seine Collections nach Kunden oder Projekten benennen und hätte stets eine Referenz der verwendeten Web Fonts greifbar. Angelegte Collections können nicht im Fonts Directory gespeichert, sondern als Zip-File herunter geladen werden.

Collections arbeiten dabei ähnlich wie ein Warenkorbsystem in mehreren Schritten. Man legt Fonts hinein, kann sie dann gegeneinander testen und in Testlayouts implementieren und generiert zu guter Letzt die entsprechenden HTML-Codezeilen für die Verwendung.

Um die Suche nach Schriftarten zielgerichteter zu gestalten, implementierte das Google Team Vorschaumöglichkeiten für einzelne Wörter, einen einzelnen Satz oder einen kompletten Absatz. So lassen sich typische Usecases schnell und einfach prüfen.

Das neue Google Web Fonts Directory verdient auf jeden Fall einen langen zweiten Blick...

Folgend ein paar Screenshots des neuen Verzeichnisses:

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3 Antworten
  1. von Felix am 30.06.2011 (12:14 Uhr)

    hauptsache sie geht noch nicht im IE :D

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  2. von Patrick Baber am 30.06.2011 (12:28 Uhr)

    Cooler Artikel, aber ein kleiner Tippfehler: "Um die Suche nach Schriftwarten zielgerichteter..."

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  3. von Dieter Petereit am 30.06.2011 (12:58 Uhr)

    thx, ist korrigiert

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