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Grokr: Persönliche Assistenz a la Google Now für iOS

    Grokr: Persönliche Assistenz a la Google Now für iOS

Bei Google Now handelt es sich um eine App für Android, die versucht auf möglichst intelligente Weise und durch dutzende Indikatoren die wichtigsten Informationen für den User auf dem Display anzuzeigen. Die neue iOS-App Grokr bietet diese Funktionalität nun auch für Apple-Geräte an, bezieht ihre Daten jedoch aus mehr Quellen als nur Google.

Grokr-Vorbild: Google Now

Mit „Now“ hat Google in der Mitte dieses Jahres eine Art persönlichen Assistent gestartet. Die App analysiert dutzende Datenquellen, etwa den aktuellen Standort, die Uhrzeit, euer E-Mail-Postfach und eure bisherigen Suchanfragen, um stets nützliche Informationen anzeigen zu können. Angefangen beim Wetter, den nächstliegenden Sehenswürdigkeiten, anstehenden Geburtstagen oder auch den Bordkarten für einen anstehenden Flug.

Grokr verfügt über aktuelle Verkehrsinformationen.

iOS-User bisher ohne Alternativen

Für iOS-User hingegen gab es bisher keine Alternative, an eine solch intelligente Aufstellung der verschiedenen Daten zu gelangen. Das will eine neue App mit dem Namen Grokr nun ändern. Grokr präsentiert sich ähnlich wie Google Now und verfügt auf der Startseite über verschiedene Kacheln, zum Beispiel Wetterinformationen, lokale Nachrichten oder Verkehrsinformationen. Die Kacheln lassen sich expandieren um noch mehr Informationen sehen zu können. Grokr verfügt über eine In-App-Suchfunktion auf Basis von Microsofts Bing. Die so ausgeführten Suchanfragen fließen ebenfalls in das Grokr-Profil ein.

Auch Twitter gehört zu den Datenquellen von Grokr.

Keine bloße Kopie

Bei Grokr handelt es sich aber nicht um eine bloße Kopie. An dem Prinzip wie die relevanten Daten für den User aufbereitet werden, arbeiten die Entwickler bereits seit Jahren. Im Gegensatz zu Google Now zapft Grokr außerdem wesentlich mehr Datenquellen an, und verwendet dabei eben nicht nur Google-Services. So verwendet Grokr Informationen aus Facebook, der iTunes-Bibliothek, Twitter oder LinkedIn. Auch Grokr verfügt über einen eigenen „Knowledge Graph“, dessen Daten ebenfalls (wie bei Google) aus dem Freebase-Dienst stammen. Zusätzlich hat Grokr angeblich bis zu 75 weitere Datenquellen für dieses Feature. In Anbetracht der Tatsache, dass Grokr kürzlich 4,3 Millionen Dollar Kapital eingesammelt hat, darf man gespannt sein, was man in Zukunft von der App hören wird. Grokr ist ab heute kostenlos im US-App-Store erhältlich. Informationen zur Veröffentlichung in Deutschland gibt es nicht

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