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Dieser 15-jährige Gründer arbeitet 130 Stunden pro Woche

    Dieser 15-jährige Gründer arbeitet 130 Stunden pro Woche
(Logo: Slik)

Schule, Hausaufgaben, Konsole – das ist für den 15-jährigen Gründer Stefan Stokic keine Option. Er arbeitet lieber 130 Stunden pro Woche an seinem Startup. Mit Erfolg.

Gründer entwickeln Tool zur E-Mail-Recherche

Startup-Gründer Stokic will mit Künstlicher Intelligenz Geschäftssoftware verbessern. (Bild: Twitter/Stokic)
Startup-Gründer Stokic will mit Künstlicher Intelligenz Geschäftssoftware verbessern. (Bild: Twitter/Stokic)

Im Alter von 15 Jahren schon ein erfolgreiches Startup leiten und Anerkennung von den Branchengrößen des Silicon Valley kassieren? Das hat der US-Gründer Stefan Stokic geschafft. Gemeinsam mit dem 14-jährigen Kanadier Soroush Ghondsi gründete Stokic das Startup Slik. Vor wenigen Wochen kam mit dem Slik Prospector das erste Produkt auf den Markt – eine Browsererweiterung, mit der sich die E-Mail-Adressen aus beliebigen Linkedin-Profilen herausfinden und direkt etwa in ein Bewerbungsanschreiben oder eine E-Mail zur Geschäftsanbahnung einbinden lassen. Auch Gmail wird jetzt über eine API unterstützt.

An diesem Tool seines jungen Unternehmens lässt sich Stokics Credo erkennen: Wer Erfolg haben will, muss sich an erfolgreiche Vorbilder wenden. Stokic selbst hat das getan – und die Aufmerksamkeit einer ganzen Reihe von namhaften Silicon-Valley-Investoren auf sich ziehen können. Anfang dieses Jahres hatte Stokic innerhalb einer Nacht unaufgefordert eine Seite programmiert, auf der alle offenen Stellen im Firmengeflecht von Lowercase Capital gelistet wurden. Dessen Chef und Starinvestor Chris Sacca hatten zuvor in einem Interview darüber gesprochen.

Stokic teilte Sacca per Twitter mit, dass er von dessen Problem gehört habe und schickte den Link zu der Seite gleich mit. Schon wenige Minuten später kam die Antwort. Sacca lobte anschließend das Engagement des jungen Programmierers noch einmal in einem eigenen Tweet sowie in verschiedenen Interviews. Stokic wurde zu einem Praktikum eingeladen, er lernte dort nicht nur seinen späteren Startup-Mitgründer Ghondsi, sondern auch eine Reihe weiterer Investoren aus dem Silicon Valley kennen. Beide Teenager interessieren sich dafür, wie sich künstliche Intelligenz für die Optimierung von Unternehmenssoftware einsetzen lässt.

Eiserne Wille: Gründer arbeiten hart für den Erfolg

Sowohl Stokic als auch Ghondsi haben schon in jungen Jahren, mit zehn beziehungsweise neun Jahren, das Programmieren gelernt. Der Erfolg ihres Startups, das schon 45.000 US-Dollar Umsatz bringt, ist nicht nur auf ihre Kontakte zurückzuführen, sondern auch auf harte Arbeit und eiserne Disziplin. Beide arbeiten nach eigenen Angaben fast 130 Stunden pro Woche – Schule und Hausaufgaben inbegriffen. Die Einser-Schüler wollen aber ihre Schulkarriere nicht aufgeben, sondern weiterlernen. Anderen Teenagern raten sie, die Initiative zu ergreifen und berühmte Leute direkt zu kontaktieren, um ihre Ideen vorzustellen.

Auch interessant: „Das klingt bestimmt voll komisch ...“ – Wie ein Gründer seinen Eltern den Schulabbruch erklärte.

via www.businessinsider.de

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9 Reaktionen
Jörn Brien

Vielen Dank für die kritischen Kommentare. Wir sind davon ausgegangen, dass es sich bei den 130 Stunden pro Woche (inklusive Schulzeit) um ein vorübergehendes Pensum während des Startup-Starts handelt. Es ist natürlich dennoch ein unglaublich hohes Pensum und hätte einer kritischeren Betrachtung bedurft. Wir werden solche Themen in Zukunft sensibler behandeln.

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Thomas
Thomas

Dieser Artikel warst du ins Gesamtbild dieser Publikation. Nicht ordentlich recherchiert, nicht noch einmal durchgelesen und voll mit sachlichen und grammatikalischen Fehlern. Aber bei einer 150-Stundenwoche können einem solche Fehler schon mal unterlaufen.

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Thomas
Thomas

Sorry, der Anfang sollte natürlich heißen „passt“. Wo ist eigentlich die Korrekturfunktion?

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Thomas
Thomas

130 Stunden sind 5,41 Tage. Es bleiben als bei 168 Wochenstunden noch 38 Stunden übrig. Das sind 5,42 Stunden pro Tag. In diesen 5,42 Stunden pro Tag muss er dann Essen, Schlafen, Hygieneangelegenheiten erledigen und etwas zum Ausgleich machen...

Von wem auch immer diese angeblichen 130 Stunden kommen, derjenige kennt den Unterschied zwischen einer Aufgabe und einer Beschäftigung offensichtlich nicht.

Leute die auf Youtube ein Let's Play hochladen deklarieren dieses auch gerne als "Arbeit". Ich kann da nicht viel Arbeit erkennen. Als Programmierer könnte ich auch sagen, dass ich 12-14 Stunden täglich arbeite. Aber es ist eben ein Unterschied ob ich an privaten Projekten programmiere die mich faszinieren oder Auftragsarbeit erledige. Diesen Unterschied sollte man sich bewusst machen.

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Kritiker
Kritiker

Beim Lesen dieses Artikels fallen mir Fragen ein, die der Autor doch gern beantworten möge:

1) Ein 15-jähriger arbeitet 130 Stunden/Woche. Da ich keinen einzigen kritischen Satz in diesem Artikel zu diesem "mörderischen" Arbeitspensum gelesen habe, möchte ich gern die Meinung des Autors wissen, wie er zu einem solchen Arbeitspensum steht. Arbeitet er vielleicht selbst so lang, um seinen prekären Lebensunterhalt zu bestreiten?

2) Vor einigen Tagen ist - wieder einmal - ein junger Investment-Banker tot vom Stuhl gefallen, weil er ohne Schlaf Nächte durch gearbeitet hat. Ab welcher Stundenanzahl je Woche sieht der Autor die Gefahr eines selbst verschuldeten Ablebens auf Grund von Überarbeitung?

3) Wurde dieser Artikel von einem verantwortlichen t3n-Redakteur freigegeben? Wenn ja, gab es Einwände?

Falls Sie meine Fragen nicht beantworten sollten, stellen Sie sich bitte selbst die Frage, ob Sie mit solchen Artikeln Ihrer Verantwortung als "Technologie-Journalist" gerecht werden.

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Norman
Norman

ja, 18,5 h pro Tag - Montag bis Sonntag - täglich quasi.
Und dann hat er noch nicht geduscht und gegessen.
Aber er is ja noch jung, da reichen 4 Stunden Schlaf pro Tag.

Is kla...

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Patrick Emmler

Seine Krankenkasse sollte gleichmal einen 250% Risikozuschlag einziehen für den Burnout mit 18 Jahren. Und die T3N sollte solche Kinderarbeit nicht noch positiv darstellen.

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nicht überall darf man programmieren
nicht überall darf man programmieren

Scraping habe ich schon für Preisvergleiche, thematische Spezial-Suchmaschinen und anderes vor 1.5 Jahrzehnten gemacht. Es gab sogar ein israelisches Startup für sowas und auch Bekannte fragen immer wieder nach sowas um sich das Leben zu erleichtern.

Doch hier gibts oft genug Abmahnung, Software-Patente, Klagen und Existenzvernichtung. Ich war vor 15 Jahren schon für FPGAs welche gestern von Amazon verkündet wurden oder auch für Videobrillen welche bald alle Monitore überflüssig machen werden und natürlich für 3D-Drucker.

Da man als kleiner DAX-Konzern/Startup-Dauerpraktikanten-Bewerber oder (Zwangs)Freiberufler zig Profile synchron halten muss, würde ich sofort einen Synchronzr (auch für Hochzeitslisten und Grillfeiern bei Amazon+Ebay+Ricardo+Yahoo(sind oder waren in Frankreich und Japan die ultimative Versteigerungsplattform und nicht Ebay!)+... synchron zu halten damit man die Geschenke nicht einmal von Ebay und einmal von Amazon bekommt) schreiben um Synchronität zu wahren weil man z.B. ein frisches MCSE-Wintel-Zertifikat oder Bitkom-Internet-Führerschein gemacht hat- Oder einfach mal alle netflix/fox/tv/...-serien realtime von freiwilligen mit ECHTEN SPRACHKENNTNISSEN zu übersetzen usw. wie es Lisa Simpson für ihre Mutter mit den spanischen Telenovelas macht. All die coolen Sachen sind in vielen Ländern und Diktaturen nicht erlaubt. Es soll sogar Diktaturen geben wo die Links verboten sind und es keine freien WiFis gibt und das Diktatoren-Gesindel umgerechnet ca. 5 Euro für jämmerliche 500 Megabyte nimmt! In Cuba oder zumindest Havanna gibts wohl keine Park-Automaten weil die Diktatoren-Familie die Kohle der Park-Uhren eingesammelt und für sich behalten hat !
Schon toll wenn man in einer fortschrittsbefreiten Diktatur ohne Zukunft lebt weil programmieren mit prohibitiven Strafen bedroht wird.
Hier ist natürlich viel besser wie man an den vielen erfolgreichen und hier bejubelten Mindestlohn-Gegner-Startup-Holding-Ketten klar erkennen kann, welche unser Leben täglich besser machen und schon Zilliarden an Steuern eingespart haben... Ich weiss nur nicht mehr (ich bin ja auch dumm und war schon vor 15 Jahren für FPGAs), ob es eigene Steuer-Zahlungen oder Steuer-Ausgaben auf Kostne vom kleinen Volk waren, welche eingespart wurden.
Nennt doch mal drei Erfolgsprojekte der Bitkom oder der Regierung. Na also.

Geldgeber die einem reinreden und für 30 Millionen abverkaufen wollen damit der Bürger die Disruption (wie schon bei Wave, Google glass, NEST, Skype, Sumly und natürlich Paypal) doch nicht bekommt damit das dicke System noch dicker wird, braucht man für solche Trivialprogrammierung auch nicht.

Aber lieber auf US-"Lösungen" warten... Sogar Apple erodiert. Vermutlich wird Tim Cook der Elop bzw. Marissa Mayer von Apple und wirtschaftet es in den Abgrund.

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StefanM
StefanM

Natürlich! 130 Stunden pro Woche! 400 Wochen im Jahr!

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