von , 28.01.2010

Datenschutz: Google wirbt für seine „Prinzipien der Privatsphäre“

Pünktlich zum International Data Privacy Day 2010 veröffentlicht Google seine „Prinzipien der Privatsphäre“. Mit den fünf vorgestellten Prinzipien möchte Google zum Ausdruck bringen, dass der Internetgigant vertrauensvoll mit den gesammelten Daten der Nutzer umgehe und sie nach eigener Darstellung nur zu deren Vorteil einsetze - „Don´t be evil“ eben.

„Wir handeln immer mit diesen Prinzipien im Hinterkopf“, erklärt Alan Eustace, Senior Vice President, Engineering & Research. Nun habe man sie auch öffentlich niedergeschrieben, um den Nutzern ein besseres Verständnis darüber zu ermöglichen, wie aus der Sicht eines Service-Anbieters mit der Privatsphäre der Nutzer umgeht.

Die fünf Prinzipien der Privatsphäre:

  1. Daten werden nur zur Bereitstellung von Produkten und Services für die Nutzer verwendet
  2. Alle Google-Produkte unterliegen „hohen Datenschutzstandards“
  3. Die Datenerfassung wird transparent gemacht
  4. Die Nutzern sollen Auswahlmöglichkeiten zum Schutz ihrer Privatsphäre erhalten
  5. Mit gespeicherten Daten wird „vertrauensvoll“ umgegangen

An den Prinzipien selbst ist natürlich nur wenig auszusetzen, die bisherige Umsetzung kann man aber auf jeden Fall kritisch betrachten. Gerade was die Transparenz der Datenerfassung angeht gibt es einigen Nachholbedarf, wie unter anderem dieses Beispiel zeigt. Auch in Sachen Auswahlmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre könnte Google in vielen Bereichen seiner Angebote sicher noch nachlegen.

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