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Googles Herbstputz: Endgültiges Aus für Buzz, Jaiku, Labs und mehr

    Googles Herbstputz: Endgültiges Aus für Buzz, Jaiku, Labs und mehr
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Es überrascht nicht, dass Google weitere Services schließt. Es überrascht höchstens der Zeitpunkt. Bradley Horowitz, Produktmanager von Google+, erklärt in einem brandaktuellen Blogpost die Beendigung etlicher Services. Dabei sind Buzz und Jaiku.

Buzz: Nur noch ein paar Wochen verfügbar

“Es bedarf eines klaren Fokus auf die Zukunft, wenn man die Welt verändern will. Und der Vergangenheit gegenüber sollte man ehrlich sein.” Mit dieser teils ehrgeizigen, teils ehrfürchtigen Erkenntnis, erklärt Google+ Produktmanager Bradley Horowitz die jüngsten Einschnitte in das Diensteportfolio Googles.

Ausputz im Hause Google (Foto: donger / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Während die meisten Services ein klar definiertes Ende mit Datum erhalten, soll Buzz bereits innerhalb der nächsten Wochen beseitigt werden. Bestehender Content wird über das Google Profil des Benutzers weiterhin einsehbar sein. Ebenso können die Inhalte mittels Google Takeout runtergeladen werden. Die Erkenntnisse aus dem Buzz-Projekt kommen laut Horowitz jetzt dem Google+ Projekt zugute.

Google Buzz: Gestartet mit großen Ambitionen, jetzt am Ende

Jaiku sollte eigentlich weitergeführt werden. Fortentwicklung indes sollte nicht mehr erfolgen, der Code wurde Open Source. Bereits zum Zeitpunkt dieser Ankündigung hätte klar sein müssen, dass damit das Ende Jaikus besiegelt wurde. Denn gerade im Social Networking ist ein Featurerace im Gange, dass sogar rasanter Fortentwicklung bedarf. Jetzt ergreift Google die Konsequenzen. Jaiku schließt am 15.01.2012, immerhin fast drei Jahre nach der offiziellen Abkündigung. An Exportmöglichkeiten für die Benutzerdaten wird noch gearbeitet.

Jaiku: Bald Geschichte

Wie seit längerem angekündigt, geht am heutigen Tage Google Labs offline. Die Labs zu den einzelnen Produkten bleiben bekanntlich am entsprechenden Produkt bestehen, so etwa die Google Mail Labs.

Weitere abgekündigte Produkte sind Code Search, iGoogle Social, sowie das akademische Forschungsprogramm zu Google Search, das daraus bestand, dass einige wenige Forscher API-Zugriff auf die Suchmaschine erhielten. Zu guter Letzt werden die Websites boutiques.com und like.com durch die Google Produktsuche ersetzt.

Der Effekt, den die heutigen Ankündigungen zeitigen werden, dürfte minimal sein. Den spürbarsten Eingriff stellt noch die Einstellung von Buzz, dem Nachfolger des ebenfalls eingestellten Wave dar. Google+ wird man wohl als Nachfolger von Buzz bezeichnen dürfen. Hoffen wir mal, dass in diesem Kontext nicht aller guten Dinge drei sind…

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2 Reaktionen
Herbstputz
Herbstputz

In Abmahnistan darf man ja nichts ähnliches aufziehen und trotz Clouds kommt man bei manchen Sachen (CodeSearch) nicht an die Rechenpower von Google dran.
So gesehen ist es schade, das einige Projekte ohne Ersatz weg sind.

Die Meldung von Gestern mit dem API-Unverständnis in ganz Google zeigt, was von "wenn man die Welt verändern will" zu halten ist.
Das funktionierende Hauptprodukt ist die Suche und deren Vermarktung. 90% des Anderen ist leider oft nur Halbgar. Im Prinzip ist alles schlecht, was die Google-Manager nicht selber benutzen. Z.b. der Android-Appstore. Oder Android auf älteren Geräten aka Updategate.
Und noch Youtube und Mail funktionieren natürlich. Google+ funktioniert nach den Fehlschlägen Orkut und Wave nur weil die Boni davon abhängen und die Ehefrauen der Programmierer stressen würden wenn die Weihnachtsgeschenke und der Urlaub mickriger ausfallen als bei Microsoft oder Zynga.
Und die wollen die Welt verändern ?

Antworten
kukitom
kukitom

Wisst ihr was ich Schlecht finde? Das ich diese News schon vor 1 1/2 Stunden eingetragen habe und ihr sogar die Headline übernehmt.
Danke schön
Thomas
http://t3n.de/socialnews/story/18591

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