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Infrastruktur

Gratis-WLAN für alle: Unitymedia plant Hotspots in 100 deutschen Städten

    Gratis-WLAN für alle: Unitymedia plant Hotspots in 100 deutschen Städten

Hotspot finden und Gratis-WLAN nutzen. (Foto: Unitymedia)

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will bis zum Jahresende in 100 deutschen Städten Gratis-WLAN anbieten – auch für Nichtkunden.

In 100 deutschen Städten will Unitymedia bis zum Jahresende zahlreiche WLAN-Hotspots aufbauen, über die kostenlos gesurft werden kann. Die Gratis-WLAN-Netze sollen dann allen frei zur Verfügung stehen. Wer kein Kunde des Kabelnetzbetreibers ist, muss sich für die Nutzung einmalig registrieren.

Gratis-WLAN: 100 Megabyte pro Tag

Einzige Einschränkung: Nicht-Kunden dürfen mit nur einem Gerät surfen, die Downloadgeschwindigkeit ist auf zehn Megabit pro Sekunde beschränkt und es dürfen maximal 100 Megabyte pro Tag verbraucht werden. Das würde sich im besten Fall aber immer noch auf drei Gigabyte kostenloses Datenvolumen im Monat summieren. Kunden von Unitymedia sollen ohne Zeit- und Volumenbegrenzung mit bis zu fünf Geräten gleichzeitig im WLAN-Netz surfen können.

Unitymedia will Gratis-WLAN-Netz aufbauen. (Foto: Unitymedia)
Unitymedia will Gratis-WLAN-Netz aufbauen. (Foto: Unitymedia)

Der Startschuss für den Aufbau des Gratis-WLAN-Netzes fällt im August. Zuerst werden die Hotspots in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg aufgestellt werden. Bis Jahresende sollen in rund 100 Städten kostenlos zugängliche Hotspots zur Verfügung stehen.

„PowerSpots“: Gratis-WLAN in Cafés und Kneipen

Für Ladenbetreiber interessant dürfte zudem das Angebot „PowerSpots“ sein, in dessen Rahmen Unitymedia Hotspots in Cafés und Geschäften einrichten will. Das Unternehmen will dabei die Störerhaftung übernehmen und bietet neben dem offenen kostenlosen Zugang auch ein über WPA2 geschütztes WLAN-Netz an. Wie viel Montage und Betrieb die Ladenbesitzer kosten werden, wurde aber noch nicht mitgeteilt.

Weitere Details zum „WifiSpot“ genannten geplanten Gratis-WLAN-Netz sollen in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Künftig sollen die Hotspots in der Nähe dann über einen WifiSpot-Finder ausfindig gemacht werden können. Die Nutzung soll übrigens auch mit ausländischen SIM-Karten möglich sein. Unitymedia zufolge benötigt man für die Nutzung lediglich „eine gültige Mobilfunknummer und ein SMS-fähiges Endgerät“.

via winfuture.de

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2 Reaktionen
teecee
teecee

In Stuttgart lässt sich Unitymedia das Aufstellen von vereinzelten Hotspots auch noch bezahlen. Lange hatten sie versprochen zu Kirchentag 4 Hotspots zu haben. Ich habe zwei gesehen. Beschränkt, kompliziert und kaum zu finden. Und 40.000 Euro aus öffentlichen Kassen. Haha.

Besser machen es der "Freifunk" in Stuttgart. Das Netz ist offen, keine Registrierung notwendig (vorbildlich daten-sparsam) und schon 300 Hotspots verfügbar. Leider werden die nicht unterstützt.

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Eigentlich nix neues
Eigentlich nix neues

Gibts von einem anderen Kabel-Anbieter aber schon für andere Bundesländer.
100 Hotspots nur in Berlin von Kabel-Deutschland.
http://www.golem.de/news/wlan-kabel-deutschland-startet-bezahloption-fuer-hotspots-1404-105737.html

Daran erkennt man aber das es nicht gut wäre, wenn es nur einen einzigen Kabel-Anbieter gäbe. Ohne AMD und ARM und DecAlpha wären die Intel-CPUs immer noch bei 30Mhz (40Mhz mit Turbo-Taster) und 640KByte are enough for everybody... und Rechner hunderte Watt brauchen. Strom-Sparsamkeit (ARM), Leistung (AMD), gute x86-Chipsätze(NVidia), Transcoding(Transmeta) und hohe MHz (DecAlpha) kamen erst von anderen.

Schön wäre, wenn solche Daten (Hotspot-Positionen) öffentlich verfügbar wären weil man sonst von diversen Anbietern (Skype-Wifi, Wifi-Apps, Kabel-WiFi, McDonalds, Telekom-Wifi, Fon,...) Apps installieren !und! durchprobieren muss wo die nächsten WiFis und die Preise sind. Daten-Inseln nerven wenn man sie in der Sonne am Handy mit EDGE abklappern muss.

Sehr schön ist aber, das den Mobilfunk-Konzernen endlich Konkurrenz bei den Daten-Tarifen entsteht. Die Arbitrage zwischen DSL und UMTS sind ja gigantisch: 20 Cent pro Gigabyte bei Amazon-S3 glaube ich vs. 5 Euro für 500 Mbyte per UMTS/LTS/GSM/EDGE. Macht Faktor 50.

Die Mobilfunk-Firmen hätten schon längst in ihren tausenden Handy-Shops WiFi-Spots einrichten können um dort (bzw. davor) Apps usw. upzudaten oder Informationen zu holen.

100 Mbyte sind ja genug für Karten und Emails lesen oder Fahrpläne. Mehrmals am Tag.
Dummerweise sind die meisten lokalen Angebote unterwegs am Handy für Nutzer wie mich recht unbequem selbst wenn ich mir Mühe gebe und nix besonderes erwarte. Das beginnt bei fehlendem Responsive und hört damit auf das sich keiner der Web-Agentur-Designer-Fachkräfte in die Situation eines Kunden begibt der irgendwo mit dem Handy in der Stadt steht und das Angebot des Unternehmens (Bus-Linie, Stadt-Halle, Kultur-Verein, Hotel-Verzeichnis, Friseur,...) informieren will. IHKs haben bis heute kein (freiwilliges) GPS-Verzeichnis ihrer Mitglieder. Kunden und LKW-Fahrer würde das viel helfen.

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