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Facebook macht alle Profile öffentlich: Kein Schutz mehr vor fremden Blicken

Facebook macht alle Profile öffentlich: Kein Schutz mehr vor fremden Blicken

entfernt eine Funktion, die nach eigenen Angaben nur ein kleiner Teil der Nutzer für sich beansprucht hat. Dass das eigene Profil in der Graph Search nicht mehr ausgeschlossen werden kann, dürfte jedoch vielen Nutzern sauer aufstoßen.

Facebook macht alle Profile öffentlich: Kein Schutz mehr vor fremden Blicken

Facebook und die Graph Search: Jeder sieht jeden!

Facebook hat eine Funktion entfernt, die bei vielen Nutzern mit Sicherheit für einen mittelgroßen Aufschrei sorgen wird. Bislang war es ihnen erlaubt, das eigene Profil vor Suchanfragen innerhalb des Facebook-Kosmos zu verstecken. Schon im Dezember haben die Verantwortlichen dieses Feature für Nutzer ausgeschaltet, die es bis zu diesem Zeitpunkt nicht aktiviert hatten. Mit dem jetzigen Schritt ist es auch für alle anderen Nutzer soweit. Immerhin wird jeder Nutzer über die Privatsphäre-Änderung benachrichtigt. Ein weiterer Wermutstropfen: Die Anzeige in der Google-Suche ist und bleibt davon ausgeschlossen – viele haben die beiden Bereiche miteinander verwechselt.

Graph Search: Neue Privatsphäre-Einstellungen machen das Profil für jeden in der Facebook-Suche sichtbar. (Bild: Facebook Andreas Weck / Placelt by Breezi)
Graph Search: Die neuen Privatsphäre-Einstellungen machen das Profil für jeden in der Facebook-Suche sichtbar. (Bild: Facebook Andreas Weck / Placelt by Breezi)

Was viele nicht wissen: Die Einstellung bot auch im Vorfeld keine vollständige Privatsphäre. Zwar war das eigene Profil aus der Suche ausgeschlossen, allerdings konnte man über Likes, öffentliche Kommentare und Freundeslisten von gemeinsamen Kontakten auf das versteckte Profil stoßen. Facebook selbst hat mit der Einführung der Graph Search von Anfang an argumentiert, dass der Faktor, welche Inhalte man wie teilt wichtiger sei als die Frage, welche Personen auf das eigene Profil gelangen.

Im Klartext bedeutet das, dass man seine Inhalte bei Bedarf lieber nicht öffentlich teilen sollte, beziehungsweise mithilfe der Listenfunktion vor fremden Blicken schützt. Die Stammdaten werden zukünftig jedenfalls für alle innerhalb des Sozialen Netzwerks einsehbar sein. In unserem Artikel zur Privatsphäre innerhalb der Graph Search bekommt ihr ein paar Tipps an die Hand, wie ihr am besten mit der Facebook-Suche und ihren Informationen umgeht.

via futurezone.at

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7 Antworten
  1. von Yves am 11.10.2013 (11:04 Uhr)

    Genau darum habe ich noch immer einen leicht gefakten Namen auf Facebook!

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  2. von max am 11.10.2013 (12:27 Uhr)

    sehe ich genauso...
    "Im Klartext bedeutet das, dass man seine Inhalte bei Bedarf lieber nicht öffentlich teilen sollte"
    nein, ernsthaft? wer das noch nicht begriffen hat, hat auf facebook sowieso nichts zu suchen.

    wer denkt, dass man sich um seine eigene privatsphäre nicht kümmern braucht, sondern sie einem geschenkt wird ist selber schuld.

    genauso gut kann ich mich darüber beschweren, dass mich mein nachbar beim duschen beobachtet...dabei müsste ich doch nur die vorhänge vorziehen.

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  3. von hofmannp am 11.10.2013 (12:32 Uhr)

    Das Daten bei Facebook nicht sicher sind sollte sich doch mittlerweile herumgesprochen haben, Funktion hin oder her.

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  4. von Michael Rajiv SHAH am 11.10.2013 (12:38 Uhr)

    Mahlzeit aus Wien, der offizielle Begriff 'öffentlich' ich sehr verwirrend. Ihr habt es zwar geschrieben, aber beim Komplettlesen verführt der Begriff immer wieder an Google zu denken. danke für die Info!

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  5. von Dagmar am 11.10.2013 (17:58 Uhr)

    Ich denke jeder muss selbst wissen, was er auf facebook postet. Außerdem fand ich die Funktion sowieso blöd, dass man in facebook nicht gefunden werden kann. Ich mein wozu meldet man sich denn sonst in fb an?

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  6. von Victor am 12.10.2013 (20:06 Uhr)

    Irgendwie muss Facebook ja den Umsatz steigern.

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  7. von Jörg am 15.10.2013 (12:40 Uhr)

    Viele haben sich ohnehin schon von Facebook verabschiedet. Wer jetzt noch dabei ist, wird sich von dieser Aktion sicher nicht vertreiben lassen.

    Sich komplett verbergen zu können, also wirklich nur für Freunde sichtbar zu sein, war eigentlich ganz hilfreich.

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