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Suchmaschinen-Kampf: Google verliert größten Marktanteil seit sechs Jahren

Suchmaschinen-Kampf: Google verliert größten Marktanteil seit sechs Jahren

Good News für , Bad News für Google: Wie jüngste Zahlen belegen, befindet sich Yahoo im Suchmaschinenmarkt auf dem aufsteigenden Ast. hingegen lässt Federn. Schuld daran ist ein Deal mit .

Suchmaschinen-Kampf: Google verliert größten Marktanteil seit sechs Jahren

Google verliert Marktanteile. (Foto: © Shutterstock)

Yahoo wächst auf 10,4 Prozent Marktanteil – in 4 Wochen

In den USA kann Yahoo innerhalb weniger Wochen der Konkurrenz um Google wichtige Marktanteile abknüpfen. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
In den USA kann Yahoo innerhalb weniger Wochen der Konkurrenz um Google wichtige Marktanteile abknüpfen. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Quo Vadis, Yahoo? Im November sorgte der Internet-Pionier für Schlagzeilen, als er seine Suchmaschine durch einen Deal mit Mozilla standardmäßig in dessen Browser Firefox platzierte. War dieser Deal ursprünglich für die nächsten fünf Jahre ausgelegt, scheint er sich für Yahoo aber schon jetzt auszuzahlen. Wie der Analysedienst StatCounter mit Blick auf Traffic-Zahlen ermittelt hat, konnte Yahoo seinen Marktanteil innerhalb der USA seitdem um 40 Prozent steigern. Von 7,4 Prozent im November auf 10,4 Prozent im Dezember.

Suchmaschinenmarkt: Google lässt Federn

Angesichts der Dominanz, die Platzhirsch (75,2 Prozent Marktanteil) nach wie vor auf dem US-Markt hat, erscheint diese Entwicklung kaum relevant. Allerdings büßte der Internetkonzern aus Mountain View im Dezember gegenüber dem Vormonat (77,5 Prozent) entsprechende Marktanteile ein – der tiefste Stand seit sechs Jahren. Die Analysten von StatCounter sehen in dieser Entwicklung einen Zusammenhang mit dem von Yahoo und Mozilla geschlossenen Deal. Der Firefox-Browser wird aktuell von rund 14 Prozent aller US-Nutzer verwendet.

via www.wired.com

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11 Antworten
  1. von dermorzi am 09.01.2015 (08:01 Uhr)

    Täusche ich mich oder ist die Differenz zwischen 7,4% und 10,4%, nicht eigentlich 3%? Nur mal so rein rechnerisch. :D

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    • von David K. am 09.01.2015 (08:21 Uhr)

      Das kann nicht sein, du musst dich verrechnet haben

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    • von Peter Wilhelms am 09.01.2015 (11:36 Uhr)

      Du meinst Prozentpunkte.

      Einfaches Beispiel: Wenn ich 10% habe, und ich steigere diese 10% um 100%, habe ich hinterher 20% ;)

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      • von dermorzi am 09.01.2015 (11:51 Uhr)

        Das ist richtig, nur wurde der Artikel jetzt korrigiert, vorher stand dort das Yahoo sich um 2%, von 7,4% auf 10,4%, verbessert hat.

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    • von E. am 09.01.2015 (15:23 Uhr)

      Die Steigerung von 7,4 Prozent auf 10,4 Prozent beträgt 40,540540541%.

      Und wenn Yahoo nur einen Marktanteil von 0,2% gehabt hätte und diesen hätte steigern können auf 1%, dann wäre dies eine Steigerung von 500% gewesen.

      Aber wer sucht freiwillig mit Yahoo? Ist doch alles so lila.

      :D

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    • von E. am 09.01.2015 (21:00 Uhr)

      Ja den meinte ich, leider hörte die Verschachtelung der K. auf:
      "Das ist richtig, nur wurde der Artikel jetzt korrigiert, vorher stand dort das Yahoo sich um 2%, von 7,4% auf 10,4%, verbessert hat."
      Denn 3% oder 2% beides ist falsch.

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    • von E. am 09.01.2015 (21:09 Uhr)

      Aber ist auch nur ein Witz gewesen mit den Prozenten.
      Weil wie gesagt.. Die Worte "Suchmaschinenkampf" und "größte Anteile" hören sich aufgrund der 40% Steigerung von yahoo dramatisch an, aber google bleibt der Riese.
      Yahoo... - frage mich was die für den Deal hingeblättert haben. Die von Firefox müssen ja auch sehen wo sie bleiben.

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  2. von Roland am 09.01.2015 (09:32 Uhr)

    Leider nur in den USA

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  3. von Browsi am 10.01.2015 (02:48 Uhr)

    Feuerfuchs ist hat endlich mal den Hauptgeldgeber gewechselt, und das war wohl gut so. Denn der bisherige "Spender" hat ja ganz nebenbei einen eigenen Browser hochgezüchtet und diesen mit aller Marketingmacht zu einer großen Nummer werden lassen. Dadurch hat Feuerfuchs viel verloren und sich Jahrelang von denjenigen Leuten finanzieren lassen die in langsam aber sicher abtöten wollen. Hoffentlich gehts es im nun langsam wieder besser.

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