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Groupon: Die zweifelhaften Gründermethoden des Herrn Lefkofsky

Groupon Mitgründer Eric Lefkofsky ist ein Freund des englischen Wörtchens „wildly“, was auf deutsch soviel heißt wie „unbändig, ungezügelt“. Gern paart er den Begriff mit anderen unspezifischen Adjektiven wie „funky“ und sagt so im Grunde nichts Substanzielles. Im Vorfeld des Groupon-Börsegangs indes nimmt man ihm diese Rhetorik übel, erinnert sie doch allzu sehr an vergangene Zeiten, recht dunkle Zeiten. Und tatsächlich kann man in Eric Lefkofskys Werdegang ein entsprechendes Muster erkennen: Unternehmen ohne Rücksicht auf Verluste wachsen lassen und möglichst viel Geld selbst einstreichen.

Groupon: Die zweifelhaften Gründermethoden des Herrn Lefkofsky

Groupon: Gründer Lefkofsky und Keywell sind dotcom-erfahrene Seriengründer

Eric Lefkofsky ist der Chairman von . Chairman ist eine Funktion, die es in deutschen Unternehmen so nicht gibt und am ehesten mit einem Vorstandsvorsitzenden zu vergleichen ist. Jedenfalls ist der Chairman die ranghöchste Führungskraft im Unternehmen. Lefkofsky versucht, sich bei Groupon in der öffentlichen Wahrnehmung nicht allzu offensichtlich vor den CEO Andrew Mason zu drängen und das mag sehr gute Gründe haben.

Eric Lefkofsky (Quelle: Wikipedia, Bildnachweis unten)

Immerhin ist Lefkofskys Back-Katalog nicht ohne Makel. Mehrere von ihm gegründete Unternehmen gingen bereits den Weg alles Irdischen. Und stets ging es um viel Geld. Lefkofsky muss man im Grunde als Zweigespann mit seinem alten Schulkollegen Bradley Keywell sehen. Die beiden gehen seit den Neunzigern den Weg des Geldes gemeinsam.

Station 1: Brandon Apparel, der Sportbekleidungshersteller

Angefangen hatte alles mit der Sportbekleidungsfirma Brandon Apparel, die 1994 übernommen und mit ähnlichen Methoden wie heutzutage Groupon zum Umsatzriesen gemacht wurde. Letztlich brach das Unternehmen unter seiner Schuldenlast zusammen, da nachhaltige positive Umsätze nicht erzielt werden konnten. Investoren und frühere Eigner verklagten das Unternehmen zudem wegen seiner zweifelhaften Geschäftspraktiken und erhielten in unterschiedlichem Umfang Recht. Der Stadt Columbus blieb man die Rückzahlung eines Kredites schuldig, der nur erteilt wurde, weil Brandon Apparel die Ansiedlung einer Fabrik am Ort versprach. Etwas, was die städtischen Offiziellen heute rückblickend als wohl niemals beabsichtigt betrachten.

Station 2: Starbelly.com und Ha-Lo

1999 gründeten die beiden Freunde Starbelly.com, ein Unternehmen, das Kaffeetassen und T-Shirts mit Promotion- und anderen lizenzpflichtigen Motiven bedruckte. Innerhalb eines halben Jahres nach Gründung konnte Starbelly.com in einer Finanzierungsrunde 8 Mio. Dollar einfahren. Erstaunlicherweise erhielten Lefkofsky und Keywell diese Gelder, obwohl Starbelly.com für das erste halbe Jahr im operativen Geschäft bereits einen Nettoverlust von 2,5 Millionen Dollar bei einem Gesamtumsatz von 183.000 Dollar ausweisen musste.

Ein weiteres halbes Jahr später wurde Starbelly.com als rein virtuell agierendes Unternehmen für 240 Millionen Dollar vom alteingesessenen Konkurrenten Ha-Lo Industries übernommen. Ha-Lo war seit 50 Jahren auf dem gleichen Geschäftsfeld tätig und hatte sich offenbar, wie so viele in der Dotcom-Zeit, von Unternehmensberatern aufschwatzen lassen, sie müssten, um langfristig erfolgreich zu bleiben, dringend ein virtuelles Standbein aufbauen. Beratende Bank war übrigens Credit Suisse, die dieser Tage wieder den Groupon-Börsengang begleitet. Lefkofsky wurde COO von Ha-Lo und hatte spätestens zu diesem Zeitpunkt privat finanziell ausgesorgt.

Ha-Lo kurz vor dem Konkurs: Lefkofsky gibt ein Beispiel kaufmännischer Gewissenlosigkeit

Innerhalb eines Jahres war Ha-Lo dermaßen herunter gewirtschaftet, dass das Unternehmen Konkurs anmelden musste. Für 2000 wurde ein Nettoverlust von 64 Millionen Dollar ausgewiesen. Aus der Zeit vor dem Konkurs, die ja nun in der Tat nicht lang war, stammt eine E-Mail des Herrn Lefkofsky an seine Mitarbeiter, die viel über die Denk- und Vorgehensweisen des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden von Groupon aussagt:

„Lets start having fun... lets get funky... let's announce everything... let's be WILDLY positive in our forecasts... lets take this thing to the extreme... if we get wacked (sic) on the ride down-who gives a shit... THE TIME TO GET RADICAL IS NOW... WE HAVE NOTHING TO LOSE..."

Sinngemäß fordert er in dieser E-Mail die Belegschaft auf, völlig durchzudrehen, was die Einschätzung der wirtschaftlichen Basis des Unternehmens gegenüber seinen Investoren betrifft. Er verlangt unbändigen Positivismus in den offiziellen Meldungen, er verlangt Radikalität, es interessiert ihn nicht, inwieweit man bei der Wahrheit bleibt und er nimmt negative Folgen billigend in Kauf. Kurzum, er wirft sämtliche wirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen in die Ecke und geriert sich als alles andere als ein ordentlicher Kaufmann. In Deutschland würde Herr Lekofsky spätestens nach diesen Aussagen bei keiner Bank mehr einen Kredit bekommen.

Stationen 3 und 4: InnerWorkings und Echo - Lefkofsky gibt sich rauhbeinig

Mit den privaten Millionen gründeten Lefkofsky und Keywell weiter. Es folgten InnerWorkings, zunächst ein Marktplatz für die Auslastung von Druckkapazitäten und Echo, ein Logistikunternehmen. Beide Unternehmen sind an die Börse gebracht worden, beide Unternehmen existieren auch heute noch. Dennoch gibt es mit Blick auf InnerWorkings Vorgänge, die Herrn Lefkofsky erneut in äußerst zweifelhaftem Licht erscheinen lassen.

Da ist zunächst einmal die Tatsache, dass er, obschon nicht mit der Führung des Unternehmens offiziell betraut, dennoch handelte wie die oberste Führungskraft und sich massiv in das Tagesgeschäft und die Kundenbeziehungen einmischte. In einer Klage aus dem Jahre 2008 werden ihm „terroristische Taktiken“ und „Gaunereien“ vorgeworfen. Im Falle des InnerWorkings-Kunden Sports Publishing ging es offenbar besonders hoch her. Sports Publishing wollte lediglich einen Teil seiner Produktpalette über InnerWorkings drucken lassen. Am Ende der Kundenbeziehungen standen den Klageunterlagen nach Morddrohungen des Herrn Lefkofsky gegen den Geschäftsführer von Sports Publishing, sowie eine Gesamtverbindlichkeit in Höhe von 2,5 Millionen Dollar, die InnerWorkings von Sports Publishing forderte. Es ist nicht klar zu ermitteln, wie hier die Zusammenhänge liegen, erkennbar ist jedoch erneut, dass der Seriengründer Lefkofsky sehr ungewöhnliche Umgangsformen pflegt.

In Sachen InnerWorkings bemerkenswert ist noch der Umstand, dass Lefkofsky und Keywell nur wenige Monate nach dem Börsengang acht Millionen weitere Aktien auf den Markt warfen, davon - und das ist der interessantere Part - fünf Millionen aus den privaten Anteilen der beiden Familien. Das gilt zwar nicht unbedingt als Vertrauensbekenntnis zum eigenen Unternehmen, bringt aber in Zeiten, in denen das Interesse an der neuen Aktie noch hoch ist, zuverlässig Geld in die private Tasche.

Das Handlungsmuster der Seriengründer Lefkofsky und Keywell: Groupon könnte das nächste und größte Opfer werden

Das Muster im Handeln Lefkofskys und Keywells ist jedenfalls eindeutig: Gründen, sehr schnell wachsen, gern auch mit hohen Verlusten, Profitabilität nicht als Ziel, sondern als nicht unbedingt erforderliches Beiwerk betrachten, viel Kapital in die private Tasche abziehen und das Unternehmen schnellstmöglich an die Börse bringen. Kurze Zeit später dann erneut massiv private Unternehmensanteile verkaufen. Überlebt das Unternehmen, okay, wenn nicht, auch gut.

Exakt nach diesem Muster verfahren die alten Freunde auch in Sachen Groupon. Gegenüber Bloomberg prognostizierte Lefkofsky jüngst, Groupon werde „wildly profitable“, unbändig profitabel sein. Schon mal gehört?

382 Millionen sind schon verdient und im privaten Säckel, wen interessiert da noch Groupons langfristiger Erfolg?

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind der Familie Lefkofsky Anteile im Nennwert, reale Werte existieren ja nicht, von 382 Millionen Dollar privat zugeflossen. Keywell hat bereits 156 Millionen Dollar abgezogen. Dennoch verfügt Lefkofsky über weitere 22 Prozent Anteile am Unternehmen, Keywell immerhin noch über 7 Prozent. Zu erwarten ist, dass kurz nach dem Groupon-Börsengang die Schleusen für den Abverkauf auch dieser Anteile geöffnet werden. Lefkofsky und Keywell werden dann steinreich sein.

Was mit Groupon passiert, kann ihnen bereits jetzt, spätestens aber ein halbes Jahr nach IPO endgültig völlig egal sein...

Weiterführende Links:

Bildnachweis: Foto von Bsaldeen. Lizenz: CC BY-SA 3.0

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24 Antworten
  1. von stoltenberg am 15.06.2011 (11:29Uhr)

    … mann, gehen mir die aktuellen dotcom-gründerchen allmählich auf den keks. müssen alles urenkel der kolonialisten sein.

  2. von Mario Stemmler via facebook am 15.06.2011 (12:18Uhr)

    und es geht weiter im Groupon-Bashing

  3. von Groupon: Die zweifelhaften Gründermetho… am 15.06.2011 (12:41Uhr)

    [...] Weiterlesen bei t3n >> [...]

  4. von Andreas Mitschke via facebook am 15.06.2011 (16:38Uhr)

    Olivier, "Ein Schnäppchen schlagen" impliziert nicht notwendigerweise ein Manöver ohne Rücksicht auf Verluste und Venture Kapitalismus ist ebensowenig dediziert auf nervöse Exitsuche - Nachhaltigkeit ist auch für diese ein Stichwort, auch wenn manch Medien das anders "formulieren" !

  5. von JD am 15.06.2011 (17:33Uhr)

    Wäre ein Link zu http://tech.fortune.cnn.com/2011/06/10/groupon-eric-lefkofsky/ nicht einfacher gewesen, als gleich eine Zusammenfassung auf deutsch zu schreiben? Ich zumindest finde den "original content" von t3n (Stichwort "soschel midia") um Längen lesenswerter.

  6. von JD am 15.06.2011 (17:34Uhr)

    Hier der Link.

  7. von Dieter Petereit am 15.06.2011 (18:23Uhr)

    @JD: Danke für den Link, der sich allerdings jetzt doppelt unter dem Beitrag befindet. Alle Quellen, auf denen der Beitrag basiert, sind nämlich bereits unter dem Artikel genannt. Eine davon ist der von dir verlinkte Fortune-Beitrag.

  8. von Neuer Markt returns am 15.06.2011 (19:21Uhr)

    Danke. Diese Infos hätten ja eigentlich schon vor Monaten in jedem Groupon-Bericht erinnert werden müssen.

    Schon traurig, was die hochbezahlte Leistungs-Wirtschafts-Qualitäts-Presse und normalo-Zeitungen einfach nicht selber recherchieren obwohl es öffentliche Daten sind.

  9. von Torsten am 16.06.2011 (00:29Uhr)

    So und jetzt frage ich mich ...

    Diese Informationen kann normal jeder recherieren.
    Wieso wird dann immer noch so viel Geld in solche Unternehmen gesteckt? Das hat ja schon teilweise kriminelle Züge und strafrechtlich verfolgt werden die nicht?

    Ich kann die hohen Investitionen in zum Beispiel 9flats & Co. nicht verstehen.
    Für mich als Entwickler ist das irgendwie nichts besonders.

    Ich hab so das Gefühl das Investoren einfach gerne in "Mist" investieren. Sinn?

    Ich meine eine Plattform auf der Zimmer / kleine Wohnungen auf Zeit vermietet werden können ... WOW ...

  10. von Lesenswert: Groupon, MyTaxi, Youtube, Wi… am 16.06.2011 (11:09Uhr)

    [...] Groupon Groupon: Die zweifelhaften Gründermethoden des Herrn Lefkofsky Groupon Mitgründer Eric Lefkofsky ist ein Freund des englischen Wörtchens „wildly“, was auf deutsch soviel heißt wie „unbändig, ungezügelt“. Gern paart er den Begriff mit anderen unspezifischen Adjektiven wie „funky“ und sagt so im Grunde nichts Substanzielles. Im Vorfeld des Groupon-Börsegangs indes nimmt man ihm diese Rhetorik übel, erinnert sie doch allzu sehr an vergangene Zeiten, recht dunkle Zeiten. Und tatsächlich kann man in Eric Lefkofskys Werdegang ein entsprechendes Muster erkennen: Unternehmen ohne Rücksicht auf Verluste wachsen lassen und möglichst viel Geld selbst einstreichen. t3n [...]

  11. von Olaf am 16.06.2011 (11:26Uhr)

    Wieso finden sich nur immer wieder Dumme, die so ein Ding kaufen?
    Oder hoffen die Dummen, daß sich ein noch Dümmerer findet, und ihnen das Ding zum höheren Preis wieder abkauft?

  12. von maik am 16.06.2011 (12:20Uhr)

    Irgendwo habe ich vor Kurzem gelesen "Groupon werde das Lehmann-Brothers der aktuellen Blase".

    Bislang sehen wir Börsengänge von weitgehend etablierten Companies (LinkedIn, Pandora) - meinetwegen - auch Facebook ist denke ich qualifiziert - dennoch glaube ich nicht, dass diese Unternehmen verschont blieben, würde sich nach einem Groupon-Börsengang das ganze Ausmaß des Groupon-Schneeballsystems darstellen.

  13. von Neuer Markt returns am 16.06.2011 (13:41Uhr)

    Solche Plattformen machen in sich Sinn.

    Häufig habe ich die Vermutung, das man das Geld nicht an die Aktionäre auszahlen will, und daher alles kauft was nicht zu teuer ist. Geringerer Bilanzwert wäre geringeres Chef-Gehalt.

    Bei vielen Gründern habe ich auch den Eindruck, man soll deren Berater, Juristen usw, beschäftigen und sich bei denen im Gründerzentrum mitten in Hamburg oder Berlin einmieten o.ä. statt die billigste Halle die man in den neuen Ländern findet zu mieten und entsprechende Lohnvorteile z.b. beim örtlichen Personal zu verdienen.

    Siehe den Bericht über den Styropor-Verpackungs-Flocken-Ersetzer durch Mais. Das sind kleine anständige Gründer die das Geld für sich verdienen.
    Sobald Firmen drinstecken, wird es schnell fragwürdig.
    Das sieht oft nach Geld-Verschiebungen mithilfe von Gründungen aus, die keine Wirtschaftlichkeit zu haben brauchen.

    Andere Beispiele war so eine Radio-Firma die dann noch den Konkurrenten kaufte und wo der Chef wohl 170 Mio investierte und die Banken ein paar Milliarden und der Chef natürlich per Boni usw. sich ein vielfaches von seinen 170 Mio auszahlte.

    Leider gibts kein Wiki für solche Muster um immer konsequent daran zu erinnern.

    Die Brüder (nicht die Samwers !) vom Neuen Markt sollte auch jeder erinnern anstatt an Lehmann-Brothers. "Wir wurden bedroht, unsere Aktien zu verkaufen." hiess es dann iirc bei ntv.
    Bestrafungen helfen den Madoff-Opfern nicht wirklich. Die Politik müsste klare Regeln machen. Das wäre sehr einfach und würde dreiste Abzock-Gründungen einfachst ausmerzen.
    Bei Lehmann Brothers hat vermutlich kaum jemand groß verdient. Bei den New Market Brothers schon (nämlich die armen bedauernswerten Brothers die ihre Aktien verkaufen mussten). Evtl im Rahmen der Insolvenz wie damals der Bank bei der Holzmann(?)-Pleite vorgeworfen wurde. Die Presse sollte bei Vergleichen doch korrekter sein.
    Die meisten Praktikanten-Kiddies kennen den neuen Markt nicht mal. Das Ziel vieler Reporter ist doch sicher ein bequemer Horst-Schlämmer-Posten wo man Würstchen und Freibier auf Lokal-Veranstaltungen für den Lokal-Teil der Zeitung bekommt. Das ist streßfrei und viel denken muss man auch nicht.

  14. von Sebastian am 16.06.2011 (14:47Uhr)

    Der Autor ist wohl leider wirtschaftlich inkompetent:
    1. "..nachhaltige positive Umsätze.."
    -> der Satz ist bullshit, er meint wohl Gewinne....wer den Unterschied nicht kennt, naja....

    2. "Erstaunlicherweise erhielten Lefkofsky ... diese Gelder, obwohl Starbelly.com für das erste halbe Jahr ... einen Nettoverlust von 2,5 Millionen Dollar bei einem Gesamtumsatz von 183.000 Dollar ausweisen musste."
    -> ich behaupte: bei (fast) Jeder Unternehmensgründung (die zudem auf starkes Wachstum) zielt, sind Anfangs die Verluste erstmal größer als die Umsätze. Das war auch bei einer Amazon oder einer Google so.

  15. von Dieter Petereit am 16.06.2011 (15:31Uhr)

    Ich frage mich, was unseren Sebastian hier wohl so auf die Palme bringt. ad 1) Die Verwendung des Begriffes "positive Umsätze" ist jedenfalls völlig gebräuchlich und meint eben gerade nicht den Begriff des Gewinns. Abgesehen davon schreibe ich hier mit dem Ziel der Allgemeinverständlichkeit, nicht als Doktorand.
    ad 2) Wenn einer in einem halben Jahr bei 183.000 Euro Umsatz einen Verlust einfährt, der den Umsatz des gleichen Zeitraums um das 13,7fache übersteigt, ist die Frage mehr als berechtigt, wes Geistes Kind die Investoren gewesen sein müssen. MIt diesen Zahlen hast du in Deutschland jedenfalls keine Chance, finanziert zu werden.

  16. von Sebastian am 16.06.2011 (15:36Uhr)

    Den Sebastian bringt Inkompetenz auf die Palme.

    zu 1.: "positive Umsätze" ist nicht gebräuchlich, da Umsätze immer positiv sind. Vermutlich schreiben Sie demnächst auch über positive Gewinne oder negative Verlust....

    zu 2.: Falsch. Es ist sogar normal, dass im 1. halben Jahr die Umsätze Null sind und trotzdem erhebliche Set-Up-Kosten entstehen. Bitte recherchieren & auch mal den gesunden Menschenverstand einschalten.

  17. von Dieter Petereit am 16.06.2011 (15:39Uhr)

    Ich werde mich weder auf dieses Niveau herab begeben, noch dir das Nachschlagen in betriebswirtschaftlichen Werken ersparen. So weit geht mein Bildungsauftrag nicht. Alles Gute weiterhin.

  18. von Sebastian am 16.06.2011 (16:49Uhr)

    lol

  19. von Gmbh Lehmkau am 16.06.2011 (22:00Uhr)

    @Neuer Markt returns:

    "Andere Beispiele war so eine Radio-Firma die dann noch den Konkurrenten kaufte und wo der Chef wohl 170 Mio investierte und die Banken ein paar Milliarden und der Chef natürlich per Boni usw. sich ein vielfaches von seinen 170 Mio auszahlte."

    Ist das ein Beispiel aus Deutschland? Weißt du zufällig noch, wie derjenige hieß?

    @Sebastian: Jetzt häng dich nicht so an dem Wort auf, mein Gott du wirst wohl wissen was gemeint ist.

  20. von Link-Tipps der letzten Woche | Leander W… am 19.06.2011 (08:01Uhr)

    [...] Groupon: Die zweifelhaften Gründermethoden des Herrn Lefkofsky [...]

  21. von Groupon: Was das Unternehmen zu verschwe… am 25.08.2011 (10:41Uhr)

    [...] auf FiaskoAndrew Mason, Chef des Schnäppchenportals Groupon, hat seine Schäfchen im Trockenen.GrouponDie zweifelhaften Gründermethoden des Herrn LefkofskyGroupon Mitgründer Eric Lefkofsky ist ein Freund des englischen Wörtchens „wildly“, was auf [...]

  22. von Holgi Beimer am 24.11.2011 (16:17Uhr)

    Schluß mit dem Groupon-Bashing. Dort nehmen eh immer weniger Anbieter teil, angesichts der Erfahrungen anderer sind diese ja gewarnt. Und es gibt ja tatsächlich interessante Alternativen, die aktuell im kommen sind wie Yopoly.de, Anbieter von Bonuskarten auf Smartphones.

  23. von Der Verfall der Groupon-Aktie verständl… am 18.12.2011 (22:16Uhr)

    [...] ein Interesse an langfristiger harter Arbeit bei schmalen Margen haben, darf bezweifelt werden. Der Back-Katalog der Gründer legt das absolut nicht [...]

  24. von Einmal reingefallen reicht nicht am 22.02.2012 (14:37Uhr)

    [...] verstanden, wie man sein Geld “Chicago-Boys, wie sie damals genannt wurden, Typen wie Eric Lefkofsky, geben kann, die man ausser ihren  Versprechungen auf ihren Webseiten, nie gesehen [...]

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