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Graph Search: So versteckst du dein Profil, deine Posts und Kommentare vor der Facebook-Suche

erweitert seine berüchtigte Suchfunktion „Graph Search“ und macht nun auch Statusupdates, Kommentare und Bildunterschiften durchsuchbar. Wir zeigen euch, wie ihr dem einen Riegel vorschieben könnt.

Graph Search: So versteckst du dein Profil, deine Posts und Kommentare vor der Facebook-Suche

Graph Search sucht jetzt auch in Posts und Kommentaren

Vor nicht ganz einem Jahr hat Facebook die Graph Search angekündigt, die vor allem in Deutschland für Kritik sorgte. Gestern wurde bekannt, dass Facebook im Rahmen der Funktion nicht nur nach Personen, Seiten, Orten, Apps, Fotos und Videos suchen lässt, sondern sich zukünftig auch auf Statusupdates, Kommentare und Bildunterschriften ausweiten möchte. Die ermöglicht es somit, Suchbegriffe zu verketten und praktisch alle auf Facebook hinterlegten Informationen für äußerst spezifische Suchanfragen zu nutzen.

Inhalte vor der Graph Search schützen

Wirklich alle Informationen? Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Inhalte „öffentlich“ einsehbar sind. Insofern tut man gut daran, beispielsweise beim Absetzen eigener Statusupdates die Veröffentlichungseinstellungen „Öffentlich“, „Freunde“ oder gegebenenfalls auch „Nur Ich“ stärker ins Gedächtnis zu holen. Doch auch der generelle Blick in die Privatsphäre-Einstellungen ist derzeit wieder ratsam. Wer nicht möchte, dass seine Bilder und Statusupdates in das Raster der Graph Search fallen, der kann beispielsweise über eine einfache Veränderung in der Privatsphäre-Einstellung, die eigenen Inhalte bereits schützen. Dazu klickt ihr einfach auf das kleine Vorhängeschloss im oberen rechten Bildschirmrand und geht dort auf „Weitere Einstellungen anzeigen“. Hier kann man dann festlegen, wer die eigenen Inhalte sehen und wer nach einem suchen kann.

Damit für die Graph Search Inhalte nicht auffindbar werden, sollte man in den Privatsphäre-Einstellungen die Auffindbarkeit der Inhalte einschränken. (Screenshot: Facebook)
Damit für die Graph Search Inhalte nicht auffindbar werden, sollte man in den Privatsphäre-Einstellungen die Auffindbarkeit der Inhalte einschränken. (Screenshot: Facebook)

Privacy-Infografik zur Graph Search

Wer allerdings nicht sein komplettes Profil, sondern nur einige Punkte wie Bilder oder Orte verstecken möchte, der findet in der Infografik von Marketo konkretere Hilfestellungen. Die Infografik bietet zum einen allgemeine Informationen zur Facebook-Welt der Zahlen und verrät dir zum anderen wie du „Photos“ und „Places“ ausstellst.

Ein Klick auf den untenstehenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

Facebook Graph Search
Wie man seine Privatsphäre-Einstellungen einrichten sollte, um von der Facebook Graph Search nicht erfasst zu werden.

Peinliche Suchergebnisse innerhalb der Graph Search

Natürlich ist es super, dass Facebook endlich besser durchsucht werden kann. Eine solche Forderung, wurde von Nutzern schon seit langer Zeit gestellt. Und doch gibt es Informationen und Verbindungen, die man womöglich besser nicht auffindbar wissen will. Im unteren Bildausschnitt haben wir beispielhaft ein Suchergebnis aufgeführt, wie man es über die neue Facebook-Suche auch bekommen kann.

In einem Suchergebnis wie „Katholiken, die in Berlin leben und auf Durex-Kondome stehen“ aufzutauchen, dürfte nicht jedem gefallen.
In einem Suchergebnis wie „Katholiken, die in Berlin leben und auf Durex-Kondome stehen“ aufzutauchen, dürfte nicht jedem gefallen.

Letztes Update des Artikels: 2. Oktober 2013

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